The National Times - Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen

Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen


Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen
Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen / Foto: © SID

Der großflächige Stromausfall in Spanien und in weiteren südeuropäischen Ländern hat auch beim Tennis-Turnier in Madrid für Chaos gesorgt. Alle Partien der Männer und Frauen auf der gesamten Anlage sind am Montag für längere Zeit unterbrochen worden. Die Nachtrichtagentur AFP berichtet von einem "massiven" Blackout in weiten Teilen des Landes sowie in Teilen Portugals und Frankreichs, der unter anderem den kompletten Bahnverkehr in einigen Regionen lahmlegte.

Textgröße ändern:

Maßnahmen zur schrittweisen Wiederherstellung der Stromversorgung seien durch die zuständigen Behörden eingeleitet worden. Spaniens staatlicher Stromnetzbetreiber Red Electrica teilte auf X mit, dass es ihm gelungen sei, die Stromversorgung im Norden und Süden des Landes wiederherzustellen.

"Wir haben überhaupt keinen Strom. Das System ist gestoppt und alles muss pausieren", hatte der Schiedsrichter Adel Nour bei der Partie zwischen Grigor Dimitrow (Bulgarien) und dem Briten Jacob Fearnley auf dem größten Court der Anlage in Madrid gesagt. Anschließend schickte er die beiden Spieler vorübergehend in die Umkleideräume.

Betroffen von dem Stromausfall waren unter anderem das elektronische Zählsystem der Schiedsrichter, aber auch das System zur Steuerung der beweglichen Kameras sowie das Electronic Line Calling System, auch als Hawk-Eye bekannt. Auch nach mehr als einer Stunde Unterbrechung war das Ende der technischen Probleme noch nicht abzusehen.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Zehn Tage Ruhe: Varfolomeev belohnt sich für drei WM-Titel

Die Flugtickets sind seit Samstag gebucht - am Sonntagabend setzte bei Darja Varfolomeev nach dem letzten WM-Wettbewerb und dem erhofften goldenen Abschluss dann langsam auch die Urlaubsstimmung ein. "Es geht für zehn Tage nach Griechenland", verriet die 19-Jährige. Das sei "die beste Belohnung" - für abermals beeindruckende Leistungen bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main sowie insgesamt drei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille.

Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft

Der zweimalige Super-Bowl-Champion Sebastian Vollmer (42) blickt optimistisch in die Zukunft von Flag-Football im olympischen Programm. Er bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass die Sportart, die bei den Sommerspielen 2028 in Los Angeles ihr Olympia-Debüt geben wird, auch vier Jahre später in Brisbane dabei ist, als "sehr hoch". "Es kommt natürlich ein bisschen auf die Performance an und wie es aufgenommen wird", sagte Vollmer im SID-Interview im Rahmen der Flag-Football-WM in Düsseldorf.

Mit Schnullergeste zu Gold: Ruppert hat noch viel vor

Frederik Ruppert konnte bei seiner Gala-Vorstellung sogar schon vor dem Ziel jubeln, mit der "Schnuller-Geste" rannte der Top-Favorit die letzten Meter zu EM-Gold über die 3000 m Hindernis. Und grüßte damit seine schwangere Frau. "Ich werde im Januar Papa und das hat mir extrem viel Kraft und Power gegeben dieses Jahr", sagte der Europameister in der ARD.

"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen

Vielseitigkeits-König Michael Jung und seine Silber-Kollegen wussten sofort, wessen Nummer sie nach dem großen Triumph bei der Heim-WM in Aachen als Erstes wählen. Das war "genau dein Plan, Peter", freute sich der frischgebackene Weltmeister, umringt von seinen Teamkameraden strahlte der 44-Jährige nach seiner Glanzleistung mit Partner Chipmunk in die Handykamera.

Textgröße ändern: