The National Times - Formel 1: Vettel greift beim Comeback zum Feuerlöscher

Formel 1: Vettel greift beim Comeback zum Feuerlöscher


Formel 1: Vettel greift beim Comeback zum Feuerlöscher
Formel 1: Vettel greift beim Comeback zum Feuerlöscher

Sebastian Vettel hat bei seinem Comeback im Formel-1-Cockpit einen neuerlichen Rückschlag erlitten. Im ersten Training in Melbourne musste der zuletzt an Corona erkrankte Deutsche seinen Aston Martin mit Motorenproblemen 15 Minuten vor dem Ende der Session abstellen.

Textgröße ändern:

Das Heck seines Boliden qualmte, Vettel griff selbst zum Feuerlöscher und schob den Wagen mit Hilfe von Streckenposten an eine sichere Position. Nach dem Ende des Trainings düste er auf einem Motorroller zurück in die Boxengasse und winkte dabei lächelnd ins Publikum. Aston Martin kündigte einen Motorenwechsel an Vettels Rennwagen an.

Seine schnellste Runde hatte Vettel zuvor in 1:21,661 Minuten gedreht. Damit belegte der 34-Jährige den 13. Platz. Vettel hatte die ersten beiden Saisonrennen in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund der Corona-Infektion verpasst. Der Große Preis von Australien (Sonntag, 07.00 Uhr MESZ/Sky) wird der erste Saisoneinsatz für den viermaligen Weltmeister, der von Nico Hülkenberg (Emmerich) vertreten worden war.

Einen starken Eindruck hinterließ bei sonnigem Wetter im Albert Park Ferrari. Der Spanier Carlos Sainz sorgte in 1:19,806 Minuten für die Bestzeit. Sein Teamkollege und WM-Spitzenreiter Charles Leclerc (1:20,337) wurde Zweiter, Weltmeister Max Verstappen im Red Bull (1:20,626) belegte Rang vier.

Einen weiterhin großen Abstand zur Spitze hat Mercedes. Rekordchampion Lewis Hamilton (1:21,027) hatte als Siebter über eine Sekunde Rückstand auf Sainz, war dabei aber schneller als Teamkollege George Russell (1:21,457). Mick Schumacher (1:24,349) drehte seine erste gezeitete Runde im Haas erst nach rund einer halben Stunde. Der 23-Jährige, der den Großen Preis von Saudi-Arabien wegen eines schweren Unfalls im Qualifying verpasst hatte, wurde Letzter.

Das Rennen am Sonntag wird das erste in Australien seit 2019 sein. In den vergangenen beiden Jahren war der Traditions-GP wegen der Coronapandemie abgesagt worden. An der Strecke wurden in der Zwischenzeit diverse Änderungen vorgenommen: mehr Vollgaspassagen, breitere Kurven und eine vierte DRS-Zone sollen für mehr Action und Überholmanöver sorgen.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Tour de France Femmes: Sprinterin Wiebes holt Gelb

Die niederländische Sprinterin Lorena Wiebes hat die erste Etappe der Tour de France Femmes gewonnen und sich damit das Gelbe Trikot gesichert. Die 27-jährige Fahrerin des Teams SD Worx – Protime setzte sich im Massensprint nach 138 km in Lausanne/Schweiz vor Kim Le Court (AG Insurance - Soudal) und Europameisterin Demi Vollering (FDJ - SUEZ) durch.

CONCACAF fordert "Aufarbeitung" von Infantinos Führung

Der Kontinentalverband CONCACAF hat mit unverblümter Kritik den Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino weiter erhöht. Die Idee eines Verkaufs von WM-Anteilen sei "das Symptom einer Führung, für die der Fußball nicht mehr an erster Stelle steht", teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik am Samstag mit. Eine "umfassende Aufarbeitung dieser Präsidentschaft" sei zwingend erforderlich, hieß es weiter.

EM: Bleyer und Denisov Sechste in der Freien Kür

Synchronschwimmerin Klara Bleyer muss bei der EM weiter auf eine Medaille warten. Die 22 Jahre alte Bochumerin kam im Duett-Finale in der Freien Kür mit ihrer Partnerin Maria Denisov mit 274,7263 Punkten auf Rang sechs. Diesen hatten sie am Tag zuvor auch in der Technischen Kür belegt.

Evenepoel gewinnt zum vierten Mal bei der "Klasikoa"

Der Tour-Zweite Remco Evenepoel hat zum vierten Mal den schweren Rad-Klassiker von Donostia/San Sebastián gewonnen und ist damit nun alleiniger Rekordsieger. Der 26 Jahre alte Belgier vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe setzte sich sechs Tage nach dem Ende der Frankreich-Rundfahrt nach 221,2 km im Sprint gegen den Ecuadorianer Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) durch.

Textgröße ändern: