The National Times - Nordisch-WM: DSV-Läuferinnen überstehen Sprint-Quali sicher

Nordisch-WM: DSV-Läuferinnen überstehen Sprint-Quali sicher


Nordisch-WM: DSV-Läuferinnen überstehen Sprint-Quali sicher
Nordisch-WM: DSV-Läuferinnen überstehen Sprint-Quali sicher / Foto: © IMAGO/MAXIM THORE/SID

Die deutschen Langläuferinnen um Olympiasiegerin Victoria Carl sind zum Auftakt der Nordischen Ski-WM in Trondheim souverän ins Sprint-Viertelfinals eingezogen. In der Qualifikation kam Coletta Rydzek trotz gesundheitlicher Probleme kurz vor den Titelkämpfen nach 1,4 km im freien Stil als beste Deutsche mit 9,02 Sekunden Rückstand auf Topfavoritin Jonna Sundling (Schweden) auf Rang neun.

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"Ich hatte vorher kein gutes Gefühl, aber mit den Top 10 bin ich sehr happy", sagte Rydzek bei Eurosport. Sofie Krehl erreichte als 13. (+10,78 Sekunden) ebenso sicher die erste K.o.-Runde der besten 30 (12.30 Uhr/ZDF und Eurosport) wie Carl (14./+10,93). "Ich hoffe, ich kann das hier Runde für Runde nehmen, und dann reicht es für das große Finale", sagte Carl. Die als Nachrückerin für die erkrankte Topsprinterin Laura Gimmler gestartete Helen Hoffmann wurde 25. (+15,43).

Bei schon am Morgen stimmungsvoller Atmosphäre und mehr als 10.000 Zuschauern im Granasen-Skizentrum unterstrich Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Sundling ihre Favoritenrolle und lag 6,49 Sekunden vor der zweitplatzierten Schweizerin Nadine Fähndrich. Das Viertelfinale wird in fünf Läufen mit je sechs Starterinnen ausgetragen, die zwei besten jedes Laufs und zwei Lucky Loser erreichen das Halbfinale der letzten zwölf.

Die deutschen Langläuferinnen waren geschwächt in die erste Entscheidung der Titelkämpfe gegangen. "Quasi das gesamte Sprint-Team hatte Fieber", sagte Cheftrainer Peter Schlickenrieder dem SID. Während in Gimmler, im Januar in Cogne Weltcup-Dritte, die beste Deutsche gar nicht erst antreten konnte, war Rydzek immerhin dabei, allerdings nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Bei den Vorausscheidungen zur ersten von 25 Entscheidungen in Trondheim (plus zwei Wettbewerbe im Para-Langlauf) waren gewaltige Felder am Start. Für die Frauen-Quali hatten 121 Läuferinnen gemeldet, bei den Männern, die im Anschluss in die Loipe gingen, waren es gar 187.

Die bislang einzige deutsche Sprintmedaille hatte Claudia Nystad 2003 in Val di Fiemme als Vizeweltmeisterin geholt. Bei den Männer gewann der heutige Chefcoach Schlickenrieder 2002 in Salt Lake City Olympia-Silber.

M.Davis--TNT

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