The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

DOSB-Präsidentschaft: Weikert will sich zeitnah erklären

Nach der Kür des deutschen Olympiabewerbers steht beim DOSB in zehn Wochen bereits die nächste Zukunftsentscheidung an: Stellt sich Präsident Thomas Weikert, seit 2021 im Amt, noch einmal zur Wahl? "Ich werde mich in der nächsten Woche dazu äußern", sagte der 64-Jährige im ZDF-Sportstudio, seine Entscheidung habe er bereits getroffen.

MLS: Müller trifft, Whitecaps verspielen Sieg

Torschütze Thomas Müller hat mit den Vancouver Whitecaps in der nordamerikanischen Profiliga MLS einen Pflichtsieg im eigenen Stadion verpasst. Der Fußball-Weltmeister von 2014 erzielte beim 3:3 (2:1) gegen DC United seinen neunten Saisontreffer, in der Schlussphase kassierte Vancouver aber den Ausgleich.

Klopp streicht Schlotterbeck aus dem Kader

Jürgen Klopp hat Nico Schlotterbeck aus dem Kader für sein Heimdebüt als Bundestrainer gegen Griechenland am Abend (20.45 Uhr/ARD) in Augsburg gestrichen. Das geht aus der offiziellen Kaderliste der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hervor. Klopp hatte 24 Spieler für das zweite Nations-League-Spiel nominiert, erlaubt sind in der Nationenliga gemäß Regularien aber nur 20 Feldspieler plus drei Torhüter.

Laver Cup: Zverev holt Sieg an der Seite von Ruud

US-Open-Champion Alexander Zverev hat in der Nachtschicht doch noch wichtige Punkte für das Team Europa beim Laver Cup eingefahren. An der Seite des Norwegers Casper Ruud gewann der Hamburger am ganz späten Samstagabend in London das Doppel gegen Alexander Bublik (Kasachstan) und Brandon Nakashima (USA) mit 6:4, 7:6 (9:7). Im Mannschafts-Wettbewerb zwischen den Europäern und dem Rest der Tennis-Welt geht das Team um Zverev nun mit einer 7:5-Führung in die entscheidenden Matches am Sonntag. Zverev hatte am Samstag zuvor sein erstes Einzel gegen den Australier Alex De Minaur nach souveränem Beginn 6:2, 6:7 (5:7), 9:11 verloren.

Textgröße ändern: