The National Times - Vor Heimrennen: Perez blickt auf "schreckliche" Saison zurück

Vor Heimrennen: Perez blickt auf "schreckliche" Saison zurück


Vor Heimrennen: Perez blickt auf "schreckliche" Saison zurück

Formel-1-Pilot Sergio Perez hat vor dem Heimrennen beim Großen Preis von Mexiko (Sonntag, 21.00 Uhr/Sky) ein äußerst negatives Zwischenfazit gezogen. "Ich weiß, dass ich eine schreckliche Saison hinter mir habe, eine sehr schwierige Saison", sagte der Red-Bull-Pilot: "Es ging gut los, aber dann war es sehr, sehr schwierig."

Textgröße ändern:

Das Rennen vor den eigenen Fans im Autodromo Hermanos Rodriguez biete ihm nun die Möglichkeit, mit einem guten Ergebnis "meine Saison im Hinblick auf meine Gefühle und mein persönliches Empfinden massiv zu verändern. Ich bin also wirklich bereit dafür."

Seit dem Großen Preis von China im April stand der Teamkollege von Weltmeister Max Verstappen nicht mehr auf dem Podium. Mit 150 Zählern ist er nur Achter der Fahrerwertung, in der Konstrukteurs-WM muss Red Bull daher ernsthaft um den Titel fürchten.

Aufgrund der schwankenden Leistungen kursieren Spekulationen um Perez' Zukunft. Demnach müsse der 34-Jährige das Cockpit trotz Vertrag bis 2026 nach der laufenden Saison räumen. Perez befasst sich nicht mit den Gerüchten. "So ist die Formel 1. Manchmal fehlen die Ergebnisse. Dann muss man sich auf die Dinge konzentrieren, die man kontrollieren kann. Der Rest ist etwas, mit dem man sich nicht befassen muss", sagte Perez.

In Mexiko-Stadt will Perez vor allem den vielen Fans etwas zurückgeben: "Solange ich alles gebe, werde ich unabhängig vom Ergebnis glücklich nach Hause fahren. Mein Hauptziel ist es, alles für diese Leute zu geben. Die Unterstützung, die ich hier erfahre, ist ziemlich verrückt."

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Rüdiger trifft spät: Real dreht Spiel in Rom

Dank eines ganz späten Treffers von Antonio Rüdiger hat Real Madrid auch sein zweites Champions-League-Spiel gewonnen. Der Rekordsieger erkämpfte sich ein 4:3 (1:1) bei der AS Rom und steht bei nun sechs Punkten aus den ersten beiden Partien.

Guardiola schaut zu: PSG schockt ManCity

Manchester City hat im ersten Champions-League-Spiel seit dem Schuldspruch im beispiellosen Finanzskandals ein Debakel erlebt. Der englische Spitzenklub unterlag im eigenen Stadion dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain mit 2:4 (0:2) und war weitgehend chancenlos. Auf der Tribüne verfolgte ManCitys Ex-Coach Pep Guardiola die deutliche Niederlage.

Undav trifft: VfB mit Traumstart in der Königsklasse

Der VfB Stuttgart hat einen Traumstart in die Champions League hingelegt. Die ambitionierten Schwaben gewannen auch das zweite Spiel der Ligaphase bei Slovan Bratislava verdient mit 3:0 (1:0) und brachten sich für einen heißen Herbst in der Königsklasse in eine starke Position.

Pleite im Eiswind: BVB vermasselt den Kunstrasentest

Im Eiswind von Nord-Norwegen ist ein schauerlich schwaches Borussia Dortmund beim Kunstrasen-Test glatt durchgefallen. Der lange vollkommen enttäuschende BVB verlor beim letztjährigen Sensationsteam FK Bodö/Glimt verdient mit 0:1 (0:0) und leistete sich im Rennen ums Champions-League-Achtelfinale einen ersten schmerzhaften Fehltritt. Ihre strapaziöse Serie von drei Auswärtsspielen in sieben Tagen mit 11.000 Flugkilometern setzen die Dortmunder am Samstag in der Bundesliga bei Union Berlin fort.

Textgröße ändern: