The National Times - Darts-WM: Humphries scheitert überraschend im Achtelfinale

Darts-WM: Humphries scheitert überraschend im Achtelfinale


Darts-WM: Humphries scheitert überraschend im Achtelfinale
Darts-WM: Humphries scheitert überraschend im Achtelfinale / Foto: © IMAGO/Ian Stephen/SID

Titelverteidiger Luke Humphries ist bei der Darts-WM im Londoner Ally Pally bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Gegen Peter Wright verlor der Top-Favorit sang- und klanglos mit 1:4. Ex-Weltmeister Gerwyn Price schaltete seinen walisischen Landsmann Jonny Clayton 4:2 aus.

Textgröße ändern:

Das Duell zwischen dem Weltranglistenersten Humphries und dem Schotten Wright hatte seine Schatten voraus geworfen. "Snakebite" kündigte vor dem Turnier an, Humphries und Littler zu "vernichten". Der Engländer antwortete: "Ich bin nur noch einen Weltmeistertitel davon entfernt, mit seiner Karriere mitzuhalten, und ich bin etwa 25 Jahre jünger. Ich denke, das würde alles übertreffen, was er im Sport erreicht hat."

Als die Pfeile flogen, gelang dem Altmeister der bessere Start und Wright sicherte sich den ersten Satz. Humphries suchte sein bestes Spiel, doch glich auch ohne dieses zum 1:1 aus. Der Satzgewinn zeigte jedoch keine beflügelnde Wirkung. Immer wieder haderte der Engländer mit seinen Würfen, blieb im Durchschnitt zwar auf Augenhöhe mit Wright, aber weit hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Mit einer überragenden Doppel-Quote von zeitweise über 70 Prozent nutzte der Schotte jeden Fehler seines Kontrahenten eiskalt aus und ging mit 3:1 in Führung.

Im anschließenden fünften Satz preschte Wright im Eiltempo davon, sicherte sich mit dem entscheidenden Wurf auf die Doppel-Acht seine siebte Viertelfinal-Teilnahme und lieferte sein bestes Spiel des Jahres.

Zuvor hatte Price seinen Landsmann Clayton mit 4:2 geschlagen. Nach seinem emotionalen Sieg im nervenaufreibenden 4:3-Krimi gegen Joe Cullen samt feuchter Augen auf der Bühne erwischte der 39-Jährige am Sonntagabend wieder einen fulminanten Start und sicherte sich im Eiltempo dank eines 107er-Durchschnitts die ersten beiden Sätze.

Danach begann ein Auf und Ab. Zunächst fand der Weltranglistensiebte Clayton mit zwei High Finish über 121 und 141 Punkte zurück in die Partie und glich, von mehreren Fehlern des ehemaligen Rugbyspielers Price begünstigt, zum 2:2 aus. Dann hatte erneut Price Oberwasser und stellte mit dem gewonnenen fünften Satz die Weichen auf Sieg, den er daraufhin perfekt machte.

Im Viertelfinale trifft er nun auf den Engländer Chris Dobey oder den Niederländer Kevin Doets, der unter anderem überraschend den Weltranglistenzweiten Michael Smith bezwungen hatte. Wright bekommt es mit dem Gewinner der Partie zwischen Stephen Bunting und Luke Woodhouse zu tun.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Rückkehr nach Afrika: Formel 1 fährt in Ruanda

Die Formel 1 kehrt nach Afrika zurück. Ab den "frühen 2030er Jahren" wird in Ruanda der Große Preis von Afrika stattfinden. Das gab die Königsklasse des Motorsports am Dienstag bekannt. Zuletzt hatte 1993 im südafrikanischen Kyalami ein Grand Prix in Afrika stattgefunden.

Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis 2029 verlängert. "Mit Niko Kovac befinden wir uns seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als anderthalb Jahren auf einem sehr guten Weg", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Dienstag: "Er hat die Mannschaft konstant weiterentwickelt und genießt innerhalb unseres Klubs eine hohe Akzeptanz." Die Verlängerung sei "ein klares Zeichen für Konstanz und Stabilität".

Feuerwerk um 1.15 Uhr: Bayern-Nachtruhe gestört

Nächtliche Ruhestörung um 1.15 Uhr: Der ein oder andere Fußballstar des FC Bayern dürfte keine 20 Stunden vor dem Champions-League-Spiel beim norwegischen Meister Viking Stavanger (21.00 Uhr/Prime Video) unsanft aus dem Schlaf gerissen worden sein. Mitten in der Nacht ging in der Stadt in Südwestnorwegen unweit des Teamhotels ein rund zweiminütiges Feuerwerk hoch - mutmaßlich gezündet von den Heimfans mit dem Ziel, die Vorbereitung des großen Favoriten zu stören.

Sturm nach Pucktreffer am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist im NHL-Spiel seiner Minnesota Wild von einem Schlagschuss am Kopf getroffen und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Die vorsorglichen medizinischen Maßnahmen bestätigte sein Coach John Hynes, ohne dabei über den genauen gesundheitlichen Zustand zu informieren. Der 31-jährige Sturm werde voraussichtlich mindestens das nächste Spiel verpassen.

Textgröße ändern: