The National Times - Masters: Woods quält sich ins Ziel

Masters: Woods quält sich ins Ziel


Masters: Woods quält sich ins Ziel
Masters: Woods quält sich ins Ziel

Golf-Superstar Tiger Woods hat sich bei seinem erstaunlichen Masters-Comeback in Augusta mit einer weiteren schwachen Runde ins Ziel gequält. Der fünfmalige Turniersieger spielte auf dem höchst anspruchsvollen Par-72-Kurs des National Golf Clubs seine vierte Runde erneut mit 78 und beendete das Turnier am Sonntag mit insgesamt 13 Schlägen über Par fernab der Spitzengruppe.

Textgröße ändern:

Dass der Amerikaner in Augusta überhaupt am Start war, ist allerdings bemerkenswert. Vor 14 Monaten hatte er als Folge eines schweren Auto-Unfalls beinahe sein rechtes Bein verloren. "Ich habe Glück, dass ich noch lebe", sagte er. Für das Masters im äußersten Osten Georgias nahm er sich dennoch seinen sechsten Triumph vor - er fühle sich in der Form dafür, hatte er erklärt.

Die Form, so sie denn vorhanden war, brachte er am Wochenende nicht auf den Kurs. Teils waren Woods die Schmerzen anzusehen, vier Runden in vier Tagen hatte der 46-Jährige seit seinem Unfall nicht mehr gespielt. Nach einer 78 am Samstag, seiner schwächsten Masters-Runde jemals, schien er sich am Sonntag etwas besser ins Klubhaus zu verabschieden, brach aber am Ende ein. Dennoch setzte er den letzten Putt mit einem Lächeln und wurde danach stürmisch gefeiert.

Klar in Führung lag zu diesem Zeitpunkt der Weltranglistenerste Scottie Scheffler. Der Amerikaner lag bei -9 und hatte seine letzte Runde wie der erste Verfolger Cameron Smith (Australien/-6) gerade erst begonnen.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets

Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat mit den Brooklyn Nets im sechsten Anlauf den ersten Sieg in der NBA gefeiert. Beim 98:90-Erfolg bei den Indiana Pacers kam der gebürtige Berliner von der Bank in 21 Spielminuten auf 14 Punkte und sechs Rebounds.

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko

Kimi Antonelli verwertet in Mexiko seinen zweiten WM-Matchball und ist der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Max Verstappen gewinnt schon wieder, Ferrari kämpft abermals mit sich selbst. Die Erkenntnisse des 19. WM-Laufs:

"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli

Max Verstappen und Rekordweltmeister Lewis Hamilton sorgten auf dem Podest für eines der ikonischsten Bilder der jüngeren Formel-1-Geschichte. Beide Piloten, Mehrfach-Weltmeister mit insgesamt elf Titeln, schulterten Kimi Antonelli und ließen den neuen Champion in Mexiko-Stadt hochleben. "Das war eine unglaubliche Saison. Dieses Podium mit Max und Lewis teilen zu können, ist wirklich unglaublich", sagte Antonelli: "Ich freue mich auf weitere Duelle in der Zukunft."

"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"

Timo Boll hat Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste als "große Bestätigung" für die "Aufopferung" des Hamburgers gewürdigt - und erkennt gewisse Parallelen zu seinem eigenen Weg auf den Tischtennis-Thron. Carlos Alcaraz und Jannik Sinner würden oftmals als "die besseren Spieler" wahrgenommen, sagte Boll im Gespräch mit der FAZ: "So wie zu meiner Zeit die meisten gedacht haben, dass die Chinesen das höhere Potential haben, wenn sie richtig gut spielen. Aber der Konstante in diesem Jahr war Sascha, wie ich es wahrscheinlich damals war. Wir beide haben uns hochgearbeitet."

Textgröße ändern: