The National Times - Müller: "Denke noch nicht ans Abtreten"

Müller: "Denke noch nicht ans Abtreten"


Müller: "Denke noch nicht ans Abtreten"
Müller: "Denke noch nicht ans Abtreten" / Foto: © IMAGO/Schüler/SID

Fußball-Nationalspieler Thomas Müller beschäftigt sich noch nicht mit einem möglichen baldigen Karriereende. "Ich denke jetzt noch nicht ans Abtreten, sondern an die Aufgaben, die vor uns stehen", sagte der 34 Jahre alte Profi von Bayern München im Trainingslager der DFB-Auswahl im thüringischen Blankenhain.

Textgröße ändern:

Beim deutschen Rekordmeister, betonte Müller, habe er "noch ein Jahr Vertrag, ich kann ja meinen Arbeitgeber nicht hängen lassen, die bauen ja auf mich". Lachend fügte er hinzu: "Also in einer gewissen Art und Weise..." Denn Müller kam in München zuletzt häufiger von der Bank, wie es auch bei der Heim-EM bei der Nationalelf sein soll.

Nahe an einem Rücktritt aus dem DFB-Team sei er "nie wirklich dran" gewesen, auch nicht bei seiner "Abschiedsrede" live im TV 2022 in Katar. Damals habe er "nicht gewusst, ob ich es schaffe, noch mal in die Nationalmannschaft zu kommen - es ist ja nicht so, dass man die Nationalmannschaft buchen kann, da nominieren Trainer Spieler."

Unter Bundestrainer Julian Nagelsmann wird Müller sein achtes großes Turnier bestreiten, allerdings als Edeljoker. Die klare Rollenverteilung ist aus seiner Sicht ein Schlüssel zum Erfolg. Beim etwas überraschenden Halbfinal-Einzug bei der WM 2010 habe sich die Hierarchie "von Natur aus relativ klar" ergeben, auch beim Triumph vier Jahre später in Brasilien sei es "relativ klar und gut kommuniziert von Jogi Löw" gewesen. "Wenn wir es umdrehen: 2012 und 2018 hatten wir unsere Probleme damit", sagte Müller.

Dass Nagelsmann jedem Spieler klar mitgeteilt hat, wie er mit ihm plant, sei "ganz wichtig", meinte Müller, "damit nicht Enttäuschungs-Momente kommen eine halbe Stunde vor dem Spiel, weil die beeinflussen die Leistung".

P.Jones--TNT

Empfohlen

Vier Elfmeter: Elversberg rettet wilden Sieg gegen Augsburg

Mit teilweise berauschendem Vollgasfußball ist Bundesliga-Neuling SV Elversberg in einem wilden Spiel zum nächsten Sieg gestürmt, hat am Ende aber kräftig zittern müssen. Die Saarländer gewannen am Samstagnachmittag gegen den FC Augsburg in einer Partie mit insgesamt vier Elfmetern mit 4:3 (3:1) und sorgten nach ihrem Traumstart zu Saisonbeginn damit erneut für Furore. Für Elversberg, mit 13.000 Einwohnern der kleinste Standort der Ligahistorie, war es im sechsten Spiel bereits der dritte Erfolg.

Nach Königsklassen-Pleite: BVB strauchelt bei Union

Borussia Dortmund ist nach dem Rückschlag in der Champions League erneut in der Fußball-Bundesliga gestrauchelt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac kam drei Tage nach der Pleite bei FK Bodö/Glimt (0:1) nicht über ein 0:0 bei Union Berlin hinaus. Dennoch thront der BVB vorerst an der Tabellenspitze, die unmittelbaren Konkurrenten könnten die Dortmunder jedoch schnell wieder stürzen.

Hamburg setzt Siegesserie fort

Riesenjubel im Norden, Tristesse bei den Europa-Experten aus dem Schwabenland: Der Hamburger SV hat die "Liga-Krise" des VfB Stuttgart verschärft und den dritten Bundesligasieg in Folge gefeiert. Nach einer hochintensiven Partie gewann der HSV mit 1:0 (0:0) - für den favorisierten VfB bedeutet dies vor dem Duell mit Atlético Madrid in der Champions League am Dienstag den nächsten Dämpfer.

"Eines der schwierigsten Jahre": Lys beendet Saison vorzeitig

Die deutsche Tennisspielerin Eva Lys hat ihre ernüchternde Saison vorzeitig beendet. "Dies war eines der schwierigsten Jahre meines Lebens, sowohl auf dem Platz als auch privat", schrieb die 24-Jährige in den Sozialen Medien. Sie nehme sich die Zeit, die sie brauche, um wieder gesund zu werden. Lys war als Weltranglisten-39. ins Jahr gestartet. Inzwischen ist sie auf Rang 136 abgerutscht und damit nur noch die viertbeste deutsche Spielerin auf der WTA-Tour.

Textgröße ändern: