The National Times - CHIO: Deutschland enttäuscht im Nationenpreis - Irland siegt

CHIO: Deutschland enttäuscht im Nationenpreis - Irland siegt


CHIO: Deutschland enttäuscht im Nationenpreis - Irland siegt
CHIO: Deutschland enttäuscht im Nationenpreis - Irland siegt / Foto: © Imago/Stefan Lafrentz/SID

Die deutschen Springreiter haben im wichtigsten Nationenpreis der Welt beim CHIO in Aachen einen Prestigesieg verpasst und dabei erneut enttäuscht. Die Equipe von Bundestrainer Otto Becker wurde im Highlight-Wettbewerb unter Flutlicht nur Sechster, der Sieg ging an das starke Team aus Irland. Für die Iren war es der sechste Sieg in der Soers, letztmals waren sie 2010 erfolgreich gewesen. Titelverteidiger Schweiz schied ebenso wie die USA schon im ersten Umlauf aus.

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Im deutschen Team glänzten immerhin Jana Wargers auf Limbridge und Kendra Claricia Brinkop auf Tabasco. Beiden gelangen Doppelnull-Runden. Für die teuren Fehler sorgten Andre Thieme (mit Chakaria) und Christian Kukuk (mit Mumbai), beide leisteten sich mehrere Abwürfe.

"Ich bin ein bisschen enttäuscht, aber dank der Damen ist es keine Katastrophe", sagte Thieme im WDR: "Ich hätte null reiten müssen." Auch Kukuk hatte sich das "anders vorgestellt. Wir hatten den Anspruch, zumindest unter die ersten Drei zu kommen."

Für die 32 Jahre alte Wargers wurde dennoch "ein Traum wahr", sagte sie im WDR freudestrahlend. Auch Brinkop freute sich, sie habe "gezeigt, dass man sich auf mich verlassen kann". Brinkop war erst wenige Tage vor dem Turnier für Jörne Sprehe in die Mannschaft gerückt.

Im Gegensatz zu den Wettbewerben der Dressurreiter besaß der Nationenpreis für die Deutschen weniger Relevanz in Hinsicht auf die Olympischen Spiele in Paris (26. Juli bis 11. August). Becker hatte sein Team für die Spiele - anders als ursprünglich geplant - bereits vor dem CHIO nominiert, lediglich das Ersatzpaar sucht er in dieser Woche noch. Einziger deutscher Olympia-Fahrer im Nationenpreis war Kukuk.

P.Sinclair--TNT

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