The National Times - Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern

Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern


Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern
Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern / Foto: © FIRO/SID

Rio-Weltmeister Lukas Podolski vermisst bei den deutschen Fußball-Nationalspielern die letzte Begeisterung für die DFB-Elf. "Die Mannschaft tritt auf der Stelle und stagniert. Man weiß nicht so recht, woran man ist und wo man steht. Mir fehlen so ein bisschen das Herzblut, die Emotionen, die positive Stimmung in und um die Mannschaft. So, wie es zum Beispiel zu meiner Zeit war", sagte der 130-malige Nationalspieler dem Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwoch-Ausgabe).

Textgröße ändern:

Podolski, der aktuell beim polnischen Erstligisten Gornik Zabrze unter Vertrag steht, fordert daher: "Die Nationalmannschaft muss es wieder hinbekommen, Begeisterung zu entfachen." Hansi Flick sei für ihn dafür allerdings absolut der richtige Trainer.

Für die aktuelle Stürmerkrise sieht der 36 Jahre alte Angreifer keine schnelle Lösung. "Den klassischen Mittelstürmer, der große Torgefahr ausstrahlt, den haben wir seit einigen Jahren nicht mehr. Miro Klose und Mario Gomez waren die letzten ihrer Art. Aber diesen Stürmertypen kann man sich auf die Schnelle auch nicht backen, deshalb darf man das nicht immer beklagen und beweinen, sondern man muss nun andere Lösungen finden."

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Tuchel verteidigt Mauertaktik: "Ich übernehme Verantwortung"

Thomas Tuchel hat seine viel diskutierten Entscheidungen beim Aus von England im WM-Halbfinale gegen Weltmeister Argentinien (1:2) abermals verteidigt. "Ich bereue nichts, ich habe versucht, meinem Team zu helfen. Ich habe auf meine Erfahrung, meinen Instinkt und meinen Wettbewerbsgeist vertraut", sagte Tuchel bei der Pressekonferenz, bei der er eigentlich über das Spiel um Platz drei gegen Frankreich am Samstag (23.00 Uhr/ARD und MagentaTV) sprechen sollte.

Kane "in die Abwehr"? Trump wundert sich über Tuchels Taktik

Auch bei US-Präsident Donald Trump hat die Defensivtaktik von Thomas Tuchel beim dramatischen Aus der Engländer im WM-Halbfinale gegen Argentinien für Verwunderung gesorgt. Dass selbst sein Kumpel Harry Kane plötzlich defensiv spielen musste, sei "vielleicht ein Fehler" gewesen, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz im Trump Tower in New York: "Sie führten, und dann haben sie ihren besten Spieler in die Abwehr gestellt, ein klein bisschen offensiv müssen wir schon sein, oder? Aber was weiß ich schon vom Coaching."

Trump und Infantino schwärmen: "Großartigste WM aller Zeiten"

Donald Trump hat vor dem Finale der Fußball-WM in den höchsten Tönen von dem XXL-Turnier geschwärmt. "Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte", sagte der US-Präsident am Freitag im Trump Tower in New York: "Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben."

Messi über Badewannen-Bilder mit Yamal: "Foto ist verrückt"

Lionel Messi lächelte. Die Frage nach den Badewannen-Bildern mit Spaniens Jungstar Lamine Yamal (19) musste ja kommen. Und sie kam ausgerechnet von Football-Legende Tom Brady. "Dieses Foto ist verrückt", sagte Messi auf der Bühne des Fanfestes von Manhattan: "Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich."

Textgröße ändern: