The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Asiens Fußballverband hofft weiter auf Irans WM-Teilnahme

Der asiatische Fußballverband AFC geht weiterhin davon aus, dass der Iran an der Weltmeisterschaft im Sommer teilnehmen wird. Trotz der politischen Spannungen und der Eskalation im Nahost-Krieg gebe es bislang keine gegenteiligen Signale, sagte Generalsekretär Windsor John bei einer Pressekonferenz am Sitz des Verbandes in Kuala Lumpur.

NHL: Draisaitl trifft und verletzt sich

Erst zur Führung getroffen, dann schmerzhaft abgeräumt worden: Eishockey-Star Leon Draisaitl hat sich beim 3:1-Sieg seiner Edmonton Oilers über die Nashville Predators verletzt. Nach einem harten Hit von Nashvilles Ozzy Wiesblatt gegen die Bande konnte der gebürtige Kölner im ersten Drittel nicht mehr weiterspielen. Kurz zuvor hatte Draisaitl mit seinem 35. Saisontor das 1:0 erzielt.

Nervenstarker Sinner gewinnt erstmals Indian Wells

Tennisstar Jannik Sinner hat erstmals das prestigeträchtige ATP-Masters in Indian Wells gewonnen. Der Südtiroler setzte sich in der kalifornischen Wüste bei Temperaturen um 35 Grad mit 7:6 (8:6), 7:6 (7:4) gegen den Russen Daniil Medwedew durch und feierte seinen 25. Karrieretitel.

Spiele beendet: Paralympisches Feuer in Norditalien erloschen

Die 14. Paralympischen Winterspiele sind am Sonntag in Cortina d'Ampezzo mit einer imposanten Feier beendet worden. Nach der Schlusszeremonie erlosch um 22.08 Uhr das Feuer, das in 884 Tagen bei den Sommerspielen in Los Angeles (15. bis 27. August 2028) wieder entzündet wird. Die deutsche Fahne trugen Skirennfahrerin Andrea Rothfuss und Snowboarder Christian Schmiedt in das Curling Stadium, unter anderem die Ukraine boykottierte die Schlussfeier.

Textgröße ändern: