The National Times - Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen

Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen


Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen
Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen / Foto: © SID

Der großflächige Stromausfall in Spanien und in weiteren südeuropäischen Ländern hat auch beim Tennis-Turnier in Madrid für Chaos gesorgt. Alle Partien der Männer und Frauen auf der gesamten Anlage sind am Montag für längere Zeit unterbrochen worden. Die Nachtrichtagentur AFP berichtet von einem "massiven" Blackout in weiten Teilen des Landes sowie in Teilen Portugals und Frankreichs, der unter anderem den kompletten Bahnverkehr in einigen Regionen lahmlegte.

Textgröße ändern:

Maßnahmen zur schrittweisen Wiederherstellung der Stromversorgung seien durch die zuständigen Behörden eingeleitet worden. Spaniens staatlicher Stromnetzbetreiber Red Electrica teilte auf X mit, dass es ihm gelungen sei, die Stromversorgung im Norden und Süden des Landes wiederherzustellen.

"Wir haben überhaupt keinen Strom. Das System ist gestoppt und alles muss pausieren", hatte der Schiedsrichter Adel Nour bei der Partie zwischen Grigor Dimitrow (Bulgarien) und dem Briten Jacob Fearnley auf dem größten Court der Anlage in Madrid gesagt. Anschließend schickte er die beiden Spieler vorübergehend in die Umkleideräume.

Betroffen von dem Stromausfall waren unter anderem das elektronische Zählsystem der Schiedsrichter, aber auch das System zur Steuerung der beweglichen Kameras sowie das Electronic Line Calling System, auch als Hawk-Eye bekannt. Auch nach mehr als einer Stunde Unterbrechung war das Ende der technischen Probleme noch nicht abzusehen.

F.Adams--TNT

Empfohlen

13-Jähriger bei WM-Siegesfeier in Spanien tödlich verunglückt

Ein 13-Jähriger ist nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag im Westen Spaniens bei einer Feier zum WM-Sieg der spanischen Nationalmannschaft ums Leben gekommen. "Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt", teilte die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo am Montag mit.

"Hast du gehört, Gianni?": Trump will die WM "sofort" wieder

Donald Trump will sich nach dem Ende der XXL-WM 2026 "sofort" für die Austragung einer weiteren Endrunde in den USA bewerben. Er habe eine "tolle Idee" für FIFA-Chef Gianni Infantino, sagte der US-Präsident am Rande des WM-Finals im Gespräch mit Fox Sports: "Ich sagte: Du musst zwei Länder auswählen. Kündige uns also beim nächsten Mal wieder an und danach ein weiteres Land. Das wird die Wut und den Schock etwas lindern."

Klopp zuversichtlich: "Das Talent ist da"

Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp blickt trotz dreier WM-Pleiten in Serie recht optimistisch in die Zukunft. "Wir sind U21-Vize-Europameister geworden, mit der U17 2023 Welt- und Europameister - das Talent ist da", sagte der 59-Jährige am Rande des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) bei MagentaTV.

17. Titel in fünf Jahren: Spanien das Maß aller Dinge

Spanien ist und bleibt das Maß aller Dinge im Weltfußball. Durch den Triumph der Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.) feierte das stolze Fußballland den 17. Titel in fünf Jahren bei Männern und Frauen von der U17 an. Zudem ist Spanien die erste Nation, die gleichzeitig Weltmeister bei Männern und Frauen ist. La Roja gewann 2023 in Sydney gegen England den WM-Titel.

Textgröße ändern: