The National Times - Tag eins nach Causa Horner: Red Bull nur im Mittelfeld

Tag eins nach Causa Horner: Red Bull nur im Mittelfeld


Tag eins nach Causa Horner: Red Bull nur im Mittelfeld
Tag eins nach Causa Horner: Red Bull nur im Mittelfeld / Foto: © SID

An Tag eins nach dem "Freispruch" für Christian Horner ist Red Bull Racing mit einer durchwachsenen Vorstellung auf die Rennstrecke zurückgekehrt. In den ersten freien Trainings der neuen Saison landete Weltmeister Max Verstappen auf dem Bahrain International Circuit auf dem sechsten Rang. Zwei Tage vor dem Grand Prix am Samstag (16.00 Uhr MEZ/Sky und RTL) betrug der Rückstand des Niederländers auf die Spitze 0,477 Sekunden.

Textgröße ändern:

Diese hatte überraschend Mercedes inne, Lewis Hamilton belegte mit 1:30,374 Minuten den ersten Platz vor seinem Teamkollegen George Russell (1:30,580). Auch Fernando Alonso (Aston Martin), Carlos Sainz (Ferrari) und Oscar Piastri (McLaren) waren schneller als Verstappen. Der Titelverteidiger schimpfte wiederholt über Probleme bei den Schaltvorgängen, sein Teamkollege Sergio Perez wurde nur Zehnter. Einen guten Eindruck hinterließ Nico Hülkenberg, der den Tag im Haas-Boliden als Siebter abschloss. Nur wenige Hundertstel trennten ihn von Verstappen.

Wie üblich war am Donnerstag auch Red Bulls Teamchef Christian Horner an der Strecke, bis Mittwochabend war dies ungewiss gewesen. Nach langen Wochen wurde die Beschwerde einer Mitarbeiterin gegen den 50-Jährigen abgewiesen, wegen des Vorwurfs eines "unangemessenen Verhaltens" war intern ermittelt worden. Der Brite wollte den Fall auch am Donnerstag nicht weiter kommentieren.

Dies tat allerdings die Konkurrenz. Toto Wolff und Zak Brown regten eine erneute Prüfung durch die Formel 1 und den Weltverband FIA an. "Als Sport können wir es uns nicht erlauben, die Dinge im Ungenauen zu lassen", sagte Mercedes-Motorsportchef Wolff. McLaren-CEO Brown sieht "weiterhin viele Gerüchte, viel Spekulation, viele offene Fragen". Der Weltverband habe "eine Verantwortung für uns. Sie müssen klarstellen, dass die Dinge für sie transparent abgelaufen sind." Spekulationen seien "nicht gesund für den Sport".

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Rüdiger trifft spät: Real dreht Spiel in Rom

Dank eines ganz späten Treffers von Antonio Rüdiger hat Real Madrid auch sein zweites Champions-League-Spiel gewonnen. Der Rekordsieger erkämpfte sich ein 4:3 (1:1) bei der AS Rom und steht bei nun sechs Punkten aus den ersten beiden Partien.

Guardiola schaut zu: PSG schockt ManCity

Manchester City hat im ersten Champions-League-Spiel seit dem Schuldspruch im beispiellosen Finanzskandals ein Debakel erlebt. Der englische Spitzenklub unterlag im eigenen Stadion dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain mit 2:4 (0:2) und war weitgehend chancenlos. Auf der Tribüne verfolgte ManCitys Ex-Coach Pep Guardiola die deutliche Niederlage.

Undav trifft: VfB mit Traumstart in der Königsklasse

Der VfB Stuttgart hat einen Traumstart in die Champions League hingelegt. Die ambitionierten Schwaben gewannen auch das zweite Spiel der Ligaphase bei Slovan Bratislava verdient mit 3:0 (1:0) und brachten sich für einen heißen Herbst in der Königsklasse in eine starke Position.

Pleite im Eiswind: BVB vermasselt den Kunstrasentest

Im Eiswind von Nord-Norwegen ist ein schauerlich schwaches Borussia Dortmund beim Kunstrasen-Test glatt durchgefallen. Der lange vollkommen enttäuschende BVB verlor beim letztjährigen Sensationsteam FK Bodö/Glimt verdient mit 0:1 (0:0) und leistete sich im Rennen ums Champions-League-Achtelfinale einen ersten schmerzhaften Fehltritt. Ihre strapaziöse Serie von drei Auswärtsspielen in sieben Tagen mit 11.000 Flugkilometern setzen die Dortmunder am Samstag in der Bundesliga bei Union Berlin fort.

Textgröße ändern: