The National Times - Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen

Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen


Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen
Großer Stromausfall in Spanien: Madrid-Masters unterbrochen / Foto: © SID

Der großflächige Stromausfall in Spanien und in weiteren südeuropäischen Ländern hat auch beim Tennis-Turnier in Madrid für Chaos gesorgt. Alle Partien der Männer und Frauen auf der gesamten Anlage sind am Montag für längere Zeit unterbrochen worden. Die Nachtrichtagentur AFP berichtet von einem "massiven" Blackout in weiten Teilen des Landes sowie in Teilen Portugals und Frankreichs, der unter anderem den kompletten Bahnverkehr in einigen Regionen lahmlegte.

Textgröße ändern:

Maßnahmen zur schrittweisen Wiederherstellung der Stromversorgung seien durch die zuständigen Behörden eingeleitet worden. Spaniens staatlicher Stromnetzbetreiber Red Electrica teilte auf X mit, dass es ihm gelungen sei, die Stromversorgung im Norden und Süden des Landes wiederherzustellen.

"Wir haben überhaupt keinen Strom. Das System ist gestoppt und alles muss pausieren", hatte der Schiedsrichter Adel Nour bei der Partie zwischen Grigor Dimitrow (Bulgarien) und dem Briten Jacob Fearnley auf dem größten Court der Anlage in Madrid gesagt. Anschließend schickte er die beiden Spieler vorübergehend in die Umkleideräume.

Betroffen von dem Stromausfall waren unter anderem das elektronische Zählsystem der Schiedsrichter, aber auch das System zur Steuerung der beweglichen Kameras sowie das Electronic Line Calling System, auch als Hawk-Eye bekannt. Auch nach mehr als einer Stunde Unterbrechung war das Ende der technischen Probleme noch nicht abzusehen.

F.Adams--TNT

Empfohlen

DFB-Frauen: Gwinn und Freigang zurück, Berger pausiert

Wieder mit Giulia Gwinn und trotz des Dopingtest-Wirbels auch Laura Freigang, aber ohne Ann-Katrin Berger starten die deutschen Fußballerinnen in die WM-Saison. Kapitänin Gwinn ist nach überstandener Schulterverletzung wieder an Bord, Freigang kehrt für die Härtetests gegen Australien und Japan in Karlsruhe und Bremen (9./13. Oktober) ebenfalls in das Aufgebot von Bundestrainer Christian Wück zurück.

DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"

Gleich neun mögliche Debütanten stehen bei Jürgen Klopps XXL-Casting im "Kader zwei" der deutschen Nationalmannschaft für die Nations League, drei davon stellten sich am Dienstag vor - mit hohen Ambitionen. Mika Baur, Finn Jeltsch und Vitaly Janelt wollen der wankenden DFB-Elf sofort helfen. "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen", sagte Baur, Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur und Mittelfeldmann von Celtic Glasgow. Er betonte: "Man will alles aufsaugen, die Erfahrung machen. Auch Spaß haben, es genießen. Aber natürlich möchten wir alle spielen, Minuten sammeln."

Türkischer Schiedsrichter-Chef festgenommen

Im türkischen Fußball gibt es den nächsten großen Schiedsrichter-Skandal. Wie Justizminister Akin Gürlek mitteilte, wurden der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission, dessen Stellvertreter sowie fünf weitere Personen am Dienstag in Gewahrsam genommen. Es gehe um "Vorwürfe der Einmischung in die Erstellung der Schiedsrichterranglisten, in die Einsätze, die Bewertungs- und Ernennungsverfahren sowie die Regelprüfungen", schrieb Gürlek auf X.

Nach Fast-Debakel: Bayern vor Bewährungsprobe in Lissabon

Erst ein Dämpfer zum Königsklassen-Auftakt, dann das Fast-Debakel im DFB-Pokal - einen weiteren Ausrutscher wollen die Fußballerinnen von Bayern München beim nächsten Härtetest in der Champions League dringend vermeiden. Ein Sieg gegen Benfica Lissabon ist am Mittwoch (21.00 Uhr/ZDF-Livestream und Disney+) fast schon Pflicht, denn auf den deutschen Double-Gewinner warten in der anspruchsvollen Ligaphase noch Schwergewichte wie der FC Barcelona oder Paris Saint-Germain.

Textgröße ändern: