The National Times - Medien: PGA und Europäer wollen gegen Saudi-Tour vorgehen

Medien: PGA und Europäer wollen gegen Saudi-Tour vorgehen


Medien: PGA und Europäer wollen gegen Saudi-Tour vorgehen
Medien: PGA und Europäer wollen gegen Saudi-Tour vorgehen / Foto: © SID

Die us-amerikanische PGA-Tour und die DP World Tour (vorher European Tour) beraten offenbar über ein gemeinsames Vorgehen gegen die heftig kritisierte Saudi-Tour LIV. Laut englischsprachigen Medienberichten sollen sich die Verhandlungen der beiden bisher größten Golfveranstalter über eine noch engere Kooperation im finalen Stadium befinden.

Textgröße ändern:

Durch eine strategische Allianz wollen die PGA und die Europäer der neuen Konkurrenz das Leben so schwer wie möglich machen. Dabei könnte es unter anderem darum gehen, die zu LIV abgewanderten Stars vom Ryder Cup auszuschließen. Der alle zwei Jahre stattfindende Teamwettbewerb zwischen den USA und Europa ist das größte Event der Golfwelt.

Während die PGA ihre abtrünnigen Profis bereits gesperrt hat, verzichtet die DP World Tour bisher auf diesen Schritt. So sollen der zweimalige deutsche Major-Champion Martin Kaymer, der Südafrikaner Louis Oosthuizen, Sergio Garcia (Spanien) und Bernd Wiesberger (Österreich) in der kommenden Woche bei der BMW International Open in München-Eichenried starten - obwohl sie nach ihrer Teilnahme am ersten LIV-Turnier in der vergangenen Woche von der PGA für deren Veranstaltungen gesperrt wurden.

Bei der bis Sonntag laufenden US Open, dem dritten Major des Jahres, sind die LIV-Profis mit von der Partie. Der ausrichtende US-Golfverband (USGA) hatte es abgelehnt, seine Qualifikationskriterien kurzfristig zu ändern. Dafür musste die USGA heftige Kritik einstecken.

Den zu LIV abgewanderten Spielern wird vorgeworfen, sich aus Habgier am sogenannten Sportswashing Saudi Arabiens zu beteiligen. Die astronomisch hohen Antritts- und Preisgelder der LIV-Tour werden maßgeblich vom saudischen Regime finanziert.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Im EM-Becken: Berkhahn sieht "nicht viele Medaillenchancen"

Bundestrainer Bernd Berkhahn hat vor dem Start der Beckenrennen bei der Schwimm-EM in Paris die Erwartungen heruntergeschraubt. "Wenn man sich die Meldeliste anschaut, haben wir nicht viele Medaillenchancen im Becken", sagte der Magdeburger Coach von Olympiasieger Lukas Märtens, "ich hoffe, dass wir diese wenigen nutzen, dass das wirklich gut läuft - und dass ein paar Newcomer durchstarten."

Basketball-WM: Geiselsöder macht gesamte Vorbereitung mit

Luisa Geiselsöder wird die gesamte Vorbereitung auf die anstehende Heim-WM (4. bis 13. September) mit der Basketball-Nationalmannschaft absolvieren. Wie der Deutsche Basketball Bund am Sonntag mitteilte, wird die Schlüsselspielerin auf der Centerposition bereits am Montagabend bei der DBB-Auswahl in Ludwigsburg erwartet. Ermöglicht wurde dies dank der Freigabe durch ihr WNBA-Team Portland Fire.

Trauerflor und Schweigeminute: Inter Miami trauert mit Messi

Inter Miami hat im ersten Spiel nach dem Tod von Lionel Messis Vater Jorge sein tiefes Mitgefühl ausgedrückt. Vor dem Anpfiff des Gruppenspiels im Leagues Cup gegen Monterrey gab es eine Schweigeminute, außerdem liefen alle Spieler mit Trauerflor auf. Messis Nationalmannschaftskollege und guter Freund Rodrigo de Paul zog nach dem Führungstreffer sein Trikot mit der Nummer sieben aus und streifte sich stattdessen Messis Trikot mit der Nummer zehn über.

WTA: Sabalenka scheitert überraschend in Toronto

Topfavoritin Aryna Sabalenka ist beim Masters-Turnier in Toronto überraschend bereits im Achtelfinale gescheitert. Die Weltranglistenerste unterlag der an Position 16 gesetzten Russin Jekaterina Alexandrowa mit 6:7 (3:7), 6:4, 4:6 und musste damit die nächste Enttäuschung verkraften. Damit könnte ihr die Kasachin Jelena Rybakina im Kampf um die Spitzenposition weiter auf die Pelle rücken, die Nummer zwei der Welt trifft am Sonntagabend im Achtelfinale auf Ljudmila Samsonowa.

Textgröße ändern: