The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Furios gegen Cobolli: Zverev im Halbfinale von Madrid

Mit Vollgas ins Halbfinale: Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Madrid mit einer starken Vorstellung seine Titelambitionen unterstrichen und bei Flavio Cobolli Revanche genommen. Zwei Wochen nach seiner schmerzhaften Halbfinal-Niederlage in München besiegte Zverev den Italiener mit 6:1, 6:4 und zog beim vierten 1000er-Turnier des Jahres zum vierten Mal in die Vorschlussrunde ein.

WM-Test: DEB-Team siegt in Österreich

Dritter Sieg im fünften Test: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kommt mit Verstärkung allmählich in Schwung. 15 Tage vor dem WM-Auftakt in der Schweiz setzte sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis in Zell am See gegen Österreich mit 4:3 (1:0, 1:1, 2:2) durch, zeigte aber vor allem in der Defensive noch Schwächen. Am Samstag (17.00 Uhr/MagentaSport) gibt es in Garmisch-Partenkirchen bereits ein Wiedersehen, in der WM-Vorrunde sind die beiden Nachbarn erneut Gegner.

Infantino: Iran "selbstverständlich" bei der WM dabei

Trotz des Nahost-Konflikts soll die Fußball-Nationalmannschaft Irans an der bevorstehenden WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) teilnehmen. Das erklärte Präsident Gianni Infantino zum Auftakt des FIFA-Kongresses am Donnerstag in Vancouver. Zuvor hatte es erneute Gerüchte über eine Endrunde ohne den Iran gegeben, da die iranische Delegation ihre Teilnahme am Kongress des Weltverbandes abgesagt hatte.

Afrika und Asien unterstützen mögliche Infantino-Wiederwahl

Gianni Infantino darf wohl für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident planen und dabei auf die volle Unterstützung aus Afrika und Asien bauen. Wie der afrikanische Fußballverband CAF am Donnerstag mitteilte, hätten sich seine Mitgliedsverbände auf einer Sitzung vor dem Kongress des Weltverbandes in Vancouver "einstimmig" für eine Wiederwahl des Amtsinhabers ausgesprochen. Auch die asiatische Konföderation AFC stellte sich vor der Vollversammlung hinter den FIFA-Chef. Infantino hat bislang noch nicht offiziell bestätigt, dass er für den kommenden Zeitraum von 2027 bis 2031 erneut kandidieren wird.

Textgröße ändern: