The National Times - Masters: Woods quält sich ins Ziel

Masters: Woods quält sich ins Ziel


Masters: Woods quält sich ins Ziel
Masters: Woods quält sich ins Ziel

Golf-Superstar Tiger Woods hat sich bei seinem erstaunlichen Masters-Comeback in Augusta mit einer weiteren schwachen Runde ins Ziel gequält. Der fünfmalige Turniersieger spielte auf dem höchst anspruchsvollen Par-72-Kurs des National Golf Clubs seine vierte Runde erneut mit 78 und beendete das Turnier am Sonntag mit insgesamt 13 Schlägen über Par fernab der Spitzengruppe.

Textgröße ändern:

Dass der Amerikaner in Augusta überhaupt am Start war, ist allerdings bemerkenswert. Vor 14 Monaten hatte er als Folge eines schweren Auto-Unfalls beinahe sein rechtes Bein verloren. "Ich habe Glück, dass ich noch lebe", sagte er. Für das Masters im äußersten Osten Georgias nahm er sich dennoch seinen sechsten Triumph vor - er fühle sich in der Form dafür, hatte er erklärt.

Die Form, so sie denn vorhanden war, brachte er am Wochenende nicht auf den Kurs. Teils waren Woods die Schmerzen anzusehen, vier Runden in vier Tagen hatte der 46-Jährige seit seinem Unfall nicht mehr gespielt. Nach einer 78 am Samstag, seiner schwächsten Masters-Runde jemals, schien er sich am Sonntag etwas besser ins Klubhaus zu verabschieden, brach aber am Ende ein. Dennoch setzte er den letzten Putt mit einem Lächeln und wurde danach stürmisch gefeiert.

Klar in Führung lag zu diesem Zeitpunkt der Weltranglistenerste Scottie Scheffler. Der Amerikaner lag bei -9 und hatte seine letzte Runde wie der erste Verfolger Cameron Smith (Australien/-6) gerade erst begonnen.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Infantino: Iran "selbstverständlich" bei der WM dabei

Trotz des Nahost-Konflikts soll die Fußball-Nationalmannschaft Irans an der bevorstehenden WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) teilnehmen. Das erklärte Präsident Gianni Infantino zum Auftakt des FIFA-Kongresses am Donnerstag in Vancouver. Zuvor hatte es erneute Gerüchte über eine Endrunde ohne den Iran gegeben, da die iranische Delegation ihre Teilnahme am Kongress des Weltverbandes abgesagt hatte.

Afrika und Asien unterstützen mögliche Infantino-Wiederwahl

Gianni Infantino darf wohl für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident planen und dabei auf die volle Unterstützung aus Afrika und Asien bauen. Wie der afrikanische Fußballverband CAF am Donnerstag mitteilte, hätten sich seine Mitgliedsverbände auf einer Sitzung vor dem Kongress des Weltverbandes in Vancouver "einstimmig" für eine Wiederwahl des Amtsinhabers ausgesprochen. Auch die asiatische Konföderation AFC stellte sich vor der Vollversammlung hinter den FIFA-Chef. Infantino hat bislang noch nicht offiziell bestätigt, dass er für den kommenden Zeitraum von 2027 bis 2031 erneut kandidieren wird.

Muslic: Platzsturm ein "No-Go" - Dzeko zurück im Kader

Mit klaren Ansagen hat Trainer Miron Muslic Schalke 04 auf das erste Matchballspiel um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga eingestimmt. Im königsblauen Schalke-Shirt im Retro-Look, einem "Weihnachtsgeschenk" der Gelsenkirchener Ultras, das er mit "viel Stolz" trug, widmete sich Muslic zunächst dem vieldiskutierten Thema Platzsturm. "Es ist ein absolutes No-Go, dass der Platz gestürmt wird", sagte der Coach vor dem Topspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (20.30 Uhr/Nitro und Sky): "Ich gehe davon aus, dass alle Schalker sich daran halten und uns und den Verein mit dieser Aktion bestmöglich unterstützen."

Saudi-Rückzug: LIV-Tour sucht neue Geldgeber

Die umstrittene Golfserie LIV-Tour muss künftig allem Anschein nach ohne die milliardenschwere Unterstützung aus Saudi-Arabien auskommen. Wie die Organisation am Donnerstag nebulös mitteilte, konzentriere man sich nach der Ernennung eines "neu gegründeten unabhängigen Vorstands" darauf, "langfristige Finanzpartner zu gewinnen, um den Übergang von der Gründungsphase zu einem diversifizierten Investitionsmodell mit mehreren Partnern zu unterstützen".

Textgröße ändern: