The National Times - DEL: Favoriten Berlin und München starten mit Siegen

DEL: Favoriten Berlin und München starten mit Siegen


DEL: Favoriten Berlin und München starten mit Siegen
DEL: Favoriten Berlin und München starten mit Siegen

Schwerstarbeit für die Favoriten: Hauptrunden-Sieger Eisbären Berlin und "Vize" Red Bull München sind mit hart erkämpften Siegen in die Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet, auch die Grizzlys Wolfsburg und die Adler Mannheim liegen nach dem Viertelfinal-Auftakt in Führung.

Textgröße ändern:

Titelverteidiger Berlin setzte sich am Sonntag im ersten Spiel der "best of five"-Serie gegen die Kölner Haie mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) durch. Am Abend rang dann München die Düsseldorfer EG nach 1:2-Rückstand mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) nieder.

Der achtmalige deutsche Meister Mannheim gewann 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) bei den Straubing Tigers. Lediglich der Hauptrunden-Dritte Wolfsburg hatte beim 5:0 (2:0, 1:0, 2:0) gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven wenig Probleme. Spiel zwei findet in allen Serien am Dienstag statt.

Nationalspieler Marcel Noebels (21.) und Leo Pföderl (31.) brachten die Berliner auf die Siegerstraße. Kölns David McIntyre (54.) gelang lediglich der Anschlusstreffer.

In München schoss Andrew O'Brien (8.) den Favoriten gegen die DEG, die wie Köln erst in den Qualifikationsspielen in die Play-offs eingezogen waren, in Führung. Die Düsseldorfer Jerry D'Amigo (18.) und Luca Zitterbart (28.) drehten die Partie aber. Nach dem Ausgleich durch Benjamin Smith (28.) sorgten Zachary Redmond (52.) und O'Brien ins leere Tor (59.) für die Entscheidung.

In Straubing gingen die Tigers zwar durch Kael Mouillierat (9.) in Führung, Mannheim konterte aber mit Treffern von Jordan Szwarz (12.) und Andrew Desjardins (21.). Szwarz (59.) sorgte mit seinem zweiten Treffer für die vermeintliche Entscheidung, doch Travis St. Denis machte es mit dem 2:3 41 Sekunden vor dem Ende noch einmal spannend.

Der Wolfsburger Sieg wurde von der Verletzung von Kapitän Sebastian Furchner getrübt. Der 39-Jährige, der nach der Saison seine Karriere beendet, musste das Eis im letzten Drittel auf einer Trage verlassen. Für die Grizzlys trafen Christopher Desousa (9.), Björn Krupp (11.), Trevor Mingoia (27./47.) und Darren Archibald (52.).

G.Waters--TNT

Empfohlen

USA siegen in Unterzahl: Die "Soccer Party" geht weiter

Die "Soccer Party" kann weitergehen: Die Fußball-Nationalmannschaft der USA hat sich bei der WM auf eigenem Boden für das Achtelfinale qualifiziert. Die überlegene Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino besiegte Bosnien-Herzegowina in Unterzahl 2:0 (1:0) und trifft nun am Montag in Seattle auf Belgien.

"Rote Teufel" von der Hölle in den Himmel

Belgiens "alte Herren" dürfen dank einer unwirklichen Willensleistung weiter vom Abschied durch das große Tor träumen. Die Mannschaft um Super-Joker Romelu Lukaku und Kapitän Youri Tielemans drehte am Mittwoch in Seattle in einer verrückten Schlussphase einen Zwei-Tore-Rückstand gegen den Senegal und zog dank des wilden 3:2 nach Verlängerung (2:2, 0:1) doch noch ins Achtelfinale der WM in Nordamerika ein.

Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter

Keine böse Wiederholung: Topfavorit Jannik Sinner hat ein weiteres sensationelles Zweitrundenaus bei einem Grand Slam vermieden und darf weiter auf die erfolgreiche Titelverteidigung in Wimbledon hoffen. Der italienische Weltranglistenerste zeigte beim Rasenklassiker erneut keine hochklassige Leistung, bewies beim 7:6 (7:4), 7:6 (7:2), 6:4 gegen den Portugiesen Nuno Borges aber in den entscheidenden Momenten Nervenstärke.

Kane erlöst England: Zittersieg gegen DR Kongo

Tor-Garant Harry Kane lässt England aufatmen, das peinliche Aus ist abgewendet: Dank eines späten Doppelpacks ihres herausragenden Anführers hat die Mannschaft von Teammanager Thomas Tuchel ihren Traum vom zweiten WM-Titel gerade so am Leben erhalten. Im spektakulären Sechzehntelfinale gegen den wie entfesselt aufspielenden Außenseiter aus der Demokratischen Republik Kongo verhinderte der Vize-Europameister am Mittwoch in Atlanta eine Blamage und mühte sich letztlich zu einem 2:1 (0:1)-Sieg.

Textgröße ändern: