The National Times - Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück


Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück
Nach Afrika-Aussagen: FIFA-Präsident Infantino rudert zurück

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach seiner abstrusen Afrika-Aussage zur Verteidigung seiner umstrittenen WM-Pläne zurückgerudert. "Bestimmte Bemerkungen" schienen "falsch interpretiert" und "aus dem Zusammenhang gerissen" zu sein, hieß es in einem Statement, das der Fußball-Weltverband nach der Rede des Schweizers am Mittwoch vor dem Europarat in Straßburg veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er wolle "klarstellen, dass die allgemeinere Botschaft in meiner Rede war, dass jeder in einer Entscheidungsposition in der Verantwortung steht, zur Verbesserung der Situation der Menschen auf der ganzen Welt beizutragen", sagte Infantino in der Mitteilung. Es sei "ein allgemeiner Kommentar" gewesen, der nicht direkt mit den Plänen einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre in Verbindung gestanden habe.

"Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen. Wir können dem Rest der Welt nicht sagen: Gebt uns euer Geld und eure Spieler - und schaut am Fernseher zu", hatte Infantino am Mittwoch gesagt, nachdem er auf seine WM-Idee zu sprechen gekommen war. Er führte weiter aus: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, damit sie nicht mehr über das Mittelmeer kommen müssen, um vielleicht ein besseres Leben zu finden oder, wahrscheinlicher, den Tod im Meer."

Zudem hatte Infantino vor dem Europarat erneut den wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehenden WM-Gastgeber Katar verteidigt und Berichte über Tausende Todesfälle auf den Baustellen zurückgewiesen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Kaltstart für Neuer: Nagelsmann bleibt gelassen

Bundestrainer Julian Nagelsmann blickt dem WM-Kaltstart von Torhüter Manuel Neuer gelassen entgegen. "Es hätte auch anders laufen können, dass er früher zurückkommt", sagte Nagelsmann zwar, "aber Manu hat schon so viele Momente erlebt. Er braucht nicht viele Testspiele, um seinen Rhythmus zu finden."

Müllers märchenhaftes Debüt: "Unglaubliches Gefühl"

Als Marie Müller die vielen wartenden Reporterinnen und Reporter sah, staunte die Senkrechtstarterin nicht schlecht. "Wow", entfuhr es ihr, dann beantwortete sie noch ein wenig schüchtern die vielen Fragen nach ihrem Traumdebüt. Das erste Länderspiel, gleich das erste Tor geschossen, mit dem DFB-Team das WM-Ticket für Brasilien 2027 gelöst - all das löste "ein unglaubliches Gefühl" bei der 25-Jährigen aus: "Es ist viel, aber ich bin sehr glücklich."

"Könnte schon wieder spielen": Zverev bereit für Cobolli

Alexander Zverev blieb gelassen - mal wieder. "Nicht wirklich" ein Vorteil sei der kampflose Einzug ins Finale der French Open für seinen italienischen Gegner Flavio Cobolli, erklärte der Hamburger, "denn mir geht es gut. Ich hatte keine extrem langen Matches. Ehrlich gesagt, könnte ich jetzt schon wieder spielen."

Karl meldet sich nach WM-Aus: "Tut unbeschreiblich weh"

Fußball-Nationalspieler Lennart Karl hat sich nach seinem bitteren WM-Aus mit emotionalen Worten gemeldet. "Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll", schrieb der 18-Jährige bei Instagram, "aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen." Der Shootingstar von Bayern München hatte im Abschlusstraining vor dem letzten Test gegen die USA am Samstag (20.30 Uhr MESZ/RTL) in Chicago einen Muskelbündelriss erlitten und verpasst dadurch seine erste Weltmeisterschaft.

Textgröße ändern: