The National Times - Australiens Formel-1-Rennen bis 2035 in Melbourne

Australiens Formel-1-Rennen bis 2035 in Melbourne


Australiens Formel-1-Rennen bis 2035 in Melbourne
Australiens Formel-1-Rennen bis 2035 in Melbourne / Foto: © SID

Die Formel 1 wird bei ihren Gastspielen in Australien bis 2035 in Melbourne fahren. Die Streckenbetreiber und die Macher der Königsklasse einigten sich drei Jahre vor Ablauf ihrer derzeitigen Vereinbarung auf eine Verlängerung ihres Vertrages über die Rennen im australischen Bundesstaat Victoria um zehn Jahre. Beide Seiten machten zu den finanziellen Einzelheiten der langfristigen Übereinkunft keine Angaben.

Textgröße ändern:

"Die Strecke in Melbourne" sagte der italienische Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali in einer Mitteilung seiner Organisation, "ist bei Fahrern, Fans und Teams einer der beliebtesten Kurse. Melbourne ist eine internationale und dynamische Stadt, die perfekt zu unserem Sport passt."

Auch die einheimischen Verantwortungsträger begrüßten die langfristige Einigung. "Uns ist bewusst, welch große Bedeutung dieses Ereignis jedes Jahr für unsere Wirtschaft ist, und deswegen haben wir unseren Vertrag so lange wie noch niemals zuvor verlängert", sagte Victorias Tourismusminister Martin Pakula: "419.000 Menschen beim diesjährigen Rennen haben gezeigt, dass der Große Preis von Australien niemals zuvor so wichtig gewesen ist."

Melbourne hatte 1995 Adelaide nach zehn Jahren als Schauplatz des Grand-Prix-Rennens in Down under abgelöst. Seitdem gastierte die Formel-1-WM mit Ausnahme der Corona-Jahre 2021 und 2022 ohne Unterbrechung im Albert Park.

Zumeist war Australien auch Ausrichter des Saisonauftakts. Lediglich 2006 sowie 2010 und in diesem Jahr fand das erste WM-Rennen der Saison in Bahrain statt. Dass das Eröffnungsrennen im nächsten Jahr wieder nach Melbourne zurückkehrt, gilt momentan als sehr unwahrscheinlich.

Dafür planen die Rennorganisatoren für 2023 eine Premiere: Erstmals sollen im kommenden Jahr die Rennen der Nachwuchsserien Formel 2 und Formel 3 am gleichen Wochen am gleichen Wochenende im Albert Park stattfinden wie der WM-Lauf in der Königsklasse.

T.Allen--TNT

Empfohlen

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Weikert tritt nicht mehr an: DOSB sucht neuen Präsidenten

Nach der Entscheidung über den deutschen Bewerber für Olympische und Paralympische Spiele steht beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die nächste wichtige Frage an: Präsident Thomas Weikert wird bei der Mitgliederversammlung am 5. Dezember in Frankfurt am Main nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren. Das teilte Weikert am Donnerstag in einem offenen Brief auf der Website des DOSB mit.

"Eine Bombe": Pressestimmen zur Ronaldo-Flucht

Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft kurz vor dem Auswärtsspiel in Dänemark mit einem Privatjet fluchtartig verlassen. Zuvor war der Streit mit Trainer Jorge Jesus eskaliert. Damit könnte die Karriere des Superstars im Nationalteam zu Ende sein. Die internationalen Pressestimmen im Überblick:

Serbien-Spiel: Klopp streicht Keidel aus Kader

Bundestrainer Jürgen Klopp hat Neuling Felix Keidel aus dem Kader für das Nations-League-Spiel gegen Serbien am Abend (20.45 Uhr/ZDF) gestrichen. Das geht aus der Kaderliste der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hervor. Der Elversberger Mittelfeldspieler steht gegen den sieglosen Tabellenletzten der DFB-Gruppe damit nicht zur Verfügung, dem Aufgebot gehören noch acht mögliche Debütanten an.

Textgröße ändern: