The National Times - Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern

Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern


Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern
Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern / Foto: © FIRO/SID

Rio-Weltmeister Lukas Podolski vermisst bei den deutschen Fußball-Nationalspielern die letzte Begeisterung für die DFB-Elf. "Die Mannschaft tritt auf der Stelle und stagniert. Man weiß nicht so recht, woran man ist und wo man steht. Mir fehlen so ein bisschen das Herzblut, die Emotionen, die positive Stimmung in und um die Mannschaft. So, wie es zum Beispiel zu meiner Zeit war", sagte der 130-malige Nationalspieler dem Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwoch-Ausgabe).

Textgröße ändern:

Podolski, der aktuell beim polnischen Erstligisten Gornik Zabrze unter Vertrag steht, fordert daher: "Die Nationalmannschaft muss es wieder hinbekommen, Begeisterung zu entfachen." Hansi Flick sei für ihn dafür allerdings absolut der richtige Trainer.

Für die aktuelle Stürmerkrise sieht der 36 Jahre alte Angreifer keine schnelle Lösung. "Den klassischen Mittelstürmer, der große Torgefahr ausstrahlt, den haben wir seit einigen Jahren nicht mehr. Miro Klose und Mario Gomez waren die letzten ihrer Art. Aber diesen Stürmertypen kann man sich auf die Schnelle auch nicht backen, deshalb darf man das nicht immer beklagen und beweinen, sondern man muss nun andere Lösungen finden."

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Formel 1: Ferrari und Leclerc Testsieger in Bahrain

Charles Leclerc und Ferrari haben am letzten Tag der Übungsfahrten in Bahrain ein Ausrufezeichen gesetzt - und gehen nun als Testsieger in die neue Saison der Formel 1. Der Monegasse drehte die schnellste Runde der Woche, in 1:31,992 Minuten lag er am Freitag klar vor Weltmeister Lando Norris im McLaren, Max Verstappen im Red Bull und Mercedes-Pilot George Russell. Damit wechselten sich die Topteams im Laufe der beiden Testwochen an der Spitze der Zeitentabelle ab.

Preuß bestätigt: Massenstart letztes Karriererennen

Biathletin Franziska Preuß wird ihre erfolgreiche Karriere mit dem Abschluss der olympischen Wettbewerbe beenden. Das bestätigte Deutschlands Sportlerin des Jahres am Freitag. Damit wird der Massenstart in Antholz am Samstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) das letzte Rennen ihrer Laufbahn.

Paralympics: Ukraine und Tschechien boykottieren Eröffnung

Das ukrainische Team wird aus Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge die Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele boykottieren - und bekommt Unterstützung aus Tschechien. "Das ukrainische Paralympics-Team und das Nationale Paralympische Komitee der Ukraine boykottieren die Eröffnungsfeier der 14. Paralympischen Winterspiele und fordern, dass die ukrainische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Paralympics 2026 nicht verwendet wird", schrieb das Ukrainische Paralympische Komitee in einem am Freitag veröffentlichten Statement.

17. Gold: Norwegen verbessert Rekord bei Winterspielen

Norwegens Sportler haben bereits am drittletzten Wettkampftag den Gold-Rekord bei Olympischen Winterspielen verbessert. Biathlet Johannes Dale-Skjevdal holte am Freitag im Massenstart über 15 km das 17. Gold für Norge bei den Wettbewerben von Mailand/Cortina. Die vorherige Bestmarke von 16-mal Gold hatte Norwegen erst 2022 in Peking gesetzt.

Textgröße ändern: