The National Times - Laimer über Sitznachbar Müller: "Ein Unikat"

Laimer über Sitznachbar Müller: "Ein Unikat"


Laimer über Sitznachbar Müller: "Ein Unikat"
Laimer über Sitznachbar Müller: "Ein Unikat" / Foto: © FIRO/SID

Konrad Laimer blickt dem nahenden Abschied von Thomas Müller bei Fußball-Rekordmeister Bayern München mit Wehmut entgegen. "Man kann Thomas Müller nicht ersetzen, er wird immer ein Unikat bleiben", sagte der Österreicher bei einer Medienrunde: "Ich will die letzten Wochen mit ihm genießen, wie jeder einzelne von uns. Da können wir viel lernen."

Textgröße ändern:

Mit Müller, dessen Vertrag in München nach 17 Profi-Jahren und gegen seinen Willen nicht verlängert wird, spielt Laimer seit 2023 bei den Bayern zusammen. Es habe ihm in dieser Zeit "sehr viel Spaß" gemacht, mit Müller "in der Kabine zu sein und auf dem Platz zu stehen", sagte der 27-Jährige: "Er ist einer der größten Spieler, die es gibt und der mir sehr viel helfen konnte in den letzten zwei Jahren."

Da er in der Kabine neben ihm saß, habe er genug "Sprüche von ihm abbekommen oder mitbekommen", erzählte Laimer mit einem Grinsen: "Er ist wie er ist, er ist hundert Prozent echt in dem, was er macht". Es mache Müller als Person aus, "dass er egal, wo er ist, so viel Energie, Freude und Spaß reinbringt und jeden um sich herum besser machen kann."

S.Ross--TNT

Empfohlen

Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an

Den Gegnern von Gianni Infantino gehen offenbar die Optionen für einen starken Kontrahenten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl aus. Wie zunächst der Guardian und später die BBC und ESPN unter Berufung auf eigene Quellen berichteten, will der Kanadier Victor Montagliani für eine weitere vierjährige Amtszeit an der Spitze des Fußballverbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF) kandidieren und von einer FIFA-Kandidatur absehen.

Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Rekordshow quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Textgröße ändern: