The National Times - US Masters: Langer will wieder den Cut schaffen

US Masters: Langer will wieder den Cut schaffen


US Masters: Langer will wieder den Cut schaffen
US Masters: Langer will wieder den Cut schaffen

Deutschlands Golf-Idol Bernhard Langer geht auch im Alter von 64 Jahren mit ambitionierten Zielen ins US Masters. "Ein großer Erfolg wäre, den Cut zu schaffen, alles weitere ist dann ein Bonus", sagte der Anhausener dem SID vor dem Turnierstart im Augusta National Golf Club: "Wenn ich meine A-Form abrufen kann, bin ich sehr zufrieden und werde den Cut schaffen."

Textgröße ändern:

Langer startet ab Donnerstag (live auf Sky) zum 39. Mal beim prestigeträchtigen ersten Majorturnier des Jahres. Die Vorfreude sei "sehr groß, für mich ist das Masters das Highlight der Saison", betonte der zweimalige Champion (1985, 1993), der ein lebenslanges Startrecht an der Magnolia Lane besitzt. Langer ist als einziger deutscher Spieler am Start.

Trotz seines Alters denkt der Oldie aber noch nicht an ein Karriereende - die Motivation ist ungebrochen. Die 40. Masters-Teilnahme im kommenden Jahr sei natürlich noch ein Ziel, "sofern es die Gesundheit und meine Leistung erlauben", sagte der Altmeister: "Mein Körper und meine Ergebnisse werden mir das Ende mitteilen. Soweit ist es aber noch nicht." Er spiele "gern Turniergolf, mir macht der sportliche Wettbewerb Spaß".

Bei seinem 37. Auftritt in Augusta vor zwei Jahren hatte Langer eine glänzende Vorstellung abgeliefert und einen Rekord aufgestellt. Mit 63 Jahren, zwei Monaten und 17 Tagen ist er der älteste Spieler, der in Augusta bislang den Cut geschafft hat. Im Vorjahr scheiterte er dagegen nach zwei Runden.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Judo-Bundesliga: Japaridse nach Ausraster lebenslang gesperrt

Der georgische Kämpfer Akaki Japaridse ist nach seinem gewaltsamen Ausraster auf Lebenszeit für die Judo-Bundesliga gesperrt worden. Der 24-Jährige darf somit nicht mehr für einen Verein des Deutschen Judobundes (DJB) gemeldet werden oder dort kämpfen. Diese Entscheidung teilte der DJB am Dienstag mit.

Niroomand hält an Berliner Olympiaplänen fest

Kaweh Niroomand, der Olympiabeauftragte Berlins, hält trotz des Erfolgs der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl weiter an der Bewerbung der Hauptstadt um die Sommerspiele fest. "Fest steht, dass alle potenziellen zukünftigen Regierungsparteien die Bewerbung in den letzten vier Jahren auch schon unterstützt haben. Wir werden in den nächsten Tagen Gespräche auf politischer Ebene führen, um noch rechtzeitig ein positives Signal an den deutschen Sport schicken zu können", sagte Niroomand im Interview mit der Welt.

FairSquare: Infantinos Reformwille "nicht ernst gemeint"

Die Organisation FairSquare hält die Reformbereitschaft des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino für wenig glaubhaft. Das Angebot des massiv in der Kritik stehenden Schweizers, offen für eine externe Überprüfung der Governance und Änderungen in den Entscheidungsprozessen des Fußball-Weltverbandes zu sein, sei "offensichtlich nicht ernst gemeint", kritisierte FairSquare-Direktor Nicholas McGeehan am Dienstag im SID-Gespräch.

Deutsche Olympia-Chancen: "In der Lage, flexibel zu reagieren"

Sportwissenschaftler und Historiker Stephan Wassong räumt den deutschen Olympia-Ambitionen nach der bevorstehenden nationalen Kandidatenkür gute Erfolgsaussichten ein. "Ich glaube, dass man in Deutschland vortragen muss, dass man über ein sehr solides finanzielles Konzept verfügt, das auch angepasst werden kann an sich ändernde wirtschaftliche Bedingungen, an politische Bedingungen, das heißt: Man ist in der Lage, flexibel zu reagieren", sagte der Leiter des Instituts für Sportgeschichte an der Deutschen Sporthochschule Köln im SID-Interview.

Textgröße ändern: