The National Times - DFB: Zwei Fehlentscheidungen bei Frankfurt gegen BVB

DFB: Zwei Fehlentscheidungen bei Frankfurt gegen BVB


DFB: Zwei Fehlentscheidungen bei Frankfurt gegen BVB
DFB: Zwei Fehlentscheidungen bei Frankfurt gegen BVB / Foto: © SID

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat zwei Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns beim 3:3 (1:2) zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund eingeräumt. Neben dem Handelfmeter des Dortmunders Marius Wolf sei auch der ausgebliebene Elfmeterpfiff nach dem Foul von BVB-Schlussmann Alexander Meyer an Frankfurts Omar Marmoush nicht korrekt gewesen, sagte Peter Sippel, Sportlicher Leiter der Bundesliga-Schiedsrichter.

Textgröße ändern:

"Zwar spricht die Tatsache, dass Wolfs Arm weit vom Körper abgespreizt ist, zunächst für ein strafbares Handspiel", so Sippel: "Doch in diesem Fall liegt dem versuchten Befreiungsschlag des Dortmunders ein normaler Bewegungsablauf zugrunde. Dass der linke Arm dabei in der Ausholbewegung nach außen schwingt, ist als natürlich anzusehen, deshalb liegt keine unnatürliche Vergrößerung des Körpers vor."

Der BVB-Verteidiger handele laut Sippel auch nicht absichtlich oder fahrlässig, "er will den Ball nicht aufhalten, sondern aus dem Strafraum befördern". Daher sei das Handspiel "nicht strafbar". Einen Strafstoß hätte Schiedsrichter Robert Schröder dagegen in der 36. Minute geben müssen, "da die Bilder ein Foulspiel von Meyer an Marmoush belegen".

Das Tor zum 2:2 durch Dortmunds Youssoufa Moukoko, bei dem sich Teamkollege Niclas Füllkrug in der Nähe von SGE-Schlussmann Kevin Trapp in einer Abseitsposition befand, sei hingegen vertretbar. Der Nationalstürmer "steht nicht in der Sichtlinie des Keepers, und er wird auch nicht eindeutig aktiv", sagte Sippel. Die Entscheidung sei daher "akzeptabel".

Dass der VAR nach dem kurzen Halten von Frankfurts Hugo Larsson gegen Nico Schlotterbeck in der Nachspielzeit nicht eingriff, sei "aufgrund der fehlenden Eindeutigkeit" auch die korrekte Entscheidungen gewesen. Hier hatte Schröder auf dem Feld kein Foulspiel gepfiffen.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Philipp holt Silber bei Ironman-WM - Drama um Lövseth

Laura Philipp hat bei der Ironman-WM auf Hawaii dank einer starken Aufholjagd ihren persönlichen Medaillen-Hattrick geschafft. Die 39-Jährige lief im abschließenden Marathon von Rang zehn aufs zwei nach vorne und schaffte es nach ihren dritten Plätzen 2023 und 2025 zum dritten Mal in Folge auf Big Island aufs Podest. Nach 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen fehlten der Heidelbergerin gut drei Minuten auf die siegreiche US-Amerikanerin Taylor Knibb. Die lange führende Norwegerin Solveig Lövseth brach anderthalb Kilometer vor dem Ziel völlig erschöpft und von Krämpfen geplagt zusammen. Sie musste medizinisch versorgt werden.

Drama zum Abschied: Lange bei Luis-Sieg mit Krämpfen raus

Patrick Lange hat den Traum vom vierten Triumph auf Hawaii nach einem persönlichen Drama vorzeitig begraben müssen. Der Routinier wurde nach starkem Schwimmen auf der Radstrecke nach und nach durchgereicht, musste schließlich von Krämpfen geplagt aufgeben - und erlebte einen ganzen bitteren Abschied vom Ironman-Mekka. Nach 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen siegte stattdessen überraschend der Franzose Vincent Luis vor Gustav Iden aus Norwegen und dem US-Amerikaner Matthew Marquardt.

Wolfsburg rettet spät einen Punkt im Topspiel in Nürnberg

Der selbst ernannte Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg hat im Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga nach der Länderspielpause in letzter Minute einen weiteren Rückschlag verhindert. Beim ungeschlagenen 1. FC Nürnberg sicherte sich der Bundesliga-Absteiger in der Nachspielzeit noch ein 4:4 (2:0). Zuvor hatten die Wölfe eine 2:0-Führung verspielt.

Drama zum Abschied: Lange mit Krämpfen auf dem Rad raus

Patrick Lange muss den Traum vom vierten Triumph auf Hawaii nach einem persönlichen Drama vorzeitig begraben. Der Routinier wurde nach starkem Schwimmen auf der Radstrecke nach und nach durchgereicht, musste schließlich von Krämpfen geplagt aufgeben - und erlebte einen ganzen bitteren Abschied vom Ironman-Mekka. Erstmals fuhr der 40-Jährige nach gut 65 Kilometern an den Straßenrand, fasste sich an den linken hinteren Oberschenkel und fuhr nach minutenlanger Beratung mit seinem Trainer Ben Reszel erstmal weiter.

Textgröße ändern: