The National Times - Rechtsextreme Vorfälle: Gregoritsch mit eindringlichem Appell

Rechtsextreme Vorfälle: Gregoritsch mit eindringlichem Appell


Rechtsextreme Vorfälle: Gregoritsch mit eindringlichem Appell
Rechtsextreme Vorfälle: Gregoritsch mit eindringlichem Appell / Foto: © IMAGO/Matthias Koch/SID

Mit eindringlichen Worten gegen rechtes Gedankengut hat sich der österreichische Angreifer Michael Gregoritsch von der Fußball-EM verabschiedet. Die Botschaft an Österreich und ganz Europa sei, "dass man sich nicht extrem auseinandersetzen sollte mit Differenzierung und rechten Gedanken", sagte der Profi des SC Freiburg bei ServusTV nach dem 1:2 (0:1) im EM-Achtelfinale gegen die Türkei.

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Man solle sich "vielleicht ein bisschen zusammenreißen und sehen, dass man wie im Fußball vereint, auf jeden einzelnen Menschen stolz und glücklich sein kann", sagte Gregoritsch: "Wir sollten uns ganz weit entfernen von rechtem Gedankengut und wissen, wie wichtig es ist, dass wir alle gleich sind, dass wir alle für unser Land da sind und für eine Sache so brennen können."

Im Turnierverlauf hatte auch Österreichs Teamchef Ralf Rangnick vor dem Erstarken des Rechtsextremismus in Europa gewarnt, nachdem es während der EM wiederholt zu rechtsextremen und nationalistischen Vorfällen durch Anhänger verschiedener Teams gekommen war.

Unter anderem hatten österreichische Fans vor der Partie in Leipzig am Dienstag für einen Eklat gesorgt. Auf Aufnahmen des Schweizer Senders SRF ist zu sehen, wie Anhänger zum Lied "L'Amour toujours" von Gigi D'Agostino "Ausländer raus" skandieren.

Im Gruppenspiel gegen Polen (3:1) in Berlin war im österreichischen Block zudem ein Banner mit der Aufschrift "Defend Europe" zu sehen gewesen. Dies ist ein Slogan der rechtsextremen Identitären Bewegung.

A.Parker--TNT

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