The National Times - Marathon: Chepngetich pulverisiert Frauen-Weltrekord

Marathon: Chepngetich pulverisiert Frauen-Weltrekord


Marathon: Chepngetich pulverisiert Frauen-Weltrekord
Marathon: Chepngetich pulverisiert Frauen-Weltrekord / Foto: © IMAGO/Benhiyoun/SID

Die kenianische Langstreckenläuferin Ruth Chepngetich hat den Weltrekord im Marathon pulverisiert. Die 30-Jährige blieb in Chicago in 2:09:57 Stunden als erste Frau überhaupt unter 2:10 Stunden. Damit verbesserte die ehemalige Weltmeisterin die Bestmarke, die die Äthiopierin Tigist Assefa (2:11:53) 2023 in Berlin aufgestellt hatte, um 1:56 Minuten.

Textgröße ändern:

"Ich fühle mich großartig, ich bin stolz auf mich. Das ist mein Traum, der wahr geworden ist", sagte die glückliche Siegerin: "Ich habe viel gekämpft und an den Weltrekord gedacht. Und ich habe ihn erfüllt." Bereits 2021 und 2022 hatte Chepngetich in Chicago gewonnen. Mit fast acht Minuten Rückstand kam Sutume Asefa Kebede aus Äthiopien als Zweite ins Ziel.

Bei den Männern triumphierte mit John Korir ebenfalls ein Kenianer. Mit einer Siegerzeit von 2:02:43 verpasste er den Weltrekord der Männer des vor einem Jahr verstorbenen Kelvin Kiptum um 2:08 Minuten. Huseydin Mohamed Esa (Äthiopien) und Amos Kipruto (Kenia) belegten die Plätze zwei und drei.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Vingegaard nach Tour-Aus: "Wahnsinnig schade"

Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard hat gefasst auf sein plötzliches Aus bei der Frankreich-Rundfahrt reagiert. "Mir geht es überraschend gut", sagte Vingegaard nach seinem folgenschweren Sturz auf der 15. Etappe im dänischen Sender TV 2 Sport. "Natürlich ist es sehr enttäuschend für uns, auf diese Weise auszuscheiden und dass die Tour so endet. Aber so ist der Radsport. Zum Glück ist es nur ein Schlüsselbeinbruch", ergänzte er.

Lipowitz bereit für Helferrolle – Team-Hierarchie bleibt offen

Florian Lipowitz stellt sich in der Schlusswoche der Tour de France auf eine Helferrolle für Remco Evenepoel ein - doch noch ist das letzte Wort in der Hierarchie beim Team Red Bull-Bora-hansgrohe nicht gesprochen. "Ich bin offen für alles. Remco hat gezeigt, dass er ganz vorne mitfahren kann", sagte Lipowitz nach der Bergankunft der 15. Etappe, die sein belgischer Teamkollege am Sonntag vor Spitzenreiter Tadej Pogacar gewonnen hatte.

Lionel Messi weint: War es sein letzter Tango?

Lionel Messi weinte. Er trug die Silbermedaille um den Hals, blickte zu den argentinischen Fans auf der Tribüne und ließ seinen Emotionen freien Lauf. Es sah aus wie ein Abschied für immer, aber keiner, den er sich erträumt hatte. Messi (39) wollte noch einmal Weltmeister werden, sein Lebenswerk krönen, doch in diesem Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) war er abgemeldet. Erst trug er sein Schicksal mit Fassung, dann brach es aus ihm heraus.

Rodri bester Spieler der WM - Spanier räumen Trophäen ab

Spaniens Kapitän Rodri ist zum besten Spieler der Fußball-WM 2026 gewählt worden. Der Spielmacher des neuen Weltmeisters wurde nach dem Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.) vom Weltverband FIFA mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet. Rodri geht damit auch als Topfavorit in die Wahl des Weltfußballers am 26. Oktober.

Textgröße ändern: