The National Times - Kieler Krise setzt sich fort: Pokal-K.o. gegen Wetzlar

Kieler Krise setzt sich fort: Pokal-K.o. gegen Wetzlar


Kieler Krise setzt sich fort: Pokal-K.o. gegen Wetzlar
Kieler Krise setzt sich fort: Pokal-K.o. gegen Wetzlar / Foto: © IMAGO/Claus Bergmann/SID

Die Krise des deutschen Handball-Meisters THW Kiel in der Bundesliga hat sich im DHB-Pokal fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha unterlag in der dritten Runde in heimischer Halle völlig überraschend dem Ligavorletzten HSG Wetzlar 31:32 (17:19) und kann damit den ersten von drei angepeilten Titeln bereits abschreiben. Bereits in der Liga hatte der THW mit 6:6 Punkten seinen schlechtesten Saisonstart seit der Spielzeit 2017/18 hingelegt.

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Vor 4389 Zuschauern hatten die Kieler im gesamten Spiel große Mühe, es fehlte gegen die HSG vor allem an Kreativität. "Leider ist der Pokal in dieser Saison beendet. Wir kommen eigentlich gut ins Spiel, aber dann dreht es sich und wir laufen immer hinterher", sagte Kiels Harald Reinkind bei Dyn. Man habe eine schwere Woche hinter sich, fuhr er fort, "aber das ist nicht das, was wir uns gewünscht haben." Kiel hatte zuletzt das Spitzenspiel bei Champions-League-Gewinner SC Magdeburg verloren.

Überragende Werfer der HSG Wetzlar waren Domen Novak mit neun und Lenny Rubin mit acht Treffern. Aber auch Torwart Till Klimpke war mit 14 Paraden ein großartiger Rückhalt. "Ich glaube, wir waren für alles bereit, wir waren kämpferisch überragend", sagte der Keeper. Beim THW kam Eric Johansson als bester Schütze auf sieben Tore.

A.Davey--TNT

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