The National Times - Bis Olympia 2028: Hockey-Bundestrainer verlängern Verträge

Bis Olympia 2028: Hockey-Bundestrainer verlängern Verträge


Bis Olympia 2028: Hockey-Bundestrainer verlängern Verträge
Bis Olympia 2028: Hockey-Bundestrainer verlängern Verträge / Foto: © IMAGO / BSR Agency/SID

Der deutsche Hockey-Bund (DHB) plant langfristig mit seinen beiden Bundestrainern. Weltmeister-Coach Andre Henning (Männer) hat seinen Vertrag ebenso vorzeitig bis 2028 verlängert wie Damen-Bundestrainer Valentin Altenburg. Beide sollen ihren Posten mindestens bis zu den Olympischen Spielen in Los Angeles bekleiden - unabhängig von den Ergebnissen der Teams bei Olympia in Paris.

Textgröße ändern:

"Ich bin sehr glücklich frühzeitig Planungssicherheit für die nächsten Jahre zu bekommen. Kontinuität ist ein vielfach unterschätzter Erfolgsfaktor", sagte Sportdirektor Martin Schultze: "Unabhängig vom Ausgang der Olympischen Spiele sind wir von der Arbeit unserer beiden Bundestrainer sehr überzeugt."

Der ehemalige erfolgreiche Vereinscoach Henning hatte den Posten des Männer-Bundestrainers 2022 übernommen. Schon früh krönte er seine Laufbahn mit dem Titel bei der Weltmeisterschaft in Indien Anfang vergangenen Jahres und der Auszeichnung zum Welttrainer. Henning sei "glücklich mit der Entwicklung, die wir bisher gemacht haben", sagte der 40-Jährige: "Wir haben noch so viel Potenzial, das wir in Zukunft ausschöpfen können."

Altenburg, der 2016 mit den Männern in Rio Olympia-Bronze gewonnen hatte, ist seit 2021 für die DHB-Frauen verantwortlich. Bei der WM 2022 führte er das Team ins Halbfinale, bei der Heim-EM im vergangenen Jahr verpasste er durch ein Halbfinalaus gegen Belgien die Chance auf seinen ersten Titel. "Unsere gemeinsame Reise macht große Lust auf Mehr. Ich schätze die Zusammenarbeit mit meiner verrückten Truppe, meinem Weltklasse-Staff und der DHB-Führung. Gemeinsam bündeln wir jetzt unsere gesamte Power für Paris", sagte Altenburg.

T.Allen--TNT

Empfohlen

Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Dank Patrik Schicks Nervenstärke vom Elfmeterpunkt hat Bayer Leverkusen den Härtetest im Hexenkessel von Lech Posen bestanden. Die Werkself gewann am zweiten Spieltag der Europa League souverän mit 4:0 (3:0) beim polnischen Meister und tankte Selbstvertrauen für das Bundesliga-Topspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellenführer SC Freiburg.

Urbig als Nummer eins? Kahn und Lehmann zweifeln noch

Die früheren Nationaltorhüter Oliver Kahn und Jens Lemann verfolgen den Werdegang von Jonas Urbig mit einer gewissen Skepsis. "Ich kann nicht sagen, ob Urbig die Qualität hat, wirklich die Nummer eins bei Bayern München zu sein", sagte Kahn in einer Talkshow bei Sky. Beim deutschen Rekordmeister gilt der 23-jährige Urbig als designierter Nachfolger von Manuel Neuer, jüngst debütierte er in der Nationalmannschaft und könnte auch dort perspektivisch zur Nummer eins aufsteigen.

Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld

Die Tennis-Profitour ATP will ihre Topspieler durch eine Reform der Weltrangliste in Zukunft entlasten und deutlich mehr Geld ausschütten. Damit reagiert die Organisation auf die wachsende Kritik am Turnierkalender und die Verletzungen der Stars wie Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien), die in diesem Jahr beide monatelang gefehlt haben. Ihren Plan, der ab dem Jahr 2028 greifen soll, veröffentlichte die ATP am Donnerstag.

Pokal-Ausschreitungen: Zuschauer-Teilausschluss für Mannheim

Drittligist Waldhof Mannheim ist nach den massiven Ausschreitungen im DFB-Pokalspiel gegen den Lokalrivalen 1. FC Kaiserslautern zu einem Zuschauer-Teilausschluss sowie einer Geldstrafe verurteilt worden. Dies entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Demnach müssen die Mannheimer im kommenden Drittliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II am 25. Oktober ohne Teile ihrer Fans auskommen, eine weitere Partie wurde bis Ende 2028 zur Bewährung ausgesetzt.

Textgröße ändern: