The National Times - Konkurrenz für den DOSB? Londons Bürgermeister will Olympia

Konkurrenz für den DOSB? Londons Bürgermeister will Olympia


Konkurrenz für den DOSB? Londons Bürgermeister will Olympia
Konkurrenz für den DOSB? Londons Bürgermeister will Olympia / Foto: © SID

Bekommt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bei seinen Olympiaplänen auch für 2040 einen weiteren starken Konkurrenten? Londons Bürgermeister Sadiq Khan hätte die Sommerspiele jedenfalls gerne bald wieder in der britischen Hauptstadt. "Ich würde mir wünschen, dass London die erste Stadt wird, die die Spiele viermal ausrichtet", sagte Khan der Zeitung The Times am Montag.

Textgröße ändern:

Der DOSB will sich mit Unterstützung der Politik für eine der Ausgaben 2036, 2040 oder 2044 bewerben, vor allem für die nächsten offenen Sommerspiele in elf Jahren ist die Konkurrenz stark und schon in weiterführenden Gesprächen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Als aussichtsreich gelten Bewerber wie Saudi-Arabien oder Südkorea, auch Indien will das Mega-Event zum ersten Mal ausrichten.

Die einhellige Meinung im DOSB lautet daher: Entscheidet sich das IOC für Europa, muss die Bewerbung stimmen. Als Konkurrenten hat der Verband bislang Budapest, Madrid oder Istanbul gesehen. London hatte die Spiele 1908, 1948 und 2012 ausgerichtet. Auch Paris und Los Angeles (inklusive der kommenden Ausgabe von 2028) haben dreimal den Zuschlag erhalten.

Bürgermeister Khan setzt auf die Bewerbung für die Leichtathletik-WM 2029, die London derzeit vorbereitet. Sollte sie Erfolg haben, glaubt Khan an Aufwind für eine Olympiakampagne. Er träumt von den "grünsten Spielen der Geschichte" mit London als Zentrum und verwies auf die Sportstätten wie "das Aquatic Centre, das Olympiastadion und das Velodrom", die für die Spiele 2012 errichtet worden waren.

Der DOSB sucht noch dem passenden Ausrichter, interessiert sind Berlin, München, Hamburg, Leipzig und die Region Rhein-Ruhr, Konzepte für eine Bewerbung liegen allerdings noch nicht vor. Nach mehreren Änderungen soll die Wahl eines konkreten Bewerbungskonzepts "spätestens bis Ende September 2026" bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung getroffen werden. Ursprünglich vorgesehen war dieser Schritt für die nächste reguläre MV am 6. Dezember.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Knoten gelöst: Paderborn holt ersten Saisonsieg

Aufsteiger SC Paderborn hat ein Ausrufezeichen gesetzt und seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Das Team von Trainer Ralf Kettemann bezwang den Europa-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim mit 3:1 (2:0) und beendete zudem seine bisherige Torflaute. Für die Ostwestfalen ist der erste Bundesliga-Sieg seit mehr als sechseinhalb Jahren, während die TSG weiter nicht in Schwung kommt.

Rad-WM: Evenepoel fliegt zum historischen vierten Zeitfahr-Gold

Der belgische Radstar Remco Evenepoel hat in Montreal erneut den Titel Einzelzeitfahren gewonnen und ist damit als erster Profi zum vierten Mal in Folge Weltmeister im Kampf gegen die Uhr geworden. Der Doppel-Olympiasieger setzte sich in der Metropole am Sankt-Lorenz-Strom nach einer Machtdemonstration überlegen durch und bleibt in seiner Paradedisziplin die klare Nummer eins der Welt.

Handball: Magdeburg patzt gegen Melsungen

Handball-Meister SC Magdeburg ist als erste Mannschaft des zuvor makellosen Bundesliga-Spitzentrios gehörig ins Stolpern geraten. Nach einer missratenen ersten Halbzeit unterlag das Team von Cheftrainer Bennet Wiegert am Sonntagabend beim European-League-Sieger MT Melsungen mit 34:37 (14:19), durch die erste Pflichtspielniederlage der Saison rutschte die Mannschaft auf Tabellenplatz vier ab (8:2 Punkte).

Schalke und Elversberg gehen mit Remis in die Länderspielpause

Kein Sieger im Aufsteigerduell, aber vorwiegend zufriedene Gesichter: Rückkehrer Schalke 04 und Neuling SV Elversberg gehen im Tabellenmittelfeld in die Länderspielpause. Die Königsblauen haben nach dem 0:0 im vierten Saisonspiel fünf, die Saarländer sogar sieben Punkte auf dem Konto - und ordentlichen Abstand zur Abstiegszone. Zu einem Dreier reichte es für die Aufsteiger nicht, weil beide nicht volles Risiko gingen.

Textgröße ändern: