The National Times - Infantino "zutiefst betrübt" nach Tod von Papst Franziskus

Infantino "zutiefst betrübt" nach Tod von Papst Franziskus


Infantino "zutiefst betrübt" nach Tod von Papst Franziskus
Infantino "zutiefst betrübt" nach Tod von Papst Franziskus / Foto: © SID

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich nach dem Tod von Papst Franziskus "zutiefst betrübt" gezeigt. Er wisse, wie wichtig Franziskus "als Oberhaupt der Kirche für die katholische Gemeinschaft weltweit war", sagte der Boss des Fußball-Weltverbandes: "Mit seiner Botschaft der Hoffnung und des Friedens, die er gerade am Ostersonntag übermittelt hat, hat er ein gutes Beispiel gegeben, und mein aufrichtiges Beileid gilt allen, die ihn kannten, seiner Gemeinde, seiner Familie und seinen Freunden."

Textgröße ändern:

Die Gebete der ganzen Fußballwelt seien "bei ihm. Möge er in Frieden ruhen", führte Infantino aus. Zuletzt hatte der FIFA-Präsident den Papst im Rahmen des World Leader's Summit für Kinderrechte im Vatikan im Februar getroffen. Bei all seinen Begegnungen mit Franziskus, habe dieser "seine Begeisterung für den Fußball zum Ausdruck gebracht und die wichtige Rolle hervorgehoben, die unser Sport in der Gesellschaft spielt, insbesondere im Hinblick auf die Bildung und den Schutz von Kindern weltweit."

Der Papst habe ihm vermittelt, dass für ihn Fußball "der schönste Sport der Welt" ist. Im Zuge dessen habe Franziskus die Hoffnung geäußert, "dass der Fußball eine globale verbindende Kraft und ein positiver Impuls für das Gute sein" könne. Der Papst verstarb nach Angaben des Vatikans am Montagmorgen im Alter von 88 Jahren.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Judoka Scoccimarro gewinnt WM-Bronze

Judoka Giovanna Scoccimarro hat dem deutschen Team bei den Weltmeisterschaften in Baku/Aserbaidschan die erste Medaille beschert. Die 28-Jährige aus Niedersachsen gewann das kleine Finale in der Klasse bis 70 Kilogramm gegen die Brasilianerin Nauana Silva und sicherte sich Bronze. Nach WM-Silber 2023 in Doha ist es der größte Erfolg in ihrer Karriere.

Medien: Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr offenbar für eine vierte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie unter anderem die Sportschau am Donnerstag berichtete, habe der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stelle.

Rückkehr nach Afrika: Formel 1 vor Premiere in Ruanda

Die Formel 1 steht offenbar vor ihrer Premiere in Ruanda. Das teilten Quellen aus der nationalen Regierung und beim Automobil-Weltverband FIA am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Für die Motorsport-Königsklasse wäre es eine Rückkehr nach Afrika, zuletzt hatte die Formel 1 1993 im südafrikanischen Kyalami Halt gemacht.

Eisschnelllauf-Streit: Sonnekalb droht mit Abwanderung

Das deutsche Eisschnelllauf-Talent Finn Sonnekalb droht im Streit um den Erhalt oder die Schließung des Bundesstützpunktes Erfurt konkreter denn je mit Abwanderung ins Ausland. "Ich habe Angebote aus den USA und Holland. Ich habe Gespräche gehabt, ich bin im Austausch", sagte der 19-Jährige der ARD-Sportschau. "Es gibt Leute, die wollen mich haben, und wenn die mich hier nicht haben wollen, dann kann ich's nicht ändern."

Textgröße ändern: