The National Times - VfB dreht das Spiel: Leipzig verliert in Stuttgart

VfB dreht das Spiel: Leipzig verliert in Stuttgart


VfB dreht das Spiel: Leipzig verliert in Stuttgart
VfB dreht das Spiel: Leipzig verliert in Stuttgart / Foto: © IMAGO/Grant Hubbs/SID

RB Leipzig hat beim entfesselten VfB Stuttgart im ersten Auswärtsspiel des Jahres einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Fußball-Bundesligist unterlag am Mittwochabend beim VfB trotz Führung noch mit 1:2 (1:0). Zwar bleibt RB zum Abschluss der Hinrunde in der Tabelle auf dem Champions-League-Platz vier, Stuttgart rückt aber bis auf einen Punkt heran.

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Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hatte Benjamin Sesko früh für die Leipziger Führung gesorgt (10.), doch ein stark verbesserter VfB drehte die Partie nach der Pause durch Neuzugang Jacob Bruun Larsen (50.) sowie Nick Woltemade (60.). Als Tabellenfünfter befindet sich Stuttgart somit plötzlich wieder mitten im Rennen um die begehrten Königsklassen-Ränge. Bei RB sahen Sesko (85.) und Lois Openda (88.) jeweils Gelb-Rot.

Die beiden Champions-League-Teilnehmer waren am Wochenende jeweils mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet; RB-Coach Marco Rose sprach vor dem Duell des Zweit- mit dem Viertplatzierten der vergangenen Saison gar von einem "Spitzenspiel."

Der 48-Jährige sollte Recht behalten mit seiner Prognose. Beide Teams bemühten sich in den Anfangsminuten um ein schnelles Angriffsspiel - zum ersten Mal zum Erfolg führen sollte das im Fall der Gäste: Der beim 4:2 gegen Bremen mit einem Doppelpack aus seiner Verletzungspause zurückgekehrte Xavi Simons setzte Sesko in Szene, der aus zentraler Position unplatziert, aber hart aufs Tor schoss. VfB-Keeper Alexander Nübel konnte nur noch abfälschen.

VfB-Coach Sebastian Hoeneß hatte mit Ameen Al-Dakhil und Bruun Larsen zwei Startelf-Debütanten aufgeboten - und musste mitansehen, wie RB spätestens nach der Führung die Kontrolle in der MHP-Arena übernahm. Openda verpasste es bei seinem Pfostenschuss, rasch nachzulegen (18.).

In einer emotional aufgeladenen Partie wand sich der VfB anschließend erfolgreich aus dem Leipziger Klammergriff und sendete in Person von Deniz Undav aus abseitsverdächtiger Position zumindest ein Achtungszeichen (25.). Weiterhin fehlte es den Schwaben jedoch an Genauigkeit. Leipzig besann sich auf schnelle Gegenstöße, Xavi scheiterte in Minute 38 aus spitzem Winkel an Nübel.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Undav schlug eine Flanke aus dem rechten Halbfeld, Bruun Larsen feierte mit einem punktgenauen Kopfball nach seiner Startelfpremiere auch sein Tordebüt für den VfB. Die Stuttgarter kamen nun auf den Geschmack und zwangen die Gäste immer wieder zu Ballverlusten - was schließlich im 2:1 resultierte: RB-Keeper Peter Gulacsi wehrte zunächst noch gegen Undav ab, Woltemade traf im Nachsetzen.

Leipzig kam nun nur noch zu wenig Entlastung, das Hoeneß-Team schien dem dritten Tor näher als RB dem Ausgleich.

S.Ross--TNT

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