The National Times - Handball: TuS N-Lübbecke setzt bei Teamkleidung auf Nachhaltigkeit

Handball: TuS N-Lübbecke setzt bei Teamkleidung auf Nachhaltigkeit


Handball: TuS N-Lübbecke setzt bei Teamkleidung auf Nachhaltigkeit
Handball: TuS N-Lübbecke setzt bei Teamkleidung auf Nachhaltigkeit

Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke setzt ab der kommenden Saison bei der kompletten Teamausrüstung auf nachhaltige Produktion. So werden künftig unter anderem Trikots und Hosen von der fast52 GmbH aus dem nahegelegenen Bielefeld bedarfsorientiert und lokal hergestellt.

Textgröße ändern:

"Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung rückt auch bei uns immer mehr in den Fokus", sagte TuS-Geschäftsführer Torsten Appel: "Wir alle sind angehalten, unseren Teil dazu beizutragen, die Umwelt und Rohstoffe zu schonen."

Rolf Hermann, Sportlicher Leiter, brachte den neuen Weg laut Klubangaben entscheidend voran. "Wir haben das Trikot, aber auch jedes Shirt und jede Hose nur für uns entwickelt, und es wird genau nach unserem Bedarf lokal in Bielefeld produziert", so Hermann.

Das Unternehmen fast52 hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedarfsorientiert, lokal und individuell Textilien zu produzieren. "Mit unserer Firmenphilosophie verpflichten wir uns zu einer nachhaltig und - perspektivisch CO₂ neutralen - innovativen Herstellung von textilen Produkten", so fast52-Gründer Ralf Kelber: "Unsere Textilien reisen nicht erst um die Welt, bevor sie den Kunden erreichen."

F.Lim--TNT

Empfohlen

Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille

Nach einer verhängnisvollen Kollision waren die beiden besten deutschen Snowboardcrosser am Boden zerstört: Beim Kampf um eine erhoffte Medaille bei den Olympischen Spielen räumten sich Leon Ulbricht und Martin Nörl in ihrem gemeinsamen Viertelfinallauf selbst ab - ein weiterer Rückschlag für die deutschen Snowboarder, die in Livigno aller Voraussicht nach ohne Medaille bleiben werden. Das war dem Verband schon 2022 in Peking passiert.

"Stolz auf Wladyslaw": Selenskyj dankt Heraskewytsch

Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj hat dem Skeletonsportler Wladyslaw Heraskewytsch für seine "klare Haltung" bei den Winterspielen gedankt und zugleich das Internationale Olympische Komitee (IOC) angegriffen. "Wir sind stolz auf Wladyslaw und seine Tat. Mut zu haben, ist mehr wert, als Medaillen zu gewinnen", schrieb Selenskyj am Donnerstag bei X: "Sein Helm mit den Porträts der verstorbenen ukrainischen Sportler steht für Respekt und Erinnerung. Er erinnert die ganze Welt daran, was russische Aggression bedeutet und welchen Preis der Kampf um Unabhängigkeit hat. Und dabei wird kein einziges Regelwerk verletzt."

IOC: Heraskewytsch erhält Akkreditierung zurück

Die Disqualifikation wegen der Helm-Kontroverse bleibt bestehen, aber der Olympia-Ausschluss wird zurückgenommen: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch die Akkreditierung zurückgegeben.

Ukrainischer Sportler Heraskewytsch wegen Gedenkhelm bei Olympia disqualifiziert

Der ukrainische Athlet Wladislaw Heraskewytsch ist wegen eines Gedenkhelms mit Porträts von im russischen Angriffskrieg getöteten Sportlern von den Olympischen Spielen disqualifiziert worden - eine Entscheidung, die in der Ukraine für Kritik sorgte. Dies sei ein "Moment der Schande" für das Olympische Komitee (IOC), erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha am Donnerstag im Onlinedienst X. Das IOC hatte den Skeleton-Fahrer wegen dessen "Weigerung, sich an die Richtlinien des IOC zur Meinungsäußerung von Athleten zu halten", disqualifiziert.

Textgröße ändern: