The National Times - Eisenbichler über Trainerkarriere: "Nichts überstürzen"

Eisenbichler über Trainerkarriere: "Nichts überstürzen"


Eisenbichler über Trainerkarriere: "Nichts überstürzen"
Eisenbichler über Trainerkarriere: "Nichts überstürzen" / Foto: © SID

Der ehemalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler möchte in Ruhe und mit dem nötigen Abstand über eine mögliche Trainerkarriere entscheiden. "Erst mal arbeite ich bei der Polizei. Und was den Trainer angeht, da möchte ich jetzt nichts überstürzen, da sind vielleicht auch ein, zwei Jahre Abstand ganz gut", sagte Eisenbichler der Süddeutschen Zeitung.

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Der seit Donnerstag 34 Jahre alte Siegsdorfer hatte im vergangenen Monat seine erfolgreiche sportliche Laufbahn beendet, er liebäugelt schon länger mit der Rolle als Trainer. Nun aber hänge er "emotional noch zu sehr an der Sache", sagte Eisenbichler. Wenn er sich mit der nötigen Bedenkzeit entscheide, "dann weiß ich, dass ich das zu einhundert Prozent machen würde".

Eisenbichler war in den vergangenen Jahren Erfolgsgarant des deutschen Skisprung-Teams. Unter anderem gewann er bei der WM 2019 in Seefeld Gold im Einzelwettbewerb, hinzu kommen fünf WM-Goldmedaillen im Team. In Peking gewann er 2022 Olympia-Bronze mit der Mannschaft. Zuletzt hatte Eisenbichler jedoch immer wieder stark zu kämpfen. In diesem Jahr verpasste Eisenbichler nach einer zunächst verheißungsvollen Rückkehr in den Weltcup die Vierschanzentournee - und zuletzt auch die WM in Trondheim.

Die Wettkämpfe verfolgte er stattdessen "vor dem Fernseher, am Tablet oder Liveticker", berichtete Eisenbichler, den der Manipulationsskandal durch die Norweger schockierte. "Das macht mich traurig und auch ein bisschen wütend. Die Norweger wären, schätze ich, auch ohne diesen Betrug sehr gut gesprungen", sagte "Eisei".

R.Evans--TNT

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