The National Times - Nach Krisenjahren: DESG stellt sich neu auf

Nach Krisenjahren: DESG stellt sich neu auf


Nach Krisenjahren: DESG stellt sich neu auf
Nach Krisenjahren: DESG stellt sich neu auf / Foto: © SID

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) stellt sich knapp zwei Jahre vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. Februar bis 22. Februar 2026) personell und strukturell neu auf. Nach enttäuschenden sportlichen Jahren und drei Olympischen Spielen ohne deutsche Medaille soll unter anderem mit einer zentralen Lehrgangschiene entgegengewirkt werden. Das teilte die DESG am Montag mit.

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"Unsere knallharte Leistungsanalyse der letzten beiden Saisons hat gezeigt, es ist jetzt genau der Moment, um neue notwendige, erfolgsbringende Impulse zu geben. Wir müssen in den kommenden verbleibenden zwei Jahren alles daransetzen, ein wirklich wettbewerbsfähiges Team von Sportlerinnen und Sportlern zu entwickeln, das bei den nächsten Olympischen Spielen unser gestelltes Ziel von mindestens einer Medaille erkämpfen soll", sagte Präsident Matthias Große.

Durch zentrale, gemeinsame Lehrgänge für die Perspektiv- und Olympiakader-Athletinnen und Athleten soll das Teambuilding gestärkt und ein neues Wir-Gefühl gefördert werden, so der Verband. Dazu gibt es personelle Veränderungen: Der Vertrag von Peter Müller als Eisschnelllauf-Bundestrainer Sprint/Mittelstrecke wird über den vereinbarten Zeitraum des 31. März 2024 nicht verlängert, Nachfolger wird der Niederländer Aart van der Wulp, der zuvor Bundestrainer für den Nachwuchs war. Diese Stelle übernimmt Andreas Kraus.

Claudia Pechstein freut sich vor allem über die zentralen Lehrgänge. "Das ist endlich ein Schritt hin zum notwendigen Leistungssport-Prinzip. Bündeln der Kräfte und nicht Verwässern der Strukturen. Ein wichtiger Meilenstein für unseren – seit drei Olympischen Spielen medaillenlosen - Verband", wird die fünfmalige Olympiasiegerin zitiert.

A.M.James--TNT

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