The National Times - Handball: Köster wechelt nach Kiel

Handball: Köster wechelt nach Kiel


Handball: Köster wechelt nach Kiel
Handball: Köster wechelt nach Kiel / Foto: © SID

Handball-Nationalspieler Julian Köster wechselt im Sommer 2026 vom VfL Gummersbach zum deutschen Rekordmeister THW Kiel. Der 25 Jahre alte Rückraumspieler unterschrieb bei den Zebras einen Vier-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Köster reifte in Gummersbach zum Führungsspieler und wurde dort 2022 zum Kapitän, mit der Nationalmannschaft gewann er 2024 Olympia-Silber.

Textgröße ändern:

"Der THW ist nicht nur Rekordmeister, sondern auch einer der größten und traditionsreichsten Vereine der Handballwelt. Es ist für mich eine große Ehre, künftig für diesen Klub auflaufen zu dürfen", sagte Köster: "Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Kiel und darauf, als Teil dieser Mannschaft zu wachsen."

THW-Trainer Filip Jicha freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit. "Er ist defensiv wie offensiv einer der stärksten, wenn nicht sogar der stärkste deutsche Rückraumspieler. Mit seiner Übersicht und seinem kühlen Kopf ist er im Verein und in der Nationalmannschaft mit gerade einmal 25 Jahren eine spielbestimmende Größe, und seine Entwicklung ist längst noch nicht abgeschlossen", so Jicha.

VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler würdigte Köster. Der gebürtige Bielefelder, der 2021 zu Zweitligazeiten nach Gummersbach gewechselt war, stehe "sinnbildlich für den Aufschwung, den der Verein in den letzten Jahren genommen hat. Es ist kein Geheimnis, dass wir ihn sehr gerne in Gummersbach gehalten hätten, respektieren aber natürlich seine Entscheidung und wünschen ihm für seine Zukunft in Kiel alles Gute."

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Klingbeil mit Klartext: Boykott-Debatte ist "Quatsch"

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat die ablehnende Haltung der Bundesregierung mit Blick auf einen möglichen Boykott der Fußball-WM unterstrichen. "Ich halte die Debatte wirklich für Quatsch und ich muss das auch so deutlich sagen. Ich finde, bei allen politischen Auseinandersetzungen, die man mit den USA hat, halte ich einen WM-Boykott für eine vollkommen falsche Debatte", sagte der Bundesfinanzminister der Bild am Sonntag.

Eine Woche nach Trade: Schröder siegt beim Ex-Team

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat nur eine Woche nach seinem Trade in der NBA eine erfolgreiche Rückkehr nach Sacramento gefeiert. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gewann mit den Cleveland Cavaliers 132:126 bei den Kings und holte mit seinem neuen Klub beim zweiten Einsatz den zweiten Sieg. Schröder kam an alter Wirkungsstätte von der Bank und steuerte in 17 Minuten zehn Punkte, drei Rebounds und vier Assists bei.

Medaille schon weg? Loch will "Kopf nicht in den Sand stecken"

Felix Loch ging zu Fuß den Berg am Cortina Sliding Centre hinab und analysierte beim Videotelefonat mit Ehefrau Lisa und seinen Söhnen seinen gebrauchten Olympiatag. Die Marschroute für den Abend? "Jetzt geht es erst einmal ins Haus, wir werden uns ein Bierchen aufmachen und überlegen, was wir für morgen verändern", sagte der Rodel-Rekordweltmeister, dessen Traum von der dritten olympischen Goldmedaille im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag geplatzt zu sein scheint.

Hjulmand verärgert: "Wir sind nicht zufrieden"

Kasper Hjulmand schaute grimmig und ließ seinem Frust freien Lauf. Auf die Frage, ob er nach dem dürftigen Auftritt im Westduell bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erstmals seit längerer Zeit richtig verärgert sei, sagte der Coach von Bayer Leverkusen deutlich: "Ja, das ist richtig. Wir sind nicht zufrieden. Wir müssen schneller reagieren und mit viel mehr Intensität spielen."

Textgröße ändern: