The National Times - "Reizt mich": Wirtz will "irgendwann" die Komfortzone verlassen

"Reizt mich": Wirtz will "irgendwann" die Komfortzone verlassen


"Reizt mich": Wirtz will "irgendwann" die Komfortzone verlassen
"Reizt mich": Wirtz will "irgendwann" die Komfortzone verlassen / Foto: © FIRO/SID

Der umworbene Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz sieht sich auch abseits seines bislang gewohnten Umfelds für Topleistungen gerüstet. "Es reizt mich auf jeden Fall, auch irgendwann meine Komfortzone zu verlassen und etwas Neues zu erleben", sagte der 22-Jährige in der am Donnerstag erschienenen Ausgabe der Sports Illustrated: "Ich kenne die Fußballkabinen gut genug und bin überzeugt, dass ich überall schnell Anschluss finden würde."

Textgröße ändern:

Bislang habe er als gebürtiger Pulheimer "ziemliches Glück, dass ich direkt vor der Tür so viele hervorragende Vereine habe und jetzt bei einem der besten Vereine Deutschlands und Europas spielen kann", so der von Bayern umworbene Offensivspieler. Gleichzeitig habe er "großen Respekt vor den Jungs hier bei uns in Leverkusen, die zum Beispiel aus Südamerika oder Afrika kommen und ihre Familie und ihr Umfeld für ihre Karriere hinter sich lassen."

Für seine weitere Karriereplanung sei "die sportliche Perspektive viel entscheidender als das Geld", betonte Wirtz: "Als ich damals von Köln nach Leverkusen gewechselt bin, habe ich keine einzige Sekunde über mein Gehalt nachgedacht, sondern nur darüber, was das Beste für meine Karriere ist. Ich beschäftige mich auch gar nicht damit, wie viel Geld ich auf dem Konto habe oder was ich in Zukunft verdienen könnte."

Natürlich gehe es schon darum, "dass man einen guten Vertrag bekommt", führte Wirtz aus. Doch er glaube, "dass meine Eltern sauer werden würden, wenn ich zu sehr aufs Geld fixiert wäre." Als er mit 16 Jahren aus der Heimat Köln nach Leverkusen gewechselt sei, hätten ihm seine Eltern vom Gehalt lediglich 150 Euro im Monat überwiesen. "Das hat mich geprägt", so der 29-malige Nationalspieler: "Meinen Eltern war wichtig, dass ich mit meinem Gehalt nichts Unsinniges anstelle."

P.Barry--TNT

Empfohlen

Volleyball-EM: Deutschland unterliegt Frankreich

Die deutschen Volleyballer haben den Gruppensieg bei den Europameisterschaften verpasst. Gegen Olympiasieger Frankreich verlor das Team von Bundestrainer Massimo Botti im letzten Vorrundenspiel mit 0:3 (21:25, 17:25, 19:25), die ersten vier Spiele hatte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zuvor noch allesamt für sich entschieden.

Ajax-Trainer bestätigt: ter Stegen wieder für Deutschland

Marc-André ter Stegen kehrt 15 Monate nach seinem 44. und bislang letzten Länderspiel in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zurück. Das verriet Trainer Míchel von ter Stegens Klub Ajax Amsterdam. "Marc erholt sich von einer schweren Verletzung", begründete der Coach den Verzicht auf ter Stegen im Ligaspiel am Dienstagabend gegen Willem II Tilburg, "und nun steht eine Länderspielpause an."

Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei

Trotz der Strapazen auf dem Weg zu seinem Titel bei den US Open in New York hält Alexander Zverev sein Versprechen ein und schlägt für die deutsche Tennisauswahl am Wochenende im Davis Cup auf. Zwei Tage nach dem Finalsieg über den US-Amerikaner Ben Shelton beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison beendete Zverev die Spekulationen über seinen Einsatz in der Partie gegen Kroatien. In Halle/Westfalen geht es am Samstag und Sonntag um die Qualifikation für das Finalturnier der besten acht Mannschaften im November.

Nach nur sechs Spielen: Toppmöller und Lens trennen sich

Erst Titel, dann Trennung: Der Trainer Dino Toppmöller ist beim französischen Fußball-Erstligisten RC Lens nach nur drei Monaten schon wieder Geschichte. Der Vizemeister bestätigte die "einvernehmliche" Trennung am Dienstagabend und indirekt auch den Grund dafür: Dieser lag Medien zufolge in einem Zerwürfnis zwischen Vereinsspitze und Toppmöller über dessen Co-Trainer und Vertrauten Nelson Morgado.

Textgröße ändern: