The National Times - Topgesetzter Zverev im Halbfinale von Chengdu

Topgesetzter Zverev im Halbfinale von Chengdu


Topgesetzter Zverev im Halbfinale von Chengdu
Topgesetzter Zverev im Halbfinale von Chengdu / Foto: © SID

Alexander Zverev hat den zweiten Turniersieg in seiner Comeback-Saison weiter fest im Blick. Der topgesetzte Tennis-Olympiasieger steht beim Hartplatzturnier in Chengdu/China im Halbfinale, am Sonntag bezwang er den Serben Miomir Kecmanovic in einem umkämpften und wendungsreichen Match nach knapp drei Stunden mit 5:7, 7:5, 6:2.

Textgröße ändern:

Im Kampf um den Einzug in sein 32. Finale auf der ATP-Tour bekommt es Zverev, der in diesem Jahr bereits sein Heimspiel in Hamburg gewonnen hatte, am Montag mit Grigor Dimitrow (Bulgarien/Nr. 3) oder dem Australier Christopher O'Connell zu tun. "Mir ist es egal, gegen wen ich spiele. Ich kenne beide, da wird es keine Überraschungen geben", sagte der Weltranglisten-Zehnte.

Mit dem an Position sieben gesetzten Kecmanovic tat sich der Hamburger von Beginn an schwer, ein Break des Serben zum 3:1 konnte er aber umgehend wieder wettmachen. Ausgerechnet in der entscheidenden Phase des ersten Satzes schwächelte Zverev jedoch wieder.

Im zweiten Satz erhöhte Zverev den Druck, vergab aber gleich drei Chancen, um auf 4:1 davonzuziehen. Stattdessen ließ er Kecmanovic auch aufgrund mangelnder Konstanz in seinem Spiel wieder zurückkommen und war bei 4:5 nur zwei Punkte von der Niederlage entfernt. Doch Zverev zog das Momentum erneut auf seine Seite, erzwang den Entscheidungssatz und ließ nun keine Zweifel mehr aufkommen.

Zverev war in Chengdu auf die Tour zurückgekehrt, nachdem er sich im Viertelfinale der US Open gegen Carlos Alcaraz Anfang September eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist in der zweiten Runde des ATP-Masters in Shanghai gescheitert - damit ist beim Hartplatz-Event in China aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev vertreten. Struff (36) unterlag am Samstag dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew mit 6:4, 4:6, 3:6, es war die zweite Niederlage gegen den Russen innerhalb von acht Tagen: Schon im Achtelfinale von Peking war Struff an Medwedew gescheitert (4:6, 3:6).

NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken

Moritz Seider und die Detroit Red Wings tun sich zu Beginn der NHL-Season weiterhin schwer. Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verlor mit Detroit das Duell mit den Seattle Kraken um DEB-Goalie Philipp Grubauer mit 3:6, im vierten Spiel war es die dritte Niederlage. Noch unter der Woche hatten die Red Wings mit dem ersten Saisonsieg gegen die Ottawa Senators Hoffnung geschöpft.

WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty den Sprung in die Finalserie der WNBA verpasst. Die 26-Jährige und ihr Team verloren in der Nacht auf Samstag auch das dritte Spiel gegen Atlanta Dream mit 83:85, es war New Yorks erstes Heimspiel der Halbfinalserie. Diese entschied Atlanta mit 3:0 für sich, das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia steht damit erstmals seit 2013 im Finale. Dort trifft Atlanta ab dem 17. Oktober auf die Golden State Valkyries, die Titelverteidiger Las Vegas Aces ebenfalls mit 3:0 Siegen bezwangen.

"Chance genutzt": Kössler überzeugt den Bundestrainer

Zielspielerin, Ballverteilerin, Torjägerin: Für Bundestrainer Christian Wück konnte es nach dem rundum gelungenen fünften Länderspiel von Melissa Kössler nur ein Urteil geben. "Wenn man es kurz und knapp fassen will, hat sie ihre Chance genutzt", sagte der 53-Jährige über die Matchwinnerin. Mit einem Doppelpack hatte Kössler die DFB-Frauen zu einem 4:2 (2:1) gegen Australien und dem erhofft positiven Start in die WM-Saison geführt.

Textgröße ändern: