The National Times - Skilanglauf: Schlickenrieder bleibt mit neuem Trainerteam bis 2026

Skilanglauf: Schlickenrieder bleibt mit neuem Trainerteam bis 2026


Skilanglauf: Schlickenrieder bleibt mit neuem Trainerteam bis 2026
Skilanglauf: Schlickenrieder bleibt mit neuem Trainerteam bis 2026 / Foto: © Deutscher Skiverband

Peter Schlickenrieder bleibt nach den Erfolgen bei Olympia in Peking bis 2026 Bundestrainer der deutschen Skilangläufer. Der 52-Jährige arbeitet künftig jedoch mit zwei neuen Disziplintrainern zusammen: Für die Frauen ist ab sofort der Schwede Per Nilsson zuständig, der den freiwillig scheidenden Erik Schneider ersetzt. Bei den Herren übergibt Janko Neuber wie geplant an Marc Steur.

Textgröße ändern:

"Peter Schlickenrieder hat mit unserem gesamten Trainerteam in den vergangenen Jahren die erhoffte Trendwende eingeleitet und die Disziplin Langlauf wieder an die Weltspitze herangeführt", sagte Andreas Schlütter, Sportdirektor Langlauf im Deutschen Skiverband (DSV): "Diesen gemeinsamen Weg wollen wir im kommenden Olympiazyklus mit den neuen Disziplintrainern konsequent weitergehen."

Schlickenrieder hatte 2018 das Amt des gesamtverantwortlichen Bundestrainers übernommen. Bei der Heim-WM 2021 in Oberstdorf erlebte das DSV-Team noch eine herbe Enttäuschung und blieb ohne Medaille, bei Olympia in Peking platzte dagegen mit Gold im Teamsprint durch Katharina Hennig und Victoria Carl sowie Silber durch die Frauen-Steffel der Knoten.

Als wichtiger Faktor bei den Erfolgen des Frauen-Teams galt Schneider, der sich künftig jedoch stärker seiner Familie widmen will. Eine Überraschung ist die Neubesetzung durch Nilsson, den ehemaligen Heimtrainer von Schwedens Topläuferin Frida Karlsson. "Dass wir einen so renommierten Experten aus Schweden für uns gewinnen konnten, zeigt, dass der DSV im Langlauf wieder zu den ersten Adressen gehört", sagte Schlütter.

A.Little--TNT

Empfohlen

Dreierpack als Kapitän: Tresoldi überragt auf Malta

Sturmjuwel Nicoló Tresoldi hat die deutschen U21-Fußballer bei seinem Debüt als Kapitän mit einem Dreierpack zum Pflichtsieg auf Malta geschossen. Mit dem souveränen 4:1 (2:1) feierte das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo den achten Sieg im neunten Qualifikationsspiel - und kann am kommenden Dienstag aus eigener Kraft das EM-Ticket lösen.

"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus

Bundestrainer Jürgen Klopp hat einen flammenden Appell gegen Rassismus und Anfeindungen gegen "seine" Nationalspieler im Netz gehalten. "Es gibt keinen Grund, sich über diese Menschen Gedanken zu machen", sagte der 59-Jährige über Hasskommentare nach der Nations-League-Niederlage gegen Griechenland (0:1) in Augsburg und betonte: "Meine Gedanken kriegen sie nicht."

Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung

Auch in seiner Heimat kann FIFA-Boss Gianni Infantino künftig nicht mehr auf Rückendeckung bei seiner angestrebten Wiederwahl setzen. Wie der Zentralvorstand des Schweizer Fußballverbands (SFV)am Mittwoch bekannt gab, sei beschlossen worden, "die im Juni 2026 erklärte Unterstützung für die Kandidatur von Gianni Infantino für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident zurückzuziehen".

Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor

Alles neu! Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird im Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nach dem 0:1 gegen Griechenland hat Bundestrainer Jürgen Klopp, der kurzfristig auf den verletzten Nico Schlotterbeck (Sprunggelenk) verzichten muss, seinen Kader nahezu komplett ausgewechselt - seine Startelf für Spiel drei der Nationenliga dürfte er vollständig verändern.

Textgröße ändern: