The National Times - Emotionaler Abschluss: Ludwig verpasst DM-Titel zum Abschied

Emotionaler Abschluss: Ludwig verpasst DM-Titel zum Abschied


Emotionaler Abschluss: Ludwig verpasst DM-Titel zum Abschied
Emotionaler Abschluss: Ludwig verpasst DM-Titel zum Abschied / Foto: © IMAGO/Justus Stegemann/SID

Laura Ludwig hat sich beim emotionalen Abschluss ihrer großen Beachvolleyball-Karriere mit Silber verabschiedet. Die Rio-Olympiasiegerin unterlag im Finale der deutschen Meisterschaft an der Seite von Louisa Lippmann den favorisierten Europameisterinnen Svenja Müller/Cinja Tillmann 0:2 (15:21, 18:21) und verpasste im letzten Spiel ihrer Laufbahn den achten Titel am Timmendorfer Strand.

Textgröße ändern:

Als Rekordmeisterin mit 14 DM-Medaillen beendet die 38-Jährige nun ihre mit Triumphen gespickte Laufbahn. Höhepunkt ihrer Karriere war der Olympiasieg 2016 in Rio de Janeiro mit Kira Walkenhorst, ein Jahr später gewann das Duo zudem als erstes deutsches Frauen-Team den WM-Titel.

Gold-Partnerin Walkenhorst (33) hatte ihr letztes Spiel bereits beim Achtelfinal-Aus am Freitagabend bestritten. 2019 hatte sie ihre Karriere schon einmal beendet, 2020 jedoch ein Comeback gefeiert. Auch für Teamkollegin Isabel Schneider ist nun Schluss.

Ihr letztes Spiel eröffnete Ludwig mit einem Fehlaufschlag, den Titelverteidigerinnen boten Ludwig/Lippmann danach immer wieder starke Gegenwehr. Am Ende feierten Müller/Tillmann den Titel-Hattrick: Bereits 2022 und 2023 hatte das Duo aus Hamburg und Düsseldorf Gold gewonnen, zwei Wochen nach dem ersten EM-Coup setzten sie ihren Höhenflug fort. Bronze ging an Sandra Ittlinger/Kim van de Velde.

Unter Tränen hatte Ludwig ihre internationale Karriere schon vergangene Woche beim Elite16-Turnier in ihrer Wahlheimat Hamburg beendet. Dort war für die zweifache Mutter im Viertelfinale gegen Müller/Tillmann Schluss gewesen. Olympia in Paris und die letzte Europameisterschaft verliefen zuvor enttäuschend, zehn EM-Medaillen, darunter vier goldene, hat Ludwig aber in ihrer Vita stehen.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Dank Patrik Schicks Nervenstärke vom Elfmeterpunkt hat Bayer Leverkusen den Härtetest im Hexenkessel von Lech Posen bestanden. Die Werkself gewann am zweiten Spieltag der Europa League souverän mit 4:0 (3:0) beim polnischen Meister und tankte Selbstvertrauen für das Bundesliga-Topspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellenführer SC Freiburg.

Urbig als Nummer eins? Kahn und Lehmann zweifeln noch

Die früheren Nationaltorhüter Oliver Kahn und Jens Lemann verfolgen den Werdegang von Jonas Urbig mit einer gewissen Skepsis. "Ich kann nicht sagen, ob Urbig die Qualität hat, wirklich die Nummer eins bei Bayern München zu sein", sagte Kahn in einer Talkshow bei Sky. Beim deutschen Rekordmeister gilt der 23-jährige Urbig als designierter Nachfolger von Manuel Neuer, jüngst debütierte er in der Nationalmannschaft und könnte auch dort perspektivisch zur Nummer eins aufsteigen.

Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld

Die Tennis-Profitour ATP will ihre Topspieler durch eine Reform der Weltrangliste in Zukunft entlasten und deutlich mehr Geld ausschütten. Damit reagiert die Organisation auf die wachsende Kritik am Turnierkalender und die Verletzungen der Stars wie Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien), die in diesem Jahr beide monatelang gefehlt haben. Ihren Plan, der ab dem Jahr 2028 greifen soll, veröffentlichte die ATP am Donnerstag.

Pokal-Ausschreitungen: Zuschauer-Teilausschluss für Mannheim

Drittligist Waldhof Mannheim ist nach den massiven Ausschreitungen im DFB-Pokalspiel gegen den Lokalrivalen 1. FC Kaiserslautern zu einem Zuschauer-Teilausschluss sowie einer Geldstrafe verurteilt worden. Dies entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Demnach müssen die Mannheimer im kommenden Drittliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II am 25. Oktober ohne Teile ihrer Fans auskommen, eine weitere Partie wurde bis Ende 2028 zur Bewährung ausgesetzt.

Textgröße ändern: