The National Times - DHB-Pokal: Titelverteidiger Magdeburg gegen Kiel raus

DHB-Pokal: Titelverteidiger Magdeburg gegen Kiel raus


DHB-Pokal: Titelverteidiger Magdeburg gegen Kiel raus
DHB-Pokal: Titelverteidiger Magdeburg gegen Kiel raus / Foto: © www.imago-images.de/SID

Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat den Titelverteidiger SC Magdeburg aus dem DHB-Pokal geworfen. In einem umkämpften Top-Spiel gegen den Dauerrivalen setzte Kiel sich mit 29:28 (14:14) durch. Bis vier Minuten vor Schluss war die Begegnung vollkommen ausgeglichen, erst eine Unterzahl-Situation brach den Magdeburgern das Genick, Kiel konnte mit zwei Treffern davonziehen und das Spiel am Ende über die Zeit retten. Bester Werfer war der Magdeburger Michael Damgaard mit acht Treffern.

Textgröße ändern:

Die SG Flensburg-Handewitt sicherte sich dank eines am Ende ungefährdeten Erfolgs gegen die TSV Hannover-Burgdorf den Einzug ins Viertelfinale. Die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau gewann nach einer starken zweiten Hälfte 33:26 (14:13) bei den Niedersachsen. "Wir verlieren am Ende deutlich und verdient", sagte Hannovers Rückraumspieler Marian Michalczik bei Dyn. Vor knapp einem Monat hatte Hannover das Topspiel in der Bundesliga an selber Stelle noch knapp für sich entschieden (31:30).

Die Partie, die in der ersten Hälfte vollkommen ausgeglichen war, kippte in der zweiten zugunsten der Flensburger. Eine starke Offensive und herausragende 45 Prozent gehaltener Bälle des Flensburger Torwarts Kevin Möller sicherten den Einzug in die dritte Runde. "Die Abwehr hat hervorragend für mich gearbeitet", lobte Möller.

Mit dem Weiterkommen tankten die Flensburger auch Selbstvertrauen für das Nordderby beim THW Kiel am Sonntag (14 Uhr/Dyn). Hannover halfen auch acht Tore des besten Schützen Justus Fischer nicht zum Erfolg.

Schwer tat sich der Tabellen-Erste MT Melsungen. Gegen den Zweitligisten Tusem Essen konnte sich der Spitzenreiter erst spät mit 32:26 (14:15) durchsetzen. Ebenso in der nächsten Runde steht der ThSV Eisenach, der im Ostderby gegen DHfK Leipzig mit 30:24 (15:10) gewann. Bei der Partie HC Empor Rostock gegen HBW Balingen-Weilstetten blieb eine Überraschung aus. Der Drittligist aus Rostock unterlag nach einer lange engen Begegnung dem Zweitligisten 28:36 (19:19). Der Zweitligist HSC Coburg gewann historisch gegen TBV Lemgo Lippe mit 29:28 (14:14) und zog zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in ein Viertelfinale des DHB-Pokals ein.

Die Viertelfinal-Partien werden am 18./19. Dezember ausgetragen. Das Finale findet am 12./13. April 2025 in Köln statt.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Tischtennis-EM: Deutsche Doppel spielen um Medaillen

Die deutschen Spitzendoppel spielen bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana um die Medaillen. Sowohl das Männer-Paar aus Dang Qiu und Benedikt Duda als auch die Frauen-Duos des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) zogen mit Erfolgen am Mittwoch ins Viertelfinale ein. Mit einem weiteren Sieg hätten die Paare Bronze bereits sicher.

Medien: FIFA plant Milliardenausschüttung an Verbände

Inmitten des Machtkampfes plant der Fußball-Weltverband FIFA offenbar eine milliardenschwerde Ausschüttung an seine Mitglieder. Das berichtete The Athletic vor der Sitzung der FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich. Demnach werde erwartet, dass die FIFA und ihr viel kritisierter Präsident Gianni Infantino einen Vorschlag vorlegen werden, der vorsieht, zwischen 2027 und 2030 über sechs Milliarden US-Dollar an sogenannten Fördermitteln auszuzahlen - und damit mehr als doppelt so viel wie bisher.

Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen auf Medaillenkurs - Männer raus

Die deutschen Teamsprinterinnen haben sich zum Auftakt der Bahnrad-WM in Shanghai in Medaillenform präsentiert. In der Qualifikation rasten die Europameisterinnen Clara Schneider, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch in 46,303 Sekunden auf Rang drei, Olympiasieger Großbritannien (45,842) und China (45,912) waren aber deutlich schneller. Die deutschen Männer sind dagegen bereits raus.

"Nicht unterschätzen": Freiburg hofft auf guten Europa-Start

Arg viel wusste Igor Matanovic nicht über den Auftaktgegner des SC Freiburg in der Conference League. "Den Namen, mehr leider auch nicht", sagte der Angreifer über den tschechischen Vertreter FK Jablonec mit einem Augenzwinkern. Doch man werde den Kontrahenten "genau analysieren. Wir dürfen nichts anderes machen als zuletzt und sie um Gottes Willen nicht unterschätzen. Das werden wir aber auch nicht machen. So wurden wir alle nicht erzogen."

Textgröße ändern: