The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Titelsammler weiter auf Kurs: PSG gewinnt Supercup

Neue Saison, alte Supermacht: Die Titelsammler von Paris Saint-Germain reiten ihre Erfolgswelle auch zum Beginn der Spielzeit 2026/27 weiter. Im Finale des europäischen Supercups setzte sich der Champions-League-Sieger gegen Europa-League-Gewinner Aston Villa mit 2:1 (1:1) durch - damit startete die erste Spielzeit nach der erfolgreichsten Saison der Klubgeschichte gleich wieder mit einem Triumph.

Xavi neuer Bondscoach - Debüt gegen Deutschland und Klopp

Der frühere spanische Welt- und Europameister Xavi ist neuer Bondscoach der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft. Das teilte der nationale Verband KNVB am Mittwochabend mit. Der 46-Jährige folgt auf Ronald Koeman, der nach dem WM-Aus nach Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Marokko zurückgetreten war. Xavi unterschrieb einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030, sein Debüt an der Seitenlinie feiert er am 24. September in der Nations League - gegen Deutschland und Jürgen Klopp.

Liebmann holt Gold mit Europarekord - Schwarz gewinnt Silber

Senkrechtstarter Johannes Liebmann ist seiner Favoritenrolle in Paris gerecht geworden und mit einem Europarekord erstmals zu EM-Gold geschwommen. Der erst 19 Jahre alte Magdeburger krönte sich im Centre Aquatique Olympique in 7:37,59 Minuten sensationell zum ersten deutschen Europameister über die 800 m Freistil und unterbot dabei seine eigene Bestmarke von 7:37,94 Minuten. Dahinter sicherte sich Vizeweltmeister Sven Schwarz Silber (7:41,16) vor dem Ungarn Zalan Sarkany (7:41,75).

Rekordpreis: Lakers für 12,5 Milliarden Dollar verkauft

Die Los Angeles Lakers aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA werden offenbar für einen Rekordpreis von 12,5 Milliarden Dollar (10,4 Milliarden Euro) verkauft. Das berichtete ESPN am Mittwoch. Neue Eigentümer der Franchise sollen Bob Iger, früherer CEO von Disney, und Joshua Kushner sein. Letzterer ist der Bruder von Jared Kushner, der wiederum der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump ist.

Textgröße ändern: