The National Times - Alpine plant Langstrecken-Test mit Mick Schumacher

Alpine plant Langstrecken-Test mit Mick Schumacher


Alpine plant Langstrecken-Test mit Mick Schumacher
Alpine plant Langstrecken-Test mit Mick Schumacher / Foto: © SID

Der "Plan B" Langstreckenrennen mit dem Highlight der 24 Stunden von Le Mans nimmt für Mick Schumacher Formen an. Der Franzose Bruno Famin, Vizepräsident von Alpine Motorsport und Interimsteamchef des Formel-1-Rennstalls, bestätigte Gespräche mit dem 24-Jährigen.

Textgröße ändern:

"Wir reden mit Mick über eine Möglichkeit, in unserem Langstreckenprogramm zu arbeiten", sagte Famin bei einer Pressekonferenz am Rande des Großen Preises von Japan (Sonntag, 7.00 Uhr MESZ/Sky) und ergänzte: "Wir versuchen, bald einen Test zu organisieren."

Schumacher verlor Ende 2022 bei Haas sein Formel-1-Stammcockpit. In diesem Jahr ist der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher Ersatzfahrer beim Spitzenteam Mercedes, seine Chancen auf einen der letzten offenen Stammplätze für die Saison 2024 erscheinen verschwindend gering.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff machte in der vergangenen Woche beim Großen Preis von Singapur deutlich, dass er Schumacher auch im kommenden Jahr gern als Ersatzmann an Bord hätte, sollte sich in der Formel 1 keine Tür für den 24-Jährigen öffnen: "Wenn sein Engagement bei einem anderen Hersteller erlaubt, bei uns Reservefahrer zu sein, dann werden wir ihn natürlich halten."

Schumacher selbst hatte Anfang September im SID-Interview betont, dass er sich "natürlich Gedanken gemacht" habe und parallel einen "Plan B" verfolge, den er zunächst nicht genau nennen wollte, denn: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Solange nicht alle Sitze vergeben sind, ist es nicht vorbei."

Alpine hatte am Rande des diesjährigen 24-Stunden-Rennens in Le Mans das Fahrzeug präsentiert, mit dem die Marke des Renault-Konzerns ab dem kommenden Jahr in der Langstrecken-WM (WEC) an den Start gehen wird.

Mick Schumachers Vater Michael versuchte sich 1991 kurz vor seinem Formel-1-Aufstieg in Le Mans. Für Mercedes erreichte er gemeinsam mit Fritz Kreuzpointner und dem Österreicher Karl Wendlinger den fünften Platz.

Die WEC-Saison 2024 umfasst acht Langstreckenrennen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Der Höhepunkt in Le Mans findet am 15./16. Juni statt. An fünf Rennwochenenden kommt es zu Überschneidungen mit dem Formel-1-Kalender.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist in der zweiten Runde des ATP-Masters in Shanghai gescheitert - damit ist beim Hartplatz-Event in China aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev vertreten. Struff (36) unterlag am Samstag dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew mit 6:4, 4:6, 3:6, es war die zweite Niederlage gegen den Russen innerhalb von acht Tagen: Schon im Achtelfinale von Peking war Struff an Medwedew gescheitert (4:6, 3:6).

NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken

Moritz Seider und die Detroit Red Wings tun sich zu Beginn der NHL-Season weiterhin schwer. Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verlor mit Detroit das Duell mit den Seattle Kraken um DEB-Goalie Philipp Grubauer mit 3:6, im vierten Spiel war es die dritte Niederlage. Noch unter der Woche hatten die Red Wings mit dem ersten Saisonsieg gegen die Ottawa Senators Hoffnung geschöpft.

WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty den Sprung in die Finalserie der WNBA verpasst. Die 26-Jährige und ihr Team verloren in der Nacht auf Samstag auch das dritte Spiel gegen Atlanta Dream mit 83:85, es war New Yorks erstes Heimspiel der Halbfinalserie. Diese entschied Atlanta mit 3:0 für sich, das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia steht damit erstmals seit 2013 im Finale. Dort trifft Atlanta ab dem 17. Oktober auf die Golden State Valkyries, die Titelverteidiger Las Vegas Aces ebenfalls mit 3:0 Siegen bezwangen.

"Chance genutzt": Kössler überzeugt den Bundestrainer

Zielspielerin, Ballverteilerin, Torjägerin: Für Bundestrainer Christian Wück konnte es nach dem rundum gelungenen fünften Länderspiel von Melissa Kössler nur ein Urteil geben. "Wenn man es kurz und knapp fassen will, hat sie ihre Chance genutzt", sagte der 53-Jährige über die Matchwinnerin. Mit einem Doppelpack hatte Kössler die DFB-Frauen zu einem 4:2 (2:1) gegen Australien und dem erhofft positiven Start in die WM-Saison geführt.

Textgröße ändern: