The National Times - Billie Jean King Cup: Deutschland unterliegt den Niederlanden

Billie Jean King Cup: Deutschland unterliegt den Niederlanden


Billie Jean King Cup: Deutschland unterliegt den Niederlanden
Billie Jean King Cup: Deutschland unterliegt den Niederlanden / Foto: © Imago/pepphoto/SID

Die deutschen Tennisfrauen haben bei der Qualifikationsrunde des Billie Jean King Cup in Den Haag das Duell mit Gastgeber Niederlande verloren. Nach der Auftaktniederlage von Jule Niemeier unterlag auch Tatjana Maria mit 6:3, 3:6, 5:7 gegen Suzan Lamens - das Team des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) droht damit den Einzug in die Finalrunde zu verpassen.

Textgröße ändern:

Am Freitag (ab 14.00 Uhr/TennisChannel) muss im zweiten Duell mit den Favoritinnen aus Großbritannien nun zwingend ein Sieg her, um die Chance auf die Endrunde der besten acht Teams der Welt zu wahren. Nur der Sieger der Dreiergruppe qualifiziert sich für das Finalturnier im September im chinesischen Shenzhen, die jeweils anderen beiden Nationen spielen im November in den Play-offs gegen den Abstieg aus der Weltgruppe.

Auch deshalb ist das abschließende Doppelmatch, bei dem Teamkapitän Rainer Schüttler aller Voraussicht nach Spezialistin Laura Siegemund zusammen mit Anna-Lena Friedsam ins Rennen schickt, weiterhin von großer Bedeutung.

Wie zuvor schon Niemeier, die beim 3:6, 1:6 gegen Eva Vedder chancenlos war, lag auch Maria bei ihrem ersten Aufschlagspiel 0:40 zurück. Anders als die Dortmunderin spielte Maria danach aber ohne größere Fehler, agierte sehr variabel und schnappte sich den ersten Satz. Lamens stellte ihr Spiel um, fand auf dem Sandplatz im Sportcampus Zuiderpark vor heimischer Kulisse zurück. Im entscheidenden dritten Durchgang entwickelte sich ein Nervenkrimi, nach 2:15 Stunden verwandelte Lamens schließlich ihren zweiten Matchball.

Deutschland hat den Wettbewerb bislang zweimal gewonnen, 1987 und 1992. Im Vorjahr war bei der Endrunde in Malaga im Achtelfinale gegen Großbritannien Endstation.

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Dank Gidsel-Show: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Tor-Show quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr für eine vierte und letzte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie der Verband am Donnerstag bestätigte, hat der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April 2027 in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stellen werde.

Textgröße ändern: