The National Times - Radsport: Schachmann verpasst Ardennen-Klassiker

Radsport: Schachmann verpasst Ardennen-Klassiker


Radsport: Schachmann verpasst Ardennen-Klassiker
Radsport: Schachmann verpasst Ardennen-Klassiker

Der deutsche Radprofi Maximilian Schachmann muss länger als erhofft auf die Rückkehr ins Renngeschehen warten und verpasst deshalb die Ardennen-Klassiker. Wie sein Team Bora-hansgrohe am Mittwoch mitteilte, soll der deutsche Meister stattdessen erst wieder im Mai an den Start gehen.

Textgröße ändern:

"Natürlich ist das alles sehr frustrierend und völlig anders, als ich mir das Frühjahr vorgestellt hatte. Aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen, und es macht aktuell einfach keinen Sinn, Rennen zu fahren", sagte Schachmann.

Der 28-Jährige war im Januar an Corona erkrankt. Bei seinem Comeback bei Paris-Nizza Anfang März warf ihn ein Infekt erneut zurück, Schachmann trat bei seiner Titelverteidigung zur vierten Etappe nicht mehr an. "Aktuell bin ich seit wenigen Tagen wieder im geregelten Trainingsbetrieb. Es wäre schön, wenn ich bald wieder ins Renngeschehen einsteigen könnte, allerdings darf man auch keine zu großen Erwartungen haben, zur Topform wird es sicherlich noch einige Wochen dauern", sagte Schachmann.

Die Ardennen-Klassiker zählten zu einem der Saisonhöhepunkte des gebürtigen Berliners. Die Einsätze beim Amstel Gold Race am kommenden Sonntag, dem Fleche Wallonne (20. April) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (24. April) waren fest eingeplant.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Struff in Wimbledon: "Arsch aufreißen" für das Viertelfinale

Jan-Lennard Struff hat mit dem erstmaligen Einzug ins Achtelfinale von Wimbledon schon alle Erwartungen übertroffen - doch nun soll die Reise im All England Club auch nicht in der Runde der letzten 16 enden. "Jedes Match ist 50:50", sagte der Warsteiner vor seinem Duell mit dem Polen Hubert Hurkacz: "Ich werde alles auf dem Platz lassen und mir den Arsch aufreißen."

Frühes Tor reicht: Kolumbien kann weiter träumen

Fiesta Colombiana in Kansas City: Angeführt vom agilen Bayern-Star Luis Díaz haben die "Cafeteros" ihre WM-Ambitionen zum Start der K.o.-Runde untermauert und mausern sich langsam zum Geheimfavoriten. Die Kolumbianer gewannen ihr gefühltes Heimspiel im US-Bundesstaat Missouri verdient mit 1:0 (1:0) gegen Ghana, auf den Rängen kannte der Jubel der rund 50.000 mitgereisten Fans keine Grenzen. Gegner im Achtelfinale am Dienstag (22.00 Uhr MESZ) in Vancouver ist die Schweiz.

Gewitter: FIFA verzichtet auf Verlegung von Mexiko-England

Der Fußball-Weltverband FIFA hat trotz Diskussionen auf eine Vorverlegung des WM-Achtelfinals zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England in Mexiko-Stadt verzichtet. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Aufgrund des Risikos witterungsbedingter Störungen und Überschwemmungen hatte der Verband wohl diskutiert, die für Sonntag um 18 Uhr Ortszeit angesetzte Partie früher anpfeifen zu lassen.

Messi zittert sich weiter - und beendet Kap Verdes WM-Märchen

Der Weltmeister wackelte, aber er fiel nicht: Argentinien hat die wohl größte Blamage der WM-Geschichte nur mit riesiger Mühe verhindert - und Kap Verdes Märchen dramatisch beendet. Trotz zweimaliger Führung durch Lionel Messi (29.) und Lisandro Martinez (92.) musste die Albiceleste beim 3:2 (1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen das Überraschungsteam lange zittern. Erst ein Eigentor von Diney Borges (111.) erlöste den Titelverteidiger und erzielte das Tor zum Einzug ins Achtelfinale. In Atlanta wartet am Dienstag (18.00 Uhr MESZ) Ägypten.

Textgröße ändern: