The National Times - Masters: Woods nach Langer-Aus abgerutscht - Scheffler vorn

Masters: Woods nach Langer-Aus abgerutscht - Scheffler vorn


Masters: Woods nach Langer-Aus abgerutscht - Scheffler vorn
Masters: Woods nach Langer-Aus abgerutscht - Scheffler vorn

US-Golfsuperstar Tiger Woods hat bei seinem Comeback beim 86. US Masters in Augusta nach seiner umjubelten Auftaktrunde einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der fünfmalige Turniersieger, der vor rund 14 Monaten nach einem schweren Autounfall vor dem vorzeitigen Ende seiner Karriere gestanden hatte, rutschte nach dem zweiten Durchgang durch eine 74 auf dem Par-72-Kurs vom zehnten Rang auf den 19. Platz ab.

Textgröße ändern:

Schon im Laufe der zweiten Runde des Kaliforniers hatte der deutsche Altmeister Bernhard Langer (Anhausen) seinen Kampf um einen Platz im Teilnehmerfeld der beiden Schlussrunden verloren. Für die zweite Runde benötigte der zweimalige Masters-Champions 76 Schläge und verpasste dadurch 40 Jahre nach seinem Debüt im Augusta National Golf Club insgesamt acht Schläge über Par den Cut. Zugleich konnte der 64 Jahre alte Schwabe damit seinen eigenen Altersrekord beim Masters nicht höherschrauben.

Die Führung übernahm der US-Weltranglistenerste Scottie Scheffler durch einen überragende 67. Mit insgesamt 136 Schlägen hat Scheffler bei Halbzeit des Majors-Turniers einen Masters-Rekordvorsprung von schon fünf Schlägen auf eine vierköpfige Verfolgergruppe mit dem japanischen Vorjahressieger Hideki Matsuyama.

Zu Schefflers Jägern gehört auch Auftaktspitzenreiter Im Sung-Jae. Der Südkoreaner konnte seine starke Startrunde (67 Schläge) nicht bestätigen und blieb auf der zweiten Runde wie Woods zwei Schläge über Par.

Woods durchlebte auf der zweiten Runde bei viel Wind eine Achterbahnfahrt. Schon auf den ersten neun Löchern war der Topstar durch einen Birdie und vier Bogeys zwei über Par gekommen, gab sich aber später im Klubhaus für die beiden letzte Durchgänge erfolgshungrig: "Hoffentlich bekomme ich einen dieser erleuchteten Momente und kann es schaffen, es noch zu drehen. Auf den letzten neun Löchern am Sonntag kann alles passieren."

Woods hatte sich vor Beginn des Masters gleich für sein erstes großen Turnier nach seinem Crash nicht weniger als einen Erfolg und damit zugleich ein sportliches Wunder vorgenommen. Nach seinem Autounfall im Februar 2021 hatte er "drei Monate lang nicht das Bett verlassen", erzählte Woods. Ein Bein war mehrfach gebrochen gewesen. "Ich habe Glück, dass ich lebe und dass ich mein rechtes Bein noch habe", sagte er einmal.

Vor 25 Jahren hatte Woods erstmals das Masters gewonnen, 2019 holte er nach langer Leidenszeit mit starken Rückenschmerzen in Augusta seinen insgesamt 15. Majortitel.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Infantinos Investorenplan: FIFA-Experte fordert Aufarbeitung

Hans-Joachim Eckert, ehemaliger Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission, hat nach dem Treffen der Spitze des Weltverbandes in Marokko eine umfassende und transparente Aufklärung möglicher Vorverträge im Zusammenhang mit den von Gianni Infantino vorangetriebenen Investorenplänen gefordert. Eckert sieht in der FIFA-Stellungnahme vom Mittwochabend, in der Infantino Rückendeckung ausgesprochen wurde, den Versuch, mögliche Fehler auf einzelne Verantwortliche abzuwälzen, ohne den Präsidenten direkt zu belasten.

Biathlon-Olympiasieger Jacquelin wird Teilzeit-Radprofi

Biathlon-Olympiasieger Emilien Jacquelin erfüllt sich "einen Kindheitstraum" und geht im Profi-Radsport an den Start. Wie das Team Decathlon-CMA CGM am Donnerstag mitteilte, wird der Franzose zunächst beim Eintagesrennen Polynormande (16. August) antreten. Im Anschluss soll er für das Team von Top-Talent Paul Seixas (19) bei der Tour du Limousin (18.– 21. August) starten.

Kircher: VAR nicht "zu kleinteilig" einsetzen

Schiedsrichter-Boss Knut Kircher will sich das Feedback von Fans und Klubs zum Einsatz des VAR zu Herzen nehmen und strebt eine zurückhaltende Linie beim Video-Assistenten an. Man höre "schon hin, was viele Fans uns zurückspiegeln und auch Klubverantwortliche uns zurückmelden: dass wir idealerweise nicht zu kleinteilig werden, nicht zu mikroskopisch, um dem Fußball ein Stück weit wieder das zurückzugeben, was ihn ausmacht: Spontaneität", sagte Kircher im Interview mit RTL/Sky.

UEFA hält an FIFA-Boykott fest - CAF hält zu Infantino

Die Europäische Fußball-Union UEFA hält im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Druck aufrecht. Trotz des Rückzugs der FIFA-Pläne für eine Öffnung gegenüber externen Investoren hält die UEFA an ihrem Boykott der Wettbewerbe des Weltverbandes fest. Das geht aus einer UEFA-Erklärung auf SID-Anfrage vom Donnerstag hervor. Zudem bekräftigte die UEFA, sie habe das Vertrauen in Infantino verloren. Auch der südamerikanische Verband CONMEBOL äußerte sich erstmals seit Bekanntwerden der Privatisierungspläne kritisch über das Gebaren des FIFA-Präsidenten.

Textgröße ändern: