The National Times - Puma beendet Partnerschaft mit Israels Fußball-Nationalmannschaft 2024

Puma beendet Partnerschaft mit Israels Fußball-Nationalmannschaft 2024


Puma beendet Partnerschaft mit Israels Fußball-Nationalmannschaft 2024
Puma beendet Partnerschaft mit Israels Fußball-Nationalmannschaft 2024 / Foto: © AFP

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma hat angekündigt, seine Partnerschaft mit der israelischen Nationalmannschaft im kommenden Jahr zu beenden. Die Entscheidung sei bereits Ende vergangenen Jahres gefallen, erklärte das Unternehmen aus Herzogenaurach am Dienstag, also vor dem Beginn des Krieges in Gaza. Demnach laufen die Verträge mit einigen Nationen, darunter Serbien und Israel, 2024 regulär aus.

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Puma habe Partnerverträge mit zwei neuen Nationalteams geschlossen, diese sollen im Laufe dieses Jahres und im kommenden Jahr veröffentlicht werden. "Diese Entscheidungen sind 2022 unter Berücksichtigung der Zeitpläne für die Designs und die Entwicklung der Mannschaftstrikots getroffen worden", führte eine Unternehmenssprecherin aus.

Der Vertrag zwischen dem Fußballverband Israels und Puma wurde 2018 unterschrieben und führte zu Boykottaufrufen von Aktivistinnen und Aktivisten, die Puma vorwarfen, mit ihrem Sponsoring illegale israelische Siedlungen im Westjordanland zu unterstützen. Der Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen hat diese Rufe verstärkt.

Der Krieg war durch einen beispiellosen Großangriff der Hamas auf Israel ausgelöst worden. Dabei waren hunderte Kämpfer der von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Palästinenserorganisation nach Israel eingedrungen und hatten Gräueltaten überwiegend an Zivilisten verübt. Israelischen Angaben zufolge wurden etwa 1200 Menschen getötet und rund 240 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.

Nach dem Hamas-Überfall begann Israel mit massiven Angriffen auf Ziele im Gazastreifen. Nach Angaben der Hamas, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden dort seitdem fast 18.000 Menschen getötet, die meisten von ihnen Frauen und Kinder.

T.Hancock--TNT

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