The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Zwei Spiele gesperrt: Bensebaini fehlt BVB bei Pokalauftakt

Borussia Dortmunds Verteidiger Ramy Bensebaini wird nach seiner Roten Karte im Supercup gegen Bayern München (1:2) "wegen eines rohen Spiels" für zwei Spiele im DFB-Pokal gesperrt. Das gab das Sportgericht des Deutsche Fußball-Bundes am Dienstag bekannt. Der 31-Jährige verpasst somit den Pokalauftakt beim Fünftligisten HEBC Hamburg sowie auch die mögliche Zweitrundenpartie Ende Oktober.

Medien: Bayern auch zum Ligastart ohne Musiala

Nationalspieler Jamal Musiala wird dem FC Bayern auch beim Ligastart fehlen. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 23-Jährige am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) gegen den VfB Stuttgart nicht im Kader des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Musiala soll stattdessen weiterhin möglichst behutsam und ohne Risiko an den Spielbetrieb herangeführt werden, heißt es.

Müller und Hummels investieren in portugiesischen Erstligisten

Die früheren Fußball-Nationalspieler Thomas Müller und Mats Hummels sind als Teil einer Investorengruppe beim portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora eingestiegen. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, erwarb die Gruppe, zu der auch die früheren Bayern-Spieler Yann Sommer und Lucas Hernández gehören, 90 Prozent der Anteile an der Profifußballabteilung.

Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Waldhof Mannheim und den 1. FC Kaiserslautern nach den schweren Krawallen im Pokal-Derby ins Visier genommen. "Es gibt leider einige Klubs, die mit Teilen ihrer Fanszene nicht mehr klarkommen. Der SV Waldhof und der FCK zählen dazu", sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann der Rhein-Neckar-Zeitung: "Die Vorfälle müssen nun konsequent aufgearbeitet werden."

Textgröße ändern: