The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

DHB verlängert Vertrag mit Gislason bis 2028

Alfred Gislason bleibt auch über die Heim-WM hinaus Bundestrainer. Der Deutsche Handballbund (DHB) hat den im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag mit dem Isländer bis 2028 verlängert, wie der Verband am Freitag mitteilte. Nach der Heim-WM 2027 (13. bis 31. Januar) wird Gislason das deutsche Männerteam damit auch bei einer möglichen Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles betreuen.

Ende einer Ära: Guardiola verlässt Manchester City

Pep Guardiola tritt nach zehn Jahren als Teammanager von Manchester City zurück. Das teilte der Klub am Freitag mit. Der Katalane war im Sommer 2016 vom FC Bayern zu den Citizens gekommen, mit dem schwerreichen Verein gewann er 20 große Titel. Guardiola geht als erfolgreichster Trainer in die Geschichte der Skyblues ein, sein Vertrag lief noch bis Juni 2027.

Neuer fehlt im Pokalfinale - WM "nicht in Gefahr"

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München muss im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart auf Torwart Manuel Neuer verzichten, ein Ausfall der alten und neuen deutschen Nummer eins für die Weltmeisterschaft ist aber nicht zu befürchten. "Die WM ist nicht in Gefahr, aber er kann morgen nicht spielen", sagte der Münchner Sportvorstand Max Eberl bei einer Veranstaltung der Bild-Zeitung in Berlin: "Es ist einfach zu kurz nach der Verletzung."

Mit Überraschungen: Tuchel nominiert England-Kader

Mit den Superstars Harry Kane und Jude Bellingham, aber überraschend ohne Cole Palmer und Phil Foden strebt Thomas Tuchel mit England den ersten WM-Titel seit 60 Jaren an. Der deutsche Teammanager hat am Freitag seinen 26-Mann-Kader für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) nominiert und damit im Mutterland des Fußballs eine hitzige Debatte ausgelöst. Denn Tuchel sorgte für einige umstrittene Entscheidungen.

Textgröße ändern: