The National Times - Masters: Vielversprechender Start für Woods bei Comeback

Masters: Vielversprechender Start für Woods bei Comeback


Masters: Vielversprechender Start für Woods bei Comeback
Masters: Vielversprechender Start für Woods bei Comeback

Tiger Woods hat bei seinem Comeback einen vielversprechenden und umjubelten Start ins 86. US Masters hingelegt. Der fünfmalige Turnierchampion, der vor 13 Monaten nach einem schweren Autounfall um seine Karriere bangen musste, lag nach neun Löchern im Augusta National Golf Club auf Parkurs - und damit zu diesem frühen Zeitpunkt der ersten Runde knapp hinter der Spitzengruppe.

Textgröße ändern:

Um 11.06 Uhr Ortszeit hatte Woods an Bahn 1 (Tea Olive) abgeschlagen. Nach vier Schlägen lochte er zum Par - die Zuschauer applaudierten begeistert. Der 46-Jährige war im azaleen-pinken Shirt angetreten, das an den blühenden Rhododendron auf dem legendären Golfplatz an der Magnolia Lane erinnert.

Woods' ganzes Können blitzte nach fünf Pars erstmals an Bahn 6 (Juniper) auf. Mit dem Abschlag legte er den Ball an die Fahne und lochte zum Birdie. Eine Ungenauigkeit führte zum Bogey an der 8 (Yellow Jasmine). Für den ersten Höhepunkt des Turniers sorgte der Chilene Joaquin Niemann mit einem Eagle an der 9 (Carolina Cherry). Als Spitzenreiter lag er drei Schläge vor Woods.

Die Rückkehr des Publikumslieblings hatte sich verzögert, da am Morgen Stürme und starker Regen über den Platz gezogen waren. Auch Bernhard Langer (64) musste deshalb warten, ehe er 40 Jahre nach seinem Debüt erneut den Rasen in Augusta betreten durfte. Der Turniersieger von 1985 und 1993 hat sich den Cut zum Ziel gesetzt. Nach fünf Löchern lag Langer einen Schlag über Par.

Woods will nicht nur dabei sein oder den Cut schaffen. Er will gewinnen und damit ein sportliches Wunder vollbringen. Nach seinem Autounfall im Februar 2021 hatte er "drei Monate lang nicht das Bett verlassen", erzählte Woods. Ein Bein war mehrfach gebrochen gewesen. "Ich habe Glück, dass ich lebe und dass ich mein rechtes Bein noch habe", hatte er einmal gesagt.

Vor 25 Jahren hatte Woods erstmals das Masters gewonnen, 2019 holte er nach langer Leidenszeit mit starken Rückenschmerzen in Augusta seinen insgesamt 15. Majortitel. Fans und Rivalen hatten der Rückkehr des Ausnahmegolfers entgegengefiebert. "Es ist einfach eine andere Ebene der Begeisterung, ihn zu sehen und ihn spielen zu sehen", sagte sein Kontrahent Billy Horschel.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Muslic träumt von Bosnien-Job: "Kann ich mir vorstellen"

Miron Muslic will noch "sehr lange" Trainer des FC Schalke bleiben - träumt aber perspektivisch vom Job als Nationalcoach Bosniens. "Ich bin gebürtiger und stolzer Bosnier, meine ganze Familie ist immer noch in der bosnischen Heimat", sagte Muslic im ZDF-Sportstudio: "Eines Tages – ich bin ja noch ein junger Trainer – kann ich mir das wunderbar vorstellen."

US Open: Krawietz/Pütz verlieren Finale - Zukunft fraglich

Kevin Krawietz und Tim Pütz haben bei den US Open ihren ersten gemeinsamen Grand-Slam-Titel verpasst - und biegen möglicherweise auf die Zielgerade ihres gemeinsamen Weges auf der Tennistour ein. Das deutsche Davis-Cup-Doppel verlor das Finale gegen die im gesamten Turnier satzverlustfreien Christian Harrison/Neal Skupski (USA/Großbritannien) mit 4:6, 6:7 (6:8). Trösten kann sich "KraPütz" mit 500.000 Dollar Preisgeld (rund 430.000 Euro).

Torwart für Klopp? Baumann weiß was

Oliver Baumann weiß was - will es aber nicht sagen. "Ich hatte Kontakt zu ihm", antwortete der Torwart des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim nach dem 2:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart auf die Frage hinsichtlich der ersten Kader-Nominierung des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp: "Alles andere wird man sehen, das soll er dann machen."

"Noch etwas gutzumachen": DBB-Frauen greifen nach Bronze

Revanche nehmen, Bronze feiern und eine ganz besondere Reise gebührend beenden: Für die deutschen Basketballerinnen schließt sich zum Abschluss der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin ein Kreis. Die Gastgeberinnen können ausgerechnet gegen den Vize-Europameister, der ihnen vor zehn Tagen zum Turnierauftakt eine herbe 53:83-Pleite zugefügt hatte, die historische erste WM-Medaille perfekt machen.

Textgröße ändern: