The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB

Am Donnerstagabend arbeitete Per Mertesacker nach sechs Jahren ein letztes Mal als ZDF-Experte - am Montag wird er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) "mit unglaublicher Lust" in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer Sport reinschnuppern. Sein Amt als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig tritt er am 1. Januar an. "Ich habe ihn schon mit 'Chef' begrüßt", sagte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien in München lachend.

Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

Klopp bietet zwei Debütanten auf

Mit zwei Debütanten gegen Serbien: Bundestrainer Jürgen Klopp beschert Jonas Urbig und Derry Scherhant in der Nations-League-Partie am Abend (20.45 Uhr/ZDF) in München ihren ersten Länderspieleinsatz. Der Münchner Urbig und der Freiburger Scherhant sind die Nationalspieler 997 und 998 in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Nummer 1000 könnte gegen Serbien eingewechselt werden.

Klopp wies Kimmich ab: "Er hat ein paarmal nachgefragt"

Joshua Kimmich hat den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp mehrfach darum gebeten, auch beim dritten und vierten Spiel des ungewöhnlich langen Länderspielfensters dabei sein zu dürfen - vergeblich. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp bei BR24Sport: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

Textgröße ändern: