The National Times - Gewinner Gündogan - Verlierer Sane

Gewinner Gündogan - Verlierer Sane


Gewinner Gündogan - Verlierer Sane
Gewinner Gündogan - Verlierer Sane / Foto: © FIRO/SID

Nach dem Nations-League-Viererpack bleiben noch fünf Monate bis zur Wüsten-WM. Der SID benennt Gewinner und Verlierer in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit Blick auf das Turnier in Katar (21. November bis 18. Dezember).

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GEWINNER

Ilkay Gündogan: Der Meistermacher von Manchester City kam mit viel Schwung zur DFB-Auswahl. Gegen England und Italien durfte er an der Seite von Joshua Kimmich von Beginn an ran - und überzeugte. Es ist kein Zufall, dass es die beiden besten deutschen Spiele waren. In dieser Form kann Hansi Flick ihn bei der WM nur schwer auf die Bank setzen.

Jonas Hofmann: Der Gladbacher ist aufgrund seiner Vielseitigkeit unverzichtbar für den Bundestrainer. Anfangs sah ihn Flick eher in der Rolle des rechten Verteidigers in der Viererkette, doch jetzt durfte er dreimal auf dem rechten Flügel ran - und wie: Gegen England und in Ungarn traf er, gegen Italien holte Hofmann einen Elfmeter raus.

David Raum/Lukas Klostermann: Weltklasse-Außenverteidiger stehen Flick weiterhin nicht zur Verfügung. Doch Klostermann (rechts) und Raum (links) machten ihre Sache gegen England und Italien gut. Dadurch hat das Duo gegenüber Thilo Kehrer, Benjamin Henrichs und Robin Gosens erst einmal die Nase vorn.

VERLIERER

Leroy Sane: Der Bayern-Star bleibt ein Rätsel und strapaziert damit auch die Geduld der Verantwortlichen. Oliver Bierhoff machte dem Sorgenkind eine klare Ansage. Gegen Italien zeigte Sane zwar mehr Engagement, war aber immer noch der schwächste deutsche Spieler. Er steht in den nächsten Monaten unter besonderer Beobachtung.

Leon Goretzka: Wie die gesamte Rückrunde kam der lange verletzte Münchner nicht richtig in Schwung. Goretzka fehlte sichtlich die Dynamik in seinem Spiel. Gündogan will seinen Platz. Zudem sagte Flick, dass das Duo Kimmich/Goretzka im zentralen Mittelfeld nicht "von Haus aus gesetzt" sei.

Die zweite Reihe: Eine richtige Bewährungschance erhielten Karim Adeyemi, Lukas Nmecha oder Anton Stach nicht. Flick gönnte ihnen nur ein paar Minuten als Joker, obwohl viele Stars auf dem Zahnfleisch gingen. Die Botschaft ist klar: Flick plant fest mit seinen 17, 18 Leuten für die WM. Der Rest füllt den Kader auf.

D.Cook--TNT

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