The National Times - Leipziger Durststrecke hält an: RB nur Remis in Freiburg

Leipziger Durststrecke hält an: RB nur Remis in Freiburg


Leipziger Durststrecke hält an: RB nur Remis in Freiburg
Leipziger Durststrecke hält an: RB nur Remis in Freiburg / Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Thomas Hess/SID

Der Befreiungsschlag blieb aus, der Trainerstuhl von Marco Rose wackelt weiter: RB Leipzig ist am Samstagabend nicht über ein 0:0 beim SC Freiburg hinausgekommen. Damit gelang dem Fußball-Bundesligisten im vierten Spiel nacheinander kein Sieg – die Trainerdiskussion dürfte weitergehen.

Textgröße ändern:

In einer weitestgehend ereignisarmen Partie mühten sich beide Teams vergeblich um ein Tor, wobei Freiburg das Remis letztlich besser schmecken dürfte. Die Gastgeber behaupteten durch den Punktgewinn ihre aussichtsreiche Position im Rennen um die europäischen Plätze. Als Tabellenfünfter beträgt der Vorsprung des Sport-Clubs auf den Sechsten RB, der aus den vergangenen neun Partien nur einen Sieg holte, zwei Zähler.

Das Kurztrainingslager, das Rose mit seinem Team unter der Woche in Salzburg bezogen hatte, hatte den 48-Jährigen im Vorfeld positiv gestimmt: "Es ging um einen kleinen Impuls, der uns Energie geben soll. Ich habe das Gefühl, dass es genau das bewirkt hat." Doch Energie fehlte im Europa-Park Stadion zunächst nicht nur den Leipzigern, sondern dem Spiel an sich.

Für Gefahr sorgten nach einer Phase des gegenseitigen Abtastens lediglich zwei Kopfball-Chancen, wobei sowohl der Leipziger El-Chadaille Bitshiabu (6.) als auch der Freiburger Lucas Höler (14.) die Führung für ihr Team verpassten. Das Spiel wurde danach etwas intensiver, die Emotionen angefacht von hitzigen Zweikämpfen, deren Bewertungen durch Schiedsrichter Sven Jablonski vor allem RB-Trainer Rose bisweilen in Rage brachten.

SC-Keeper Noah Atubolu stellte Mitte der ersten Hälfte einen Vereinsrekord auf, indem er den ehemaligen Freiburger Torwart Richard Golz übertraf, der in der Saison 2000/01 510 Minuten am Stück ohne Gegentor geblieben war. Die neue Bestmarke baute Atubolu weiter aus, Leipzig fiel bis zur Pause in der Offensive erstaunlich wenig ein.

Rose peitschte seine Mannschaft auch zu Beginn der zweiten Halbzeit energisch nach vorne, auf dem Rasen aber passierte vor 32.900 Zuschauern weiterhin wenig. Freiburg wie Leipzig überzeugten in der Defensive, Torraumszenen aber blieben weiter Mangelware.

Mit zunehmender Spieldauer waren es dann die Freiburger, die sich Vorteile erarbeiteten - und in der 64. Minute die bis dato beste Chance des Spiels hatten: Den Kopfball von Höler lenkte RB-Keeper Peter Gulacsi mit einem sehenswerten Reflex über die Latte. Auch danach drückte der Sport-Club aufs Tempo, die Partie aber blieb völlig offen.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Neuer: "Das war ein blöder Fehler"

Manuel Neuer suchte nach seinem Mega-Patzer erst gar nicht nach Ausreden. "Das war ein blöder Fehler von mir, ich musste mir den Ball auf links legen, weil von rechts wurde ich von zwei Leuten angelaufen. Ich hätte einfach eine andere Entscheidung treffen müssen", sagte der 40 Jahre alte Keeper des FC Bayern nach dem 2:2 (0:1) beim FC Augsburg.

Nach Blitz-Gegentor: Bayern patzt beim FCA

Der FC Bayern hat nach einem haarsträubenden Patzer von Manuel Neuer und dem schnellsten Gegentor der Bundesliga-Geschichte einen Dämpfer hinnehmen müssen und den Sprung an die Spitze verpasst: Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany kam zum Start in einen heißen Herbst im bayerisch-schwäbischen Derby beim FC Augsburg nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und konnte das Remis von Borussia Dortmund nicht ausnutzen.

Inklusive Andrich-Hammer: Leverkusen holt ersten Auswärtssieg

Dank eines Blitzstarts und viel Offensivpower hat Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga den ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Beim FSV Mainz 05 behielt die Werkself in einem wilden Spiel mit 4:3 (2:2) die Oberhand. Trotz erneuter Schwierigkeiten spielt Bayer mit dem neuen Trainer Carles Martínez früh um die Champions-League-Plätze, ausgerechnet Robert Andrich brachte das Team früh auf Kurs.

Historisches Solo: Seixas triumphiert in der Lombardei

Wunderkind Paul Seixas ist bei der 120. Ausgabe der legendären Lombardei-Rundfahrt mit dem ersten großen Sieg seiner Karriere in die Geschichtsbücher des Radsports gestürmt. In Abwesenheit des verletzten Dauersiegers Tadej Pogacar triumphierte der Franzose als Solist, mit 20 Jahren und 16 Tagen ist Seixas der jüngste Gewinner des fünften und letzten Monuments des Jahres.

Textgröße ändern: