The National Times - Drei Tore in elf Minuten: Freiburg setzt sich oben fest

Drei Tore in elf Minuten: Freiburg setzt sich oben fest


Drei Tore in elf Minuten: Freiburg setzt sich oben fest
Drei Tore in elf Minuten: Freiburg setzt sich oben fest / Foto: © IMAGO/Eduard Martin/SID

Der SC Freiburg hat den starken Saisonstart unter seinem neuen Trainer Julian Schuster endgültig perfekt gemacht und sich vorerst in der oberen Tabellenregion der Fußball-Bundesliga festgesetzt. Mit dem 3:0 (0:0) beim 1. FC Heidenheim gelang den Breisgauern bereits der dritte Sieg im vierten Saisonspiel - ein vielversprechender Auftakt in die erste Spielzeit nach dem Abgang von Trainerlegende Christian Streich.

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Ritsu Doan (54.) und Vincenzo Grifo (59., 65.) erzielten innerhalb von nur elf Minuten und nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit die Treffer für den SCF. Der Europapokal-Neuling aus Heidenheim konnte derweil nur vor der Pause mithalten und musste nach zwei Siegen zum Auftakt nun bereits die zweite Niederlage in Folge hinnehmen.

Angesichts der bis dato gelungenen Saisonstarts war der gegenseitige Respekt auf beiden Seiten groß gewesen. "Es ist bemerkenswert, dass sie nach den namhaften Abgängen ihre Leistung aus der vergangenen Saison bestätigen", sagte etwa Schuster über die Heidenheimer.

In einer ruhigen Anfangsphase war Freiburg die aktivere Mannschaft, Heidenheim überließ den Gästen den Ball und konzentrierte sich lieber aufs Verteidigen. So kam der SCF offensiv kaum zu gefährlichen Abschlüssen, stattdessen hatte Mathias Honsak (19.) für Heidenheim die erste gute Chance des Spiels. Sein Abschluss von der Strafraumkante ging jedoch knapp über das Tor.

Freiburg war auch danach durchaus bemüht, Lücken in der Hintermannschaft der Gastgeber zu finden. Jedoch fand die SC-Offensive um den Ex-Heidenheimer Eren Dinkci, der erstmals in der Freiburger Startelf stand, kein Durchkommen gegen den stabilen Defensivblock der Heidenheimer. Weil aber auch dessen lange Bälle in die Spitze meist am Freiburger Strafraum versandeten, war das 0:0 zur Pause die logische Folge.

In der zweiten Halbzeit dauerte es dann gerade einmal vier Minuten bis zur ersten Großchance. Dinkci (49.) schob den Ball freistehend am Tor vorbei, Doan machte es wenig später deutlich besser: Von der Strafraumkante schlenzte der Japaner den Ball traumhaft direkt an den linken Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor prallte.

Der Treffer spielte Freiburg komplett in die Karten. Heidenheim musste seinen Defensivblock etwas lösen, um mehr ins Risiko gehen zu können. Die dadurch entstehenden Räume wusste der SC zu nutzen, vor allem in Person von Grifo.

E.Cox--TNT

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