The National Times - Rose schwärmt von Kane - und muss auf Werner verzichten

Rose schwärmt von Kane - und muss auf Werner verzichten


Rose schwärmt von Kane - und muss auf Werner verzichten
Rose schwärmt von Kane - und muss auf Werner verzichten / Foto: © SID

Trainer Marco Rose von RB Leipzig hat vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München von Harry Kane geschwärmt und erwartet in dem Stürmer eine herausfordernde Aufgabe. "Der weiß, wo das Tor steht, würde ich sagen", scherzte Rose vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky) und fügte ernster hinzu: "Er gibt ihnen auch eine Menge Halt und Stabilität und garantiert ihnen Tore."

Textgröße ändern:

Kane sei "ein grundsympathischer Typ, kommt ganz normal rüber, macht nicht den Hampelmann", sagte Rose: "Er will Tore schießen, ist mannschaftsdienlich. Einfach ein guter Typ." Für sein junges Abwehrduo Castello Lukeba und Mohamed Simakan könne Kane "die nächste Aufgabe" werden, "sich auf Topniveau zu prüfen", sagte der RB-Coach: "Sie haben sicherlich die Fähigkeit, so eine Aufgabe zu lösen", müssten das jedoch "erst mal nachweisen morgen, aber ich traue es ihnen zu".

In der eigenen Offensive muss Rose auf Stürmer Timo Werner verzichten, den Rückenprobleme plagen. Wieder dabei ist Mittelfeldspieler Amadou Haidara, nach wochenlanger Verletzungspause sei aber "noch keine übermäßige Spielzeit" zu erwarten, sagte Rose.

Das Spiel gegen die Bayern werde "eine knackige Aufgabe", sagte Rose. Im Supercup hatte RB den Rekordmeister noch geschlagen (3:0), das Spiel könne man immer noch ernsthaft bewerten, betonte Rose: "Die Bayern wollten dieses Spiel glaube ich unbedingt gewinnen, zu Hause vor vollem Haus - und wir haben es gewonnen. Es ging um einen Titel."

Trotz zahlreicher Abgänge im Sommer und einigen Ausfällen wie Dani Olmo, Dreifachtorschütze im Supercup, wolle RB "das Spiel gewinnen", betonte Rose: "Das ist unser Selbstverständnis."

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Verstappen gewinnt im Regenchaos - Russell wirft Mercedes weg

Max Verstappen hat im Regenchaos von Singapur die Nerven bewahrt und den letzten Sprint des Jahres gewonnen. Im Kurzrennen, das mit einer 30-minütigen Verspätung begann, gewann der Red-Bull-Star vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari und dessen Teamkollegen Charles Leclerc. Nach seinem ersten Saisonsieg in Malaysia setzte Verstappen damit seinen starken Lauf fort und geht als Topfavorit in die Qualifikation für den Grand Prix (15.00 Uhr MESZ/Sky).

Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist in der zweiten Runde des ATP-Masters in Shanghai gescheitert - damit ist beim Hartplatz-Event in China aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev vertreten. Struff (36) unterlag am Samstag dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew mit 6:4, 4:6, 3:6, es war die zweite Niederlage gegen den Russen innerhalb von acht Tagen: Schon im Achtelfinale von Peking war Struff an Medwedew gescheitert (4:6, 3:6).

NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken

Moritz Seider und die Detroit Red Wings tun sich zu Beginn der NHL-Season weiterhin schwer. Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verlor mit Detroit das Duell mit den Seattle Kraken um DEB-Goalie Philipp Grubauer mit 3:6, im vierten Spiel war es die dritte Niederlage. Noch unter der Woche hatten die Red Wings mit dem ersten Saisonsieg gegen die Ottawa Senators Hoffnung geschöpft.

WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty den Sprung in die Finalserie der WNBA verpasst. Die 26-Jährige und ihr Team verloren in der Nacht auf Samstag auch das dritte Spiel gegen Atlanta Dream mit 83:85, es war New Yorks erstes Heimspiel der Halbfinalserie. Diese entschied Atlanta mit 3:0 für sich, das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia steht damit erstmals seit 2013 im Finale. Dort trifft Atlanta ab dem 17. Oktober auf die Golden State Valkyries, die Titelverteidiger Las Vegas Aces ebenfalls mit 3:0 Siegen bezwangen.

Textgröße ändern: