The National Times - Kuntz: Kein DFB-Kontakt wegen Bundestrainer-Posten

Kuntz: Kein DFB-Kontakt wegen Bundestrainer-Posten


Kuntz: Kein DFB-Kontakt wegen Bundestrainer-Posten
Kuntz: Kein DFB-Kontakt wegen Bundestrainer-Posten / Foto: © SID

Stefan Kuntz ist nach eigener Aussage derzeit nicht in Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für ein mögliches Engagement als Frauen-Bundestrainer. "Ich äußere mich gerne dazu, wenn jemand von den Funktionären zu mir Kontakt aufnimmt", sagte der 60-Jährige dem SR am Mittwoch zu den entsprechenden Spekulationen.

Textgröße ändern:

Die Sport Bild hatte den ehemaligen U21-Nationalcoach gleich nach dem 4:0 (2:0) der DFB-Frauen am Vorabend gegen Island als Kandidat ins Spiel gebracht. Die Zukunft der seit mehreren Wochen krankgeschriebenen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist noch immer unklar. Auch als bei den Männern ein Nachfolger für Hansi Flick gesucht wurde, sei er nicht kontaktiert worden, so Kuntz.

Nach seinem Aus in der Türkei in der Vorwoche will Kuntz sich nicht auf eine Jobzukunft im Verein oder Verband festlegen. Ihm gehe es um die "Attraktivität der Aufgabe", erklärte der Europameister von 1996: "Wenn ich das Gefühl habe, ich kann mich dort weiterentwickeln, dann muss das vielleicht gar nicht was ganz Großes sein, sondern es geht mir dann nachher um den Inhalt der Aufgabe."

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Verstappen gewinnt im Regenchaos - Russell wirft Mercedes weg

Max Verstappen hat im Regenchaos von Singapur die Nerven bewahrt und den letzten Sprint des Jahres gewonnen. Im Kurzrennen, das mit einer 30-minütigen Verspätung begann, gewann der Red-Bull-Star vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari und dessen Teamkollegen Charles Leclerc. Nach seinem ersten Saisonsieg in Malaysia setzte Verstappen damit seinen starken Lauf fort und geht als Topfavorit in die Qualifikation für den Grand Prix (15.00 Uhr MESZ/Sky).

Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist in der zweiten Runde des ATP-Masters in Shanghai gescheitert - damit ist beim Hartplatz-Event in China aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev vertreten. Struff (36) unterlag am Samstag dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew mit 6:4, 4:6, 3:6, es war die zweite Niederlage gegen den Russen innerhalb von acht Tagen: Schon im Achtelfinale von Peking war Struff an Medwedew gescheitert (4:6, 3:6).

NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken

Moritz Seider und die Detroit Red Wings tun sich zu Beginn der NHL-Season weiterhin schwer. Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verlor mit Detroit das Duell mit den Seattle Kraken um DEB-Goalie Philipp Grubauer mit 3:6, im vierten Spiel war es die dritte Niederlage. Noch unter der Woche hatten die Red Wings mit dem ersten Saisonsieg gegen die Ottawa Senators Hoffnung geschöpft.

WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty den Sprung in die Finalserie der WNBA verpasst. Die 26-Jährige und ihr Team verloren in der Nacht auf Samstag auch das dritte Spiel gegen Atlanta Dream mit 83:85, es war New Yorks erstes Heimspiel der Halbfinalserie. Diese entschied Atlanta mit 3:0 für sich, das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia steht damit erstmals seit 2013 im Finale. Dort trifft Atlanta ab dem 17. Oktober auf die Golden State Valkyries, die Titelverteidiger Las Vegas Aces ebenfalls mit 3:0 Siegen bezwangen.

Textgröße ändern: