The National Times - Keine Doppelfunktion: DBB legt im Fall Herbert Veto ein

Keine Doppelfunktion: DBB legt im Fall Herbert Veto ein


Keine Doppelfunktion: DBB legt im Fall Herbert  Veto ein
Keine Doppelfunktion: DBB legt im Fall Herbert Veto ein / Foto: © SID

Weltmeister-Coach Gordon Herbert wird künftig nicht auch noch den französischen Klub Asvel Lyon-Villeurbanne trainieren. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) verhinderte mit einem Veto eine entsprechende Doppelfunktion seines Nationaltrainers. "Ich habe mit dem DBB die Möglichkeit diskutiert, ASVEL zu coachen und gleichzeitig Nationaltrainer zu bleiben", sagt der Kanadier dem kicker: "Der DBB hat die Idee nicht unterstützt."

Textgröße ändern:

Herbert erklärte, die Entscheidung zu akzeptieren. "Ich würde das niemals ohne die Zustimmung und Unterstützung des Verbands machen", sagte der 64-Jährige, der seinen Vertrag beim DBB kurz vor dem WM-Triumph bis 2025 verlängert hatte. Zuerst hatte die SZ über das Veto des Verbands berichtet.

Herbert hatte sich mit Deutschland bei der WM auch für Olympia 2024 in Paris qualifiziert. "Ich bin eine dreijährige Verpflichtung eingegangen. Wenn die Spieler auch eine solche dreijährige Verpflichtung eingegangen sind, stehe ich dazu ohne jeden Zweifel", sagte der Coach weiter.

Der EuroLeague-Klub Asvel Lyon-Villeurbanne hatte zuletzt intensiv um den Weltmeister-Macher geworben. "'Gordi' ist meine Wahl Nummer eins", sagte sogar Asvel-Präsident Tony Parker in einem Interview der französischen Fachzeitung L'Equipe: "Mit 'Gordi' haben wir uns über die Vertragsdauer und die Summe geeinigt. Wir sind uns über alles einig."

Nun aber wird es eine solche Doppelrolle nicht geben. "Ich liebe die Spieler, es ist eine Ehre, sie zu coachen", stellte Herbert klar und unterstrich seine enge Beziehung zum Team um Kapitän Dennis Schröder. Der DBB ließ in der SZ indes über einen Sprecher ausrichten: "Für uns ist die Sache abgeschlossen, da kann der Präsident von Villeurbanne sagen, was er will."

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Wolfsburg rettet spät einen Punkt im Topspiel in Nürnberg

Der selbst ernannte Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg hat im Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga nach der Länderspielpause in letzter Minute einen weiteren Rückschlag verhindert. Beim ungeschlagenen 1. FC Nürnberg sicherte sich der Bundesliga-Absteiger in der Nachspielzeit noch ein 4:4 (2:0). Zuvor hatten die Wölfe eine 2:0-Führung verspielt.

Drama zum Abschied: Lange mit Krämpfen auf dem Rad raus

Patrick Lange muss den Traum vom vierten Triumph auf Hawaii nach einem persönlichen Drama vorzeitig begraben. Der Routinier wurde nach starkem Schwimmen auf der Radstrecke nach und nach durchgereicht, musste schließlich von Krämpfen geplagt aufgeben - und erlebte einen ganzen bitteren Abschied vom Ironman-Mekka. Erstmals fuhr der 40-Jährige nach gut 65 Kilometern an den Straßenrand, fasste sich an den linken hinteren Oberschenkel und fuhr nach minutenlanger Beratung mit seinem Trainer Ben Reszel erstmal weiter.

Blitzstart und Nkunku-Hattrick: Leipzig düpiert Frankfurt

RB Leipzig hat in der Fußball-Bundesliga furios in die Erfolgsspur zurückgefunden und sich mit einem Torfestival für die Champions League warmgeschossen. Die spielfreudige Mannschaft von Trainer Martin Demichelis düpierte Eintracht Frankfurt beim überzeugenden 6:0 (4:0) und stellte den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga her.

Neuer: "Das war ein blöder Fehler"

Manuel Neuer suchte nach seinem Mega-Patzer erst gar nicht nach Ausreden. "Das war ein blöder Fehler von mir, ich musste mir den Ball auf links legen, weil von rechts wurde ich von zwei Leuten angelaufen. Ich hätte einfach eine andere Entscheidung treffen müssen", sagte der 40 Jahre alte Keeper des FC Bayern nach dem 2:2 (0:1) beim FC Augsburg.

Textgröße ändern: