The National Times - Zehnter Pflichtspielsieg in Folge: Bayer nicht zu stoppen

Zehnter Pflichtspielsieg in Folge: Bayer nicht zu stoppen


Zehnter Pflichtspielsieg in Folge: Bayer nicht zu stoppen
Zehnter Pflichtspielsieg in Folge: Bayer nicht zu stoppen / Foto: © IMAGO/Thomas Voelker/SID

Die Seriensieger von Bayer Leverkusen sind derzeit einfach nicht zu stoppen. Der Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga gewann am 10. Spieltag eine wilde Partie mit 3:2 (2:0) bei der TSG Hoffenheim. Mit ihrem zehnten Pflichtspielsieg in Folge hat die Werkself einen neuen Klubrekord aufgestellt.

Textgröße ändern:

"Zauberfuß" Alejandro Grimaldo (45.+1/70.) und Florian Wirtz (9.) trafen für die Leverkusener, für die nach 15 Pflichtspielen 14 Siege und ein Remis bei Rekordmeister Bayern München zu Buche stehen. Hoffenheim bleibt trotz der Niederlage auf Platz sechs. Die Tore von Anton Stach (56.) und Wout Weghorst (58.) halfen der TSG nicht weiter.

Bei den Leverkusenern fehlte Stürmer Patrik Schick aufgrund einer neuerlichen Verletzung. Die Gastgeber mussten ohne Dennis Geiger, Marco John, Florian Grillitsch und Pavel Kaderabek auskommen. TSG-Stürmerstar Andrej Kramaric saß nach einer überstandenen Verletzung immerhin wieder auf der Bank.

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Sinsheimer Arena traten die Gäste in der Anfangsphase dominant auf. Die Leverkusener, die am Donnerstag in der Europa League bei Qarabag Agdam in Aserbaidschan ran müssen, ließen Ball und Gegner laufen.

Die Führung war die logische Konsequenz. Bei dem Treffer nahmen Wirtz und Vorbereiter Victor Boniface in Koproduktion die Hoffenheimer Defensive auseinander.

Nach dem Rückstand wurde die TSG etwas aktiver. Marius Bülter prüfte Bayer-Torwart Lukas Hradecky aus der Distanz (12.). Grundsätzlich blieb Leverkusen aber das bestimmende Team. Die Gefahr eines zweiten Gegentreffers blieb für Hoffenheim allgegenwärtig.

Das beeindruckende Offensiv-Tempo der Leverkusener war für die TSG-Abwehr meist einen Tick zu hoch. Jonas Hofmann hatte das zweite Tor für die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso auf dem Fuß (25.). Elf Minuten später zündete Jeremie Frimpong den Turbo, übersah aber die freien Mitspieler vor dem Tor.

Besser machte es Hofmann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als er mit einer Ecken-Variante Grimaldo in Szene setzte. Das Tor per Direktabnahme war wie schon der Wirtz-Treffer äußerst sehenswert.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich das Bild. Die Hoffenheimer brachten die Leverkusener Defensive mehrfach in Verlegenheit. Dass Bayer-Rechtsverteidiger Kouakou Kossounou in der Pause durch Josip Stanisic ersetzt wurde, machte sich negativ bemerkbar. Senkrechtstarter Maximilian Beier vergab die Chance auf den Anschluss (50.).

Besser machte es Stach kurz darauf aus großer Entfernung. Nach einem verunglückten Pass von Hradecky hob der Mittelfeldspieler den Ball über den Bayer-Keeper. Zwei Minuten später war die Leverkusener Führung dahin. Nachdem Bülter aus der Distanz den Pfosten getroffen hatte, staubte Weghorst ab.

Kurz darauf hätte Weghorst per Kopf fast die TSG in Front gebracht (64.). Bayer verlor in dieser Phase völlig die Ordnung. Ein weiterer Geniestreich Grimaldos half Leverkusen aus der Patsche.

A.Wood--TNT

Empfohlen

Rot statt Tor: Drama um Vinicius Jr.

Der frühere Weltfußballer Vinicius Jr. hat seinen Kritikern weiteren Stoff geliefert. Der Brasilianer erlebte beim schwer erkämpften 1:0 (0:0) von Real Madrid in La Liga gegen den FC Villarreal einen Abend zum Vergessen. Nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit leistete sich der Stürmer einen schweren Aussetzer und flog unter kuriosen Umständen mit Rot vom Platz.

Nach Abschied aus Nationalteam: Messi glänzt schon wieder

Vier Tage nach seinem emotionalen Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft hat Superstar Lionel Messi bei seinem Klub Inter Miami für die nächste Gala gesorgt. Der 39-Jährige führte sein Team in der nordamerikanischen MLS mit zwei Toren zu einem souveränen 4:0 gegen DC United.

"Nicht bundesligatauglich": Hütter hadert mit Eintracht-Abwehr

Adi Hütter wurde deutlich. Die "deftige" 0:6 (0:4)-Pleite bei RB Leipzig veranlasste den tief enttäuschten Trainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zu einem vernichtenden Urteil für seine wacklige Defensive. "Die Gegentore waren viel zu einfach. Wenn du hier in Leipzig so verteidigst und in solche Konter läufst, ist das was das Verteidigen betrifft einfach nicht bundesligatauglich", sagte Hütter.

Ultras finden Bochumer Hüpfverbot "irrsinnig" und "lächerlich"

Die Ultras des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum haben scharfe Kritik am Hüpfverbot im Ruhrstadion geäußert und die kuriose Maßnahme als "irrsinnig" und "lächerlich" bezeichnet. Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum und nicht gegen den Verein, der laut der Erklärung der Ultras auf ihrer Homepage die Begründung "nahezu wörtlich" übernehmen und erst nach einer "Nachrichtensperre" wenige Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld bekannt geben durfte.

Textgröße ändern: