The National Times - Volleyballerinnen nach Zittersieg weiter auf Paris-Kurs

Volleyballerinnen nach Zittersieg weiter auf Paris-Kurs


Volleyballerinnen nach Zittersieg weiter auf Paris-Kurs
Volleyballerinnen nach Zittersieg weiter auf Paris-Kurs / Foto: © IMAGO/PAWL PIOTROWSKI/SID

Die deutschen Volleyballerinnen haben beim olympischen Qualifikationsturnier im polnischen Lodz mit einem weiteren Kraftakt erneut ihre erste Niederlage vermieden und dürfen weiter auf das Ticket für die Sommerspiele von Paris hoffen. Das Team von Bundestrainer Vital Heynen kämpfte am vierten Spieltag Slowenien mit 3:2 (17:25, 25:21, 19:25, 25:16, 15:12) nieder, tat sich aber gegen den noch sieglosen Gegner sehr schwer.

Textgröße ändern:

Nach dem 1:2-Satzrückstand mühte sich die DVV-Auswahl in den Tiebreak, lag dort mit 5:10 hinten, schaffte aber mit acht Punkten in Serie die Wende. Die Italien-Legionärinnen Lina Alsmeier von Il Bisonte Florenz und Camilla Weitzel von Reale Mutua Fenera Chieri waren mit je 19 Punkten die erfolgreichsten deutschen Spielerinnen.

"Wir sind überglücklich über die vier Siege, denn wir haben alles offen gehalten für die letzten drei Spiele", sagte Kapitänen Anna Pogany.

Die ersten drei Spiele hatte das deutsche Team gewonnen, gegen Südkorea am Dienstag den Sieg trotz einer 2:0-Satzführung fast noch verspielt. Letztlich setzte sich das DVV-Team aber mit 3:2 durch.

Nach dem Slowenien-Spiel geht es gegen die polnischen Gastgeberinnen weiter, die Deutschland jüngst bei der Heim-EM ausgeschaltet hatten. Danach warten noch Duelle mit Italien und den USA. Bei dem Turnier werden lediglich zwei Tickets für die Sommerspiele in Paris im kommenden Jahr vergeben. Zuletzt hatten sich die deutschen Frauen 2004 für Olympia qualifiziert.

"Wir sind auf jeden Fall der Underdog, aber wir geben auf jeden Fall Vollgas und ich glaube, dass wir auch eine Chance haben", erklärte Kapitänin Pogany.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist in der zweiten Runde des ATP-Masters in Shanghai gescheitert - damit ist beim Hartplatz-Event in China aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev vertreten. Struff (36) unterlag am Samstag dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew mit 6:4, 4:6, 3:6, es war die zweite Niederlage gegen den Russen innerhalb von acht Tagen: Schon im Achtelfinale von Peking war Struff an Medwedew gescheitert (4:6, 3:6).

NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken

Moritz Seider und die Detroit Red Wings tun sich zu Beginn der NHL-Season weiterhin schwer. Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verlor mit Detroit das Duell mit den Seattle Kraken um DEB-Goalie Philipp Grubauer mit 3:6, im vierten Spiel war es die dritte Niederlage. Noch unter der Woche hatten die Red Wings mit dem ersten Saisonsieg gegen die Ottawa Senators Hoffnung geschöpft.

WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty den Sprung in die Finalserie der WNBA verpasst. Die 26-Jährige und ihr Team verloren in der Nacht auf Samstag auch das dritte Spiel gegen Atlanta Dream mit 83:85, es war New Yorks erstes Heimspiel der Halbfinalserie. Diese entschied Atlanta mit 3:0 für sich, das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia steht damit erstmals seit 2013 im Finale. Dort trifft Atlanta ab dem 17. Oktober auf die Golden State Valkyries, die Titelverteidiger Las Vegas Aces ebenfalls mit 3:0 Siegen bezwangen.

"Chance genutzt": Kössler überzeugt den Bundestrainer

Zielspielerin, Ballverteilerin, Torjägerin: Für Bundestrainer Christian Wück konnte es nach dem rundum gelungenen fünften Länderspiel von Melissa Kössler nur ein Urteil geben. "Wenn man es kurz und knapp fassen will, hat sie ihre Chance genutzt", sagte der 53-Jährige über die Matchwinnerin. Mit einem Doppelpack hatte Kössler die DFB-Frauen zu einem 4:2 (2:1) gegen Australien und dem erhofft positiven Start in die WM-Saison geführt.

Textgröße ändern: