The National Times - EM-Quali: Mehr als 50 Verletzte nach Krawallen in Sofia

EM-Quali: Mehr als 50 Verletzte nach Krawallen in Sofia


EM-Quali: Mehr als 50 Verletzte nach Krawallen in Sofia
EM-Quali: Mehr als 50 Verletzte nach Krawallen in Sofia / Foto: © SID

Bei den schweren Krawallen rund um das EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und Ungarn (2:2) sind mindestens 33 Polizisten und 24 Fußballfans verletzt worden. Das teilten die bulgarischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP am Freitagmorgen mit. Die Partie war bereits im Vorfeld als "Hochrisikospiel" eingestuft und unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen worden.

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Nach Polizeiangaben fanden sich dennoch über 4000 Fans vor dem Nationalstadion in Sofia ein, sie protestierten lautstark gegen den in der Kritik stehenden Verbandspräsidenten Borislaw Michailow. Nachdem die Anhänger unter anderem Rauchbomben, Pflastersteine und Bierflaschen auf die Polizisten geworfen hatten, kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen. Die Polizei antwortete mit Wasserwerfern.

"24 Verletzte wurden untersucht, darunter sieben, die mit Kopfverletzungen, gebrochenen Beinen und Armen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, und viele, die mit Pfefferspray besprüht wurden", sagte eine Sprecherin des Notfallzentrums gegenüber AFP. Einige der Polizisten seien "schwer verletzt und liegen im Krankenhaus", sagte Stefan Iwanow, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Sofia, bei einer Pressekonferenz.

Ursprünglich hätte das Spiel in Plowdiw - ebenfalls ohne Fans im Stadion - über die Bühne gehen sollen. Die Behörden der Stadt im Süden Bulgariens zogen ihre Einwilligung zur Austragung der Begegnung aber zurück. Ausschlaggebend dafür waren offenbar die erwarteten Krawalle gewaltbereiter Hooligans. Bulgariens Nationalmannschaft hat sich zuletzt 2004 für ein großes Turnier qualifiziert. Ungarn sicherte sich indes durch das 2:2 die Teilnahme an der EM in Deutschland.

Lewis--TNT

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