The National Times - Banner-Wirbel: SGE entschuldigt sich und plant Aufarbeitung

Banner-Wirbel: SGE entschuldigt sich und plant Aufarbeitung


Banner-Wirbel: SGE entschuldigt sich und plant Aufarbeitung
Banner-Wirbel: SGE entschuldigt sich und plant Aufarbeitung / Foto: © IMAGO/RHR-Foto/SID

Eintracht Frankfurt hat nach dem Banner-Wirbel von Bochum um Entschuldigung gebeten und eine Aufarbeitung angekündigt. "Das darf uns allen gemeinsam nicht passieren, weil die Umstände bekannt waren - und auch bekannt war, dass so etwas nicht verhandelbar ist", sagte SGE-Vorstandsmitglied Philipp Reschke nach der Partie beim VfL (3:1) bei DAZN. Es gelte in den kommenden Tagen, "darüber zu sprechen, wie wir in kommenden vergleichbaren Situationen verfahren - und schneller eine Lösung finden".

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Einige SGE-Anhänger hatten einen pünktlichen Spielbeginn verhindert, weil ihre Banner Fluchttore zum Innenraum versperrten. Schiedsrichter Felix Zwayer weigerte sich zunächst, das Spiel anzupfeifen, und schickte beide Teams wieder in die Kabinen.

Die Sicherheit sei nicht gewährleistet, mehrere Durchsagen blieben erfolglos. Erst als Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche zur Frankfurter Fankurve gegangen war, wurden die Fahnen am Zaun entfernt und das Spiel mit 50 Minuten Verspätung angepfiffen. Teile der SGE-Anhänger verließen aus Protest den Block.

"Klar, da wird einem schnell eine Debatte übergestülpt - wie weit dürfen Fans gehen? Das ist bestimmt auch ein Teil der Frage, über den wir reden müssen", sagte Reschke. Am Ende müsse man aber "auch festhalten, dass hier niemand verletzt worden ist". Dennoch müsse sich die SGE "beim VfL Bochum entschuldigen - und bei allen anderen, die es betroffen hat".

Bereits im Januar 2024 hatte es aus diesem Grund im Ruhrstadion eine mehr als 40-minütige Verzögerung gegeben. Damals hatten Zaunfahnen der Fans des VfB Stuttgart die Tore blockiert.

Eine andere Lösung sei "baulich nicht machbar. Wenn das Stadion ertüchtigt wird, wird das bedacht", sagte Bochums Geschäftsführer Ilja Kaenzig: "Bis dahin können wir nur auf die Kompromissbereitschaft der Gästefans hoffen." Der VfL sei im Vorfeld im Dialog mit den Gästeklubs. "Aber wenn der Plan von Anfang an ist, das Spiel durch solche Aktionen zu verzögern, dann kann man wirklich nichts machen."

Kaenzig sprach von "ungeschriebenen Regeln" in der aktiven Fanszene. "Wenn die Banner aufgehängt sind, können sie das Banner auch nicht einfach runterreißen", sagte er: "Dann kann man nur noch an die Vernunft appellieren."

W.Phillips--TNT

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