The National Times - Nach 3:0 - Köln verschenkt wieder den Sieg

Nach 3:0 - Köln verschenkt wieder den Sieg


Nach 3:0 - Köln verschenkt wieder den Sieg
Nach 3:0 - Köln verschenkt wieder den Sieg / Foto: © www.imago-images.de/SID

Nach einem Blitzstart hat der 1. FC Köln in einem irrsinnigen Acht-Tore-Spektakel den nächsten Sieg verschenkt. Trotz dreier Tore in den ersten 15 Minuten kam der defensiv desolate Bundesliga-Absteiger gegen den ungeschlagenen Karlsruher SC nur zu einem 4:4 (4:2) und liegt damit bereits acht Punkte hinter Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Der KSC steckte nie auf und ist dank eines Dreierpacks von Marvin Wanitzek Dritter.

Textgröße ändern:

Der Anpfiff hatte sich staubedingt etwas verzögert - das Spiel begann rasend. In den vergangenen Wochen, auch zuletzt beim 2:2 in Düsseldorf, hatte der FC aus einer Fülle von Chancen viel zu wenige Tore gemacht. Diesmal nutzte er aber seine ersten drei Gelegenheiten eiskalt: Luca Waldschmidt (3.) knallte den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte, Damion Downs (7.) schob ihn KSC-Torhüter Max Weiß durch die Beine und legte mit einem perfekten Schlenzer nach (15.).

Leart Paqarada hatte drei Tor-Vorlagen gesammelt, Karnevalslieder erklangen, das Topspiel am Sonntag schien früh entschieden zu sein - aber nicht mit dem KSC! Der schüttelte sich kurz und schlug durch seinen Kapitän Wanitzek (19./27.) umgehend zweimal zurück. Es war ein atemloses Spiel, und die erste Halbzeit immer noch nicht vorüber: Fabian Schleusener köpfte für Karlsruhe an die Querlatte (41.), Tim Lemperle (45.+2) machte nach erneuter Paqarada-Vorarbeit das 4:2.

Immerhin sechseinhalb Minuten lang war das Wahnsinnsspiel nach der Pause vor 50.000 Zuschauern als ruhig zu bezeichnen, dann führte Leon Jensen (52.) den KSC schon wieder heran. Wanitzek war der Vorbereiter und machte nach einem Strafraumgewühl sogleich sein drittes Tor (55.). Köln war schlicht nicht zur Verteidigung fähig, acht Gegentore gab es nun in drei Spielen.

Anschließend wirkte es, als wären beide Mannschaften das ständige Achterbahnfahren leid. Auch die Kraft ließ nach.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Dortmund "versenkt": Pressestimmen zur BVB-Niederlage

In Bodö kann man mal verlieren. Doch auch wenn es vor Borussia Dortmund (0:1) nördlich des Polarkreises schon andere "Giganten" des europäischen Fußballs erwischt hatte, war die Freude in Norwegen groß über den neuerlichen Triumph von Bodö/Glimt. Die Lokalzeitung Avisa Nordland berichtete stolz vom "Glimt-Schock" und der nächsten "Europa-Großtat", das Dagbladet spöttelte: "Dortmund verlässt das Aspmyra mit eingezogenem Schwanz." - Norwegische Medienreaktionen zum Champions-League-Spiel am Mittwochabend:

Medien: FIFA strebt nach "Fall Balogun" Regeländerung an

Nach dem "Fall Balogun" und den daraus entstandenen Vorwürfen gegen Gianni Infantino will der Fußball-Weltverband FIFA offenbar seine Regularien zur Verhängung von Sperren ändern. Wie ESPN und The Athletic berichten, stehe das Vorhaben auf der Agenda der Sitzung des FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich. The Athletic liege ein Dokument vor, das den konkreten Vorschlag behandelt, schrieb das US-Medium.

"Ex and the City": Guardiola schockierter Beobachter

Pep Guardiola blickte unter seiner Schiebermütze ungläubig, ja teils schockiert auf das, was da mit seinem früheren Team in der Champions League passierte. Manchester City wurde von Titelverteidiger Paris Saint-Germain am zweiten Spieltag der Ligaphase beim 2:4 (0:3) streckenweise vorgeführt, der Guardian sprach von einem "gebieterischen" Auftritt von PSG, die Sun witzelte von einem "traumatisierten" Star-Trainer Guardiola beim Spiel unter dem Motto "Ex and the City".

Mourinho sauer: La Liga will "Spieler fertigmachen"

Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat mit großem Unverständnis auf die Bekanntgabe der Sperre gegen Stürmer Vinícius Jr. reagiert - und das einmal mehr mit deutlichen Worten klargemacht. Vor allem der Zeitpunkt der Bekanntmachung stieß dem Portugiesen sauer auf. "Die machen das jetzt ganz schamlos. Die Katze ist aus dem Sack. Zwei Stunden vor dem Spiel muss ein Spieler erfahren, dass er eine Sperre von vier Spielen hat", sagte Mourinho empört in Richtung der Verantwortlichen von La Liga.

Textgröße ändern: